Das Kamasutra gilt als der ultimative Leitfaden zum erotischen Liebesspiel und ist durch seine zahlreichen Sexstellungen bekannt, welche beide Partner:innen zur Ekstase bringen sollen. Wir stellen euch hier nicht nur die besten Stellungen aus dem Kamasutra vor, sondern haben auch getestet und verraten, ob sich Verrenkungen lohnen.

Wenn du den Erfahrungsbericht lesen willst, dann klicke auf die jeweilige Stellung. Wenn du mehr über das Kamasutra lernen willst, dann klick direkt nach unten zu den FAQs.

Kamasutra-Stellungen, die wir ausprobiert haben

Jede Stellung im Kamasutra hat einen ganz bestimmten Zweck, denn Vatsyayana Mallanaga schrieb sie für Paare unterschiedlichster Geschlechtsgrößen und -formen. Das heißt auch, dass nicht jede Stellung dir und deinem Partner oder deiner Partnerin passen muss.

Damit du einen Eindruck davon bekommst, welche Stellung euch auch Spaß machen könnten, haben wir sie alle durchgetestet. Den Erfahrungsbericht bekommst du beim Klick auf das Foto.

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FAQs: Deine Fragen zum Kamasutra

Du willst wissen, wo die ganzen Stellungen herkommen? Dann beantworten wir hier die wichtigsten Fragen:

Was ist das Kamasutra?

Das Kamasutra ist ein Werk aus insgesamt sieben Büchern, die zwischen 200 und 300 nach Christi von Vatsyayana Mallanaga verfasst wurden. Aus dem Sanskrit übersetzt heißt Kamasutra so viel wie „Verse des Verlangens“. Wir kennen das Kamasutra als Bilderbuch für ausgefallene Stellungen, doch tatsächlich steckt viel mehr darin.

So werden auch Küsse, das Vorspiel oder Umarmungen thematisiert und erklärt, wie man eine glückliche und lustvolle Beziehung führen kann. Und das nicht nur hetereosexuellen Sex, wobei dieser immer im Fokus stand.

Wie ist das Kamasutra entstanden?

Der Philosoph Vatsyayana Mallanaga schrieb die sieben Bücher des Kamasutra als eine Art Lebens-Leitfaden für junge Männer der indischen Mittelschicht, wie der YouTube-Kanal Brut India genauer erklärt. So sind die Bücher auch in verschiedene Arten von Beziehungen aufgeteilt, die junge Männer eingehen können, wie etwa Sex mit einer Jungfrau, Sex mit der Ehefrau, Sex mit Kurtisanen oder Sex Frauen anderer Männer.

Auch wenn die Bücher explizit an Männer gerichtet waren, können alle Menschen aus den Lehren einige Tipps mit ins Bett nehmen. Denn die volle Befriedigung beider Sexpartner:innen (oder mehr) steht im Kamasutra im Vordergrund.

Wie hat man „guten Sex“ laut dem Kamasutra?

Vatsyayana Mallanaga betrachtete die Welt aus Sicht der Sexualität und war der Meinung, dass sie alles beeinflusse. Für das perfekte Liebesspiel zwischen Mann und Frau müssen laut Vatsyayana die Liebesorgane zusammen passen. Dafür kategorisiert er diese nach Länge in Hase (kurz), Stier und Hengst (lang) bei den Männern, und Gazelle (kurz), Stute und Elefantenkuh (lang) bei Frauen.

Die höchstmögliche Lust können die empfinden, bei denen der Penis die Vagina gerade voll ausfüllt in ihrer Länge, also Hase und Gazelle, Stier und Stute und Hengst und Elefantenkuh. Die vielen verschiedenen Stellungen, die er beschreibt, gehen auf seine Kategorisierung der Liebesorgane zurück. Dabei ist nicht jede Stellung für jede Konstellation geeignet.

Natürlich spielen auch Faktoren wie Leidenschaft, Vertrauen und die Skills in Sachen Liebe eine große Rolle im Kamasutra.

Können queere Paare die Kamasutra-Stellungen auch ausprobieren?

Ja, queere Paare können die meisten Stellungen aus dem Kamasutra problemlos abwandeln. Wie weitere oben erwähnt, hat Vatsyayana Mallanaga aber auch über Sex zwischen Männern und Sex zwischen Frauen geschrieben und auch dazu einige Tipps gegeben.

Die von uns vorgestellten Stellung lassen sich auch beim Sex mit zwei Penissen oder Vaginas umsetzen. Hier können Hände, Zungen oder Sextoys für queere Paare zur Hilfe genommen werden.