Du kommst abends nach Hause und dir schmerzt der Nacken? Dahinter kann eine Muskelverspannung stecken, die unter anderem durch langes Sitzen, Bewegungsmangel und Stress ausgelöst wird. Was nun hilft? Ein Spaziergang, leichte Dehnübungen oder auch Wärme. Für letzteres könntest du auf Salben setzen oder aber, du gönnst dir ganz einfach ein Muskelentspannungsbad. Was das bringt und wie es extra entspannend wird, liest du hier.

Kennst du schon den Wein & Weiber-Podcast vom wmn-Magazin? In dieser Folge sprechen Mona, Njema und Lisa über Stress und warum Pausen so wichtig sind.

Wie entstehen Muskelverspannungen?

Muskelverspannungen können verschiedene Gründe haben: langes Sitzen vor dem Schreibtisch oder sportliches Überstrapazieren beispielsweise. Vor allem, wer sehr lange in der gleichen Position verharren oder immer wieder die gleichen schädlichen Bewegungen ausführen muss, ist für die Verspannung der Muskeln anfällig.

Auch Stress führt dazu, dass sich der Körper erst anspannt und auf Dauer verspannt. Das Problem? Wer von Muskelverspannungen betroffen ist, verfällt häufig in eine Schonhaltung, da diese Linderung verspricht. Auf Dauer lässt diese lockere Haltung aber ernsthafte Schmerzen erwachsen, die von Muskelzerrungen oder Überdehnungen herrühren.

Frau Home Office
Schon wieder einen Tag im provisorischen Home Office verbracht? Dann jetzt besser Verspannungen im Nacken vorbeugen. Foto: istock, Rawpixel /

Können Muskelentspannungsbäder Verspannungen lösen?

Besser als die Schonhaltung einzunehmen ist es daher, frühzeitig Verspannungen zu erkennen und dagegen anzugehen. Das kann durch ein regelmäßiges Rücken-Work-out, Dehnübungen, lange Spaziergänge oder anderweitige Bewegung geschehen. Aber auch Selbstmassagen sowie Massagen vom Profi können helfen. Zudem sollte auch der Stress abgebaut werden, was unter anderem durch Meditation oder Entspannungsübungen gelingen kann.

Auch ein Muskelentspannungsbad kann helfen. Denn es lindert nicht nur Stress, sondern lockert mit seiner Wärme auch die Muskulatur und löst damit letzten Endes Verspannungen. Wichtig hierbei ist allerdings der Schweregrad der Schmerzen.

Wer ab und an von Verspannungen geplagt wird, dem ist mit einem Bad gut geholfen. Chronische Schmerzen kann man damit sogar präventiv umgehen. Wer über längere Zeit starke Schmerzen hat, sollte auf Alternativen setzen und sich unbedingt von einem Arzt oder einer Ärztin beraten lassen.

Das solltest du beim Muskelentspannungsbad beachten

Baden gehen ist ein entspannender Akt, der das Badezimmer kurzzeitig in ein Homespa verwandelt. Allerdings sollten die Badespiele nicht zu lange dauern, um der Haut nicht zu schaden. Maximal 20 Minuten solltest du im Badewasser bleiben. Andernfalls wird die natürliche Schutzschicht deiner Haut angegriffen. Danach ist sie durchlässiger, trockener und kann dich nicht mehr ausreichend vor Umwelteinflüssen schützen.

Auch dein Kreislauf wird bei längeren Muskelentspannungsbädern in Mitleidenschaft gezogen. Achte darauf, dass die Wassertemperatur 36 bis 38 Grad nicht übersteigt. Zudem solltest du pro Woche nicht häufiger als zweimal in die Wanne steigen.

Weiterlesen: Wie das Baden gehen für die Haut schonend gelingt und welche weiteren Tipps wir für ein Entspannungsbad haben, liest du hier.

Badewanne Frau
Vermeide es zu lange und zu häufig baden zu gehen. Das trocknet deine Haut aus. Credit: IMAGO/ Ikon Images

Diese ätherischen Öle bieten sich besonders an

Wer die Wirkung eines Muskelentspannungsbads verstärken möchte, setzt auf ätherische Öle. Vor allem solche, die bekanntermaßen Schmerzen lindern und die Durchblutung fördern, bieten sich an. Das sind zum Beispiel folgende…

  1. Rosmarinöl: Dieses Öl riecht nicht nur betörend, sondern hat auch zahlreiche positive Eigenschaften. Es beruhigt, wirkt antibakteriell und schmerzlindernd.
  2. Lavendelöl: Der Duft von Lavendel beseitigt Stress in Sekunden und hilft zudem bei Schlafstörungen. Hinzu kommt, dass Lavendelöl den Kreislauf anregt.
  3. Kamillenöl: Das Öl der Kamille wirkt ebenso wie seine Blätter im Tee: beruhigend und antibakteriell. Bei Muskelverspannungen hilft es aber vor allem aufgrund seiner krampflösenden Wirkung.
  4. Pfefferminzöl: Das Öl der Pfefferminze ist vor allem dafür bekannt, die Durchblutung zu fördern und entspannend auf die Muskulatur zu wirken. Vor allem bei einem Muskelkater ist es die reinste Wohltat.
  5. Ingweröl: Ingwer hat zahlreiche Nachteile, wobei es immer in Maßen genossen werden sollte. Unter anderem fördert es die Durchblutung und wärmt den Körper. Das löst Verspannungen. Welche Nebenwirkungen es hat und wer besser darauf verzichtet, liest du hier.

Weiterlesen: Du möchtest mehr über ätherische Öle erfahren? Wir zeigen dir, welche man unbedingt zu Hause haben sollte.

Ingweröl
Ingweröl ist eine reinste Wohltat bei verspannten Muskeln. Credit: kerdkanno Getty Images via canva.com

Ein Muskelentspannungsbad kann zur reinsten Wohltat werden

Du leidest seit kurzem an Verspannungen im Schulter-, Rücken- oder Nackenbereich? Dann kann ein Muskelentspannungsbad genau das Richtige für dich sein. Setze entweder auf die reinen ätherischen Öle und träufele sie ins Badewasser. Hierbei kannst du auch auf verschiedene Öle setzen.

Eine Mischung aus Zitronen- und Rosmarinöl bietet sich zum Beispiel an und kann mit etwas Milch ergänzt werden, welche die Haut zusätzlich sanft werden lässt. Die reinen Öle bekommst du in jedem Reformhaus. Aber Vorsicht: Bereits wenige Tropfen genügen. Achte hier unbedingt auf die Packungsbeilage.

Aber auch im Drogeriemarkt finden sich zahlreiche Badezusätze, welche die Muskeln entspannen können und dem Körper Wärme schenken. Zum Beispiel dieses hier von tetesept für 3,99 €. 🛒

Das Aroma-Pflegeschaumbad duftet nach Ingwer- und Orange und ist meine persönliche Wahl nach einem langen, anstrengenden Tag vorm PC.

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