Sex kann sanft, wild, aufregend, leidenschaftlich oder unbefriedigend sein. Etwa, wenn Frauen beim Sex Schmerzen haben. Doch woran liegt es, wenn ihr all die Bewegungen wehtun? Was können Betroffene dagegen tun? wmn erklärt es kurz und knapp.

Schmerzen beim Sex: Das sind die Ursachen

Hinter den Schmerzen beim Sex können körperliche Ursachen stecken. Aber auch Probleme in der Partnerschaft oder eine mangelnde Kommunikation über die eigenen Bedürfnisse und Wünsche im Bett können für Frauen unangenehm enden, wie die folgenden Beispiele zeigen.

Schmerzen beim Sex
Schmerzen beim Sex? Das sind die Ursachen dafür. Credit: nemke/Getty via Canva.com

1. Schmerzen beim Sex, weil sie nicht feucht wird

Wenn Frauen erregt sind, werden sie feucht. Doch wenn sie stillen, in den Wechseljahren sind oder hormonelle Schwankungen haben, bildet die Vagina nicht genug von der Feuchtigkeit. Die Folge: Die Frauen bleiben trocken, der Penis reibt stärker an der Innenwand der Vagina und es entstehen Schmerzen beim Sex.

Pssst: Wenn Frauen nicht richtig erregt werden, weil ihnen das Vorspiel und der Sex nicht gefallen, werden sie ebenfalls manchmal nicht richtig feucht. Diese 4 Regeln hingegen zeigen, wie eine Frau kommt.

2. Schmerzen beim Sex, weil sein Penis zu groß ist

Sehr gut bestückte Männer können ihrer Partnerin beim Sex wehtun. Etwa wenn er zu tief in sie eindringt und mit seinem Penis ständig gegen ihre Gebärmutter hämmert. Was gegen die Schmerzen beim Sex in so einem Fall hilft? Eine ganz klare Kommunikation und Sexstellungen, die sich für XXL-Penisse perfekt eignen.

Pssst: In wmn erzählen vier Frauen, wie sie den Sex mit einem großen Penis empfinden. Besonders heiß? Oder besonders schmerzhaft? Das liest du hier.

3. Schmerzen beim Sex, weil er zu schnell eindringt

Für ihn fühlt sich das Vorspiel gerade wahnsinnig gut an und er will sofort in sie eindringen, aber sie ist noch nicht bereit dazu? Dann sprecht darüber! Geht es ihr zu schnell, bleibt sie trocken und es drohen Schmerzen beim Sex (wie bereits oben beschrieben). Und nicht zu vergessen: Bei manchen Frauen ist die Vagina sehr empfindlich, deshalb sollte sie bitte auch so behandelt werden.

Kleiner Side-Fact: Hier findest du unsere besten Tipps für das Vorspiel, damit sie in Fahrt kommen kann.

4. Schmerzen beim Sex, weil zu viele Finger im Spiel sind

Viele Frauen kommen besser zum Orgasmus, wenn sie nicht nur mit dem Penis, sondern auch mit der Hand befriedigt werden. Doch im Eifer des Gefechts werden Vagina und Kitzler manchmal zu stark penetriert, sodass sich die richtigen Glücksgefühle nicht einstellen wollen. Oder schlimmer noch: Sie Schmerzen beim Sex hat.

Wer wirklich wissen will, wie man Frauen fingern kann, ohne ihnen wehzutun, kann hier alles über die perfekte Technik lesen.

5. Schmerzen beim Sex, weil unentdeckte Gesundheitsprobleme dahinter stecken

Übrigens können hinter den Schmerzen beim Sex auch gesundheitliche Probleme stecken. Etwa, weil sie Zysten oder Wucherungen im Unterleib hat, die jede noch so schöne Bewegung zum absoluten Desaster machen.

Aber auch Pilze oder HPV-Infektionen können dazu führen, dass die Scheide brennt, juckt oder sich wund anfühlt. Hierbei gilt: Frauen sollten ihre Gesundheit an erste Stelle setzen und bei möglichen Symptomen direkt zum Arzt oder Ärztin gehen.

Übrigens: Auch eine Blasenentzündung kann Schmerzen verursachen. Mehr liest du hier.

6. Schmerzen beim Sex, weil sich ihre Scheide verkrampft

Ein wichtiges Stichwort, das vielen kein Begriff ist und dennoch eine Erkrankung bezeichnet, die unglaubliche Schmerzen hervorrufen kann, ist der sogenannte Vaginismus. Hierbei verkrampft die Scheide so stark, dass Sex nicht mehr möglich ist. Wer darunter leidet, kann sich Hilfe bei einem Sexualtherapeuten oder einer Sexualtherapeutin holen.

Frauen, bitte sprecht über eure Schmerzen beim Sex!

Wie du siehst, gibt es viele Ursachen für Schmerzen beim Sex. Und sie alle sind vollkommen normal! Aber manchen Betroffenen fällt es schwer, offen und ehrlich über die unangenehmen Gefühle zu sprechen. Dabei ist das sehr wichtig und kann nicht nur das eigene Wohlbefinden verbessern, sondern auch Nähe und Vertrauen aufbauen sowie den Sex oder das Petting verbessern – weil beide wissen, dass der andere oder die andere es wirklich genießen kann.

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