Jede Woche testen wir eine neue Sexstellung für euch. Heute ist es die Lotusstellung, die viel Intimität & Intensität verspricht. Warum wir sie lieben.

Jede Woche nehmen wir für euch eine Sexstellung ganz genau auseinander und testen sie natürlich auch mit ausgewählten Personen. Heute geht es um die Lotusstellung. Eines meiner persönlichen Highlights, aber ich will ja nicht zu viel verraten.

Was ist die Lotusstellung beim Sex?

Die Lotusstellung ist eine Sexposition aus dem Kamasutra, die besonders innig und intim sein soll, weil man dem Partner lange und tief in die Augen schauen kann. Sie erinnert an eine Art Doppel-Meditation, da beide Partner im Schneidersitz sitzen und wird deshalb auch im Tantra genutzt.

Aber keine Angst, auch ohne Sinn für Spirituelles lohnt die Lotusstellung sich ganz besonders für die Frau in Hetero-Beziehungen. Denn zum einen kann der obere Partner das Tempo bestimmen, zum anderen haben beide die Hände frei, um sich gegenseitig zu stimulieren.

Psst: Mit diesen intimen Fragen bringt ihr euch in Stimmung auf den Lotussitz.

So sieht die Lotusstellung aus

Ich werde den Lotussitz nun für Hetero-Pärchen erklären, aber selbstverständlich kann sie ebenso gut von homosexuellen Pärchen ausgeführt werden. Hier sollte der obere Partner der sein, in den eingedrungen wird, um die Stellung voll auszukosten.

Der Mann setzt sich in einen Schneidersitz, am besten mit dem Rücken gegen die Bettkante oder eine Wand. Die Frau setzt sich nun ihm zugewandt ebenfalls in einer Art Schneidersitz auf ihn drauf und umklammerst mit ihren Beinen seinen Oberkörper. Dabei dringt er von unten in sie ein. 

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Der Lotissitz sieht sportlicher aus als er tatsächlich ist.(Photo: wmn)

Was macht die Lotusstellung so sexy?

Wie schon oben erwähnt, ist diese Stellung sehr innig, da das Paar sich beim Sex tief in die Augen schauen kann. Gleichzeitig können sich aber auch beide aktiv an der Bewegung beteiligen, denn lasst euch sagen: Nur wenn beide mitmachen, stößt man in unergründete Tiefen vor.

Dabei kann Frau alle Bewegungen machen, die auch bei der Reiter-Position funktionieren: also vor-zurück, aber auch hoch-runter. Am besten ist eine Kombination aus beiden. Der Mann bewegt sich rhythmisch mit. Da er außerdem die Hände frei hat, kann er sie klitoral stimulieren, wenn gewünscht.

Variationen der Lotusstellung

Die einfachste Abwandlung ist natürlich, wenn beide Partner einfach ihre Plätze tauschen und der Mann nach oben geht. Das ist allerdings nicht bei allen Penisformen ohne Weiteres möglich. Führt den Stellungswechsel also sachte durch.

Für weniger gelenkige Paare: Der Mann kann seine Beine ausstrecken, statt einen Schneidersitz zu machen, wenn das zu unbequem ist. Auch sie kann die Reiterin-Stellung einnehmen und auf ihren Schienbeinen sitzen, um so einfacher Bewegungen ausführen zu können.

Natürlich gibt es auch eine Abwandlung für Ultra-Gelenkige: Die Frau macht einen Schneidersitz und lässt sich dann auf den Rücken fallen. Dann zieht sie die Beine ganz nah an ihre Brust. Der Mann legt sich nun auf sie wie in der Missionarsstellung und dringt in sie ein. Diese Position soll extra intensiv sein.

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Die wmn-Sexperience: Der Lotussitz

Ich habe den Lotussitz mit meinem Partner getestet und er gehört zu meinen absoluten Lieblingsstellungen, denn das Gefühl, wenn beide sich bewegen, ist bombastisch. Gleichzeitig ist die Stellung auch für weniger sportliche Pärchen einfach durchzuführen und man kann sie in der Abwandlung auch recht lange durchhalten.

Wer versucht, einen A-Punkt Orgasmus zu bekommen, hat bei dieser Stellung auf jeden Fall gute Chancen.

  • Sportlichkeitslevel: Normal
  • Intimität: groß
  • Orgasmus-Chance: Hoch, weil vaginal & klitoral möglich ist

Fazit: Jeder sollte die Lotusstellung mal ausprobieren

Das ist zumindest mein gut gemeinter Rat, wenn ihr nach ein wenig Abwechslung in euren Laken sucht. Und wir alle wissen: Sex ist wirklich gesund. Also ran an den Lotussitz! Außer ihr seht eurem Partner nicht so gern ins Gesicht oder wollt lieber nicht wahrhaben, wen ihr da sturzbetrunken angeschleppt habt. Dann ist der gute alte Doggy vielleicht doch besser geeignet.

 

Wer es etwas härter mag, der kann es ja mal mit Fisten ausprobieren oder sich selbst das Squirten beibringen.

Was heißen die Sex-Codes, die dein Partner dir schickt? Unsere Story erklärt es dir.