Ob im stürmischen Winter oder an einem regnerischen Sommerabend: Für viele gehört das Baden gehen einfach zum Wohlfühlprogramm dazu. Doch so entspannend ein heißes Bad auch ist, so sehr schadet es auch der Schutzschicht unserer Haut

Denn die wird durch zu heißes, zu langes und zu parfümiertes Baden angegriffen. Die Folge: Trockene Haut, die uns nicht länger vor schädlichen Umwelteinflüssen schützt. Wie es besser geht, zeigen dir unsere 5 Tipps, die für deine Haut die reinste Wohltat sind

Baden gehen: So geht’s richtig

Schon absurd, dass so eine alltägliche Tätigkeit wie das Badengehen so viele Fehlerquellen bereithält. Immerhin wollen wir uns nur säubern und etwas Gutes gönnen. Doch dürfen wir nicht vergessen, dass unsere Haut unser größtes Organ ist. Folgende Tipps helfen dir, das alltägliche Bad in ein echtes Verwöhn-Programm umzuwandeln und deiner Haut die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdient. 

1. Die richtige Wassertemperatur

Zu heißes Badewasser entzieht der Haut Feuchtigkeit sowie Fett und belastet zudem unseren Kreislauf. Wer unter Kreislaufproblemen und Blutdruckproblemen leidet, sollte besonders vorsichtig sein. Wer krank ist und Fieber hat, sollte ganz auf das Baden gehen verzichten.

Am wohlsten fühlt sich unsere Haut übrigens in 37 Grad warmen Badewasser. 40 Grad sollten dagegen nie überschritten werden, dann wird die Haut schnell rosa und leidet immens.

Frau Wanne
Länger als 20 Minuten sollte ein hautschonendes Bad nicht dauern.(Photo: shutterstock, Alena Ozerova)

2. Die richtige Häufigkeit & Dauer

Fernab der Ökobilanz wäre es Dermatologen zufolge völlig in Ordnung, täglich baden zu gehen. Die Haut stellt sich auf solche Umstellungen einfach ein. Wie beim richtigen Haare waschen: Auch hier kann man beobachten, dass häufiges Waschen einfach zu schnellerem Nachfetten führt. 

Wer häufig baden geht, lässt seine Haut einfach mehr Lipide und Aminosäuren bilden, die ein Spannungsgefühl vermeiden. Dennoch stellt diese Umstellung eine extreme Belastung für die Haut da, sodass die Wahl zwischen dem Duschen oder Baden eindeutig häufiger auf das Duschen fallen sollte. 

Weiter raten Dermatologen dazu, nicht länger als 20 Minuten baden zu gehen. Sonst quillt die Haut zu sehr auf und die Schutzschicht kann im Nachgang nicht gegen Keime, Bakterien, Viren und Pilze vorgehen. Ein kürzeres Bad sorgt dafür, dass der pH-Wert der Haut sich schneller wieder regenerieren kann und reicht dennoch aus, um auch Giftstoffe aus unserem Körper zu schwitzen.

Badezusatz
PH-neutrale Badezusätze oder Öle schützen deine Haut vor dem Austrocknen.(Photo: shutterstock/ Alena Ozerova)

3. Der richtige Badezusatz

Die meisten Badezusätze riechen und blubbern zwar schön, sind allerdings alkalisch und daher schädlich für unseren hauteigenen Säureschutzmantel. Duftstoffe und Parfumzugaben erhöhen zusätzlich das Allergierisiko, röten die Haut und können für Juckreiz sorgen. 

Also besser ohne Schaum? Laut Dermatologen wäre ein pH-neutraler Badezusatz ohne Duft die beste Wahl. Wer seine Haut verwöhnen möchte, setzt zusätzlich auf einige Spritzer Öl im Badewasser. Kokosöl aber auch die Beauty Wunderwaffe Olivenöl sind hierfür die beste Wahl. 

4. Schrubben? Stopp!

Schwämme und Lappen sollen abgestorbene Haut besser runterrubbeln. Das ist allerdings völlig überflüssig. Allein sich ins Badewasser gleiten zu lassen, erfüllt diesen Effekt schon genug. Wer schrubbt und rubbelt, schadet damit nur seiner Haut. Vor allem im Intimbereich sollte man eine zu aggressive Reinigung unterlassen. Wie die Intimpflege richtig geht, liest du hier.

Gleiches gilt im Übrigen außerhalb der Wanne beim Abtrocknen. Am besten wickelt man lediglich das Handtuch um sich und trocknet an der Luft, um seine Haut zu schonen. 

Frau Creme Beauty
Nach der Badewanne muss der Haut neue Feuchtigkeit zugeführt werden. Körpercreme eignet sich hierfür am besten.(Photo: shutterstock, Bogdan Sonjachnyj)

5. Eincremen? Go!

Ob nach dem Duschen oder Baden, eincremen ist das A und O, wenn man seine Haut pflegen und im Sommer seine Bräune erhalten möchte. Wer wenig Zeit hat, setzt auf eine schnell einziehende Body Lotion, die an Armen und Beinen aufgetragen wird. 

Wer mehr Zeit und Muße hat, geht das Ganze pflegender an und setzt auf eine Körpercreme. Auch hier sollte auf Produkte ohne Duft- und Konservierungsstoffe gesetzt werden. Aber auch Jojobaöl, Sheabutter und Bakuchiol können deine Haut verwöhnen.

Baden gehen zum Verwöhnprogramm verwandeln

Wer gerne Baden geht, wird mit unseren fünf Tipps bald noch weichere und gepflegtere Haut genießen können. Du möchtest auch schöne Haut im Gesicht? Das sind die besten Tipps. Auch die richtige Nagelpflege interessiert dich? Bei uns wirst du fündig. Zu guter Letzt möchtest du deine Haare verwöhnen und Spliss vermeiden? So klappts.