Manchmal frage ich mich, ob ich Yoga um des Yogas Willen mache, oder wegen der tollen Yoga-Wear, in der man sich einfach immer wie ein besserer Mensch fühlt – ein besserer Mensch mit einem knackigen Hintern. Yoga-Leggins sind schon was Tolles. Und wenn sie mich motivieren, darin auch auf der Matte produktiv zu sein, umso besser. Fitness Kleidung ist also bei Weitem nicht nur funktional und praktisch. Wenn die pure Lust am Sport als Motivation nicht ausreicht, hast du mit dem richtigen Outfit ein gutes Argument gegenüber deinem inneren Schweinehund.

Im Hochsommer, wenn es draußen schwül und heiß ist, lässt die frühjährliche Motivation gern wieder etwas ab. Biergarten und Aperol Spritz hören sich deutlich verlockender an als Burpees und Sprints. Das ist auch nicht weiter wild, aber so manch eine:r wünscht sich ab und zu einen kleinen Motivationsschub, um nicht gänzlich aus der Sport-Routine zu geraten. Fitness Kleidung kann hierbei eine riesige Hilfe sein. Denn wir kennen doch den Wunsch, das neu geshoppte Lieblingsteil sofort auszuführen, oder?

Eine enge Hose hat beim Joggen viele Vorteile. Foto: Getty Images/ Westend61

Der Fitness Hosen-Trend schlechthin: Die Radlershorts

Vor zwei Jahren noch ausschließlich von Hipstern auf Festivals getragen, heute der Trend der Fitness Kleidung überhaupt: die Radlershorts. Besonders in ist die kurze Variante, die je nach Selbstbewusstsein mit einem längeren Tanktop oder knappem Sport-BH kombiniert wird.

Für welche Sportarten eignet sich die Radlershorts?
Die Radlershorts bietet nicht nur beim Radfahren Vorteile: Beim Joggen verhindert sie, dass der Stoff der Lauf-Shorts nach oben rutscht und man a) sie ständig wieder herunter zuppeln muss und b) man sich schön die Innenseiten der Oberschenkel aufreibt. Aber auch bei anderen aktiven Sportarten wie Beachvolleyball oder HIIT-Training ist die enganliegende Shorts praktisch, weil sie verlässlich da bleibt, wo sie ist und wenig Staub oder Sand an Stellen geraten, wo man beides nicht haben möchte. Dasselbe gilt für Yoga. Als kurze Version der klassischen Yoga-Leggins bleibt die Radlershorts (die es auch aus angenehmen Baumwollstoffen gibt) in allen Positionen und Verrenkungen blickdicht und bedeckt die relevanten Körperregionen.

Je dynamischer die Bewegung, desto mehr Halt muss dein Sport-BH geben. Foto: Getty Images/ Klaus Vedfelt

Der Sport-BH als Key Piece der Fitness Kleidung

Bei 32 Grad im Schatten sieht man die meisten Männer auf den Trainingsplätzen, dem Beachvolleyballfeld oder beim Joggen oberkörperfrei. So gut haben wir Frauen es mit unseren sekundären Geschlechtsmerkmalen aka Brüsten natürlich nicht. Die müssen bedeckt bleiben, sonst wäre das ja eine Erregung öffentlichen Ärgernisses – oder einfach nur eine Erregung. Aber fair enough, tatsächlich stelle ich mir das Joggen im Freischwingerformat auch recht schmerzhaft vor.

Aber dafür gibt es ja den Sport-BH. Und dieser hat sich von der bloßen Stütze unter der Fitness Kleidung zu einem echten Trend-Teil in der Sportmode gemausert. Jetzt im Sommer sieht man immer öfter Frauen in den schicksten Sport-BHs, die das klassische Sport-Top ersetzen. Das hat vor allem einen Vorteil: Es sieht super aus. Und beim Training im Hochsommer braucht man nun wirklich keine zusätzliche Lage Stoff auf der Haut.

Worauf solltest du beim Kauf deines Sport-BHs besonders achten?
Je nach Größe können Brüste zu einem echten Störfaktor beim Sport werden, vor allem beim Joggen. Je schneller eine Frau läuft, desto heftiger ist die Ausfallbewegung der Brust – und zwar in alle Richtungen. Deshalb ist ein perfekt sitzender Sport-BH das A und O für ein stör- und schmerzfreies Training. Dafür musst du zunächst deine Größe kennen:

  • Formel zur Berechnung der BH-Größe: (Unterbrustumfang+2,5) :5 = Zahl vor dem Komma * 5 = korrekte BH-Größe
  • Formel zur Berechnung der Körbchengröße: (Überbrustweite-Unterbrustweite-11) :2 = aufgerundete Körbchengröße. An dieser Stelle im Alphabet steht der korrekte Buchstabe deiner Körbchengröße.

Neben der richtigen Größe sind auch das Material und die Verarbeitung wichtig. Bewährt hat sich eine Kombination aus Polyester und Elastan. Je größer deine Brüste sind und je höher dein Aktivitätslevel ist, desto fester sollte auch der Stoff deines Sport-BHs sein. Achte außerdem darauf, dass er keine innen liegenden Nähte aufweist, sodass dir Hautreizungen und Wundscheuern beim Schwitzen erspart bleiben.

Wenn man Sport macht, ohne ihn zu tracken, hat man dann überhaupt Sport gemacht? Foto: Pexels/ Karolina Grabowska

Der Hype in der Sportmode: Die Fitnessuhr

Wenn du einigermaßen influencbar bist, denkst bestimmt auch du schon über die Anschaffung einer dieser fancy Sportuhren von Fitbit oder Apple nach. Für viele Sportmuffel sind die Fitnesstracker tatsächlich eine gute Motivation, denn solche technischen Spielereien triggern das innere Kind in uns. Damit eine Fitness-Uhr sich auch nachhaltig positiv auf deine Sportroutine und -fortschritte auswirkt, sollte sie mindestens diese Kriterien erfüllen.

Was muss eine Fitness-Uhr können?
Ein Fitness-Tracker bzw. eine Fitness-Uhr zeigt dir neben der Uhrzeit noch viele weitere Daten an. Alle gängigen Modelle enthalten einen Schrittzähler, teilweise auch ein integriertes Höhenbarometer, das dir Etagen anzeigt. Auch die Messung der Herzfrequenz gehört zu den Standardfunktionen. Auf der Grundlage der gesammelten Körperdaten berechnet die Uhr deinen Kalorienverbrauch und dein Stresslevel. Manche Modelle können sogar über das Messen der Sauerstoffsättigung Aussagen über deine Schlafqualität treffen.

Welches sind die besten Fitness-Uhren?
Laut Stiftung Warentest lohnen sich diese drei Uhren besonders: Auf Platz drei hat es das Huawei Band 4 geschafft, das präzise Herzfrequenzdaten misst, deinen Schlaf überwacht, bis zu 50 Meter Tiefe wasserdicht ist und über eine Kamera-Fernbedienung für das Smartphone verfügt. Die Uhr ist mit knapp 30 € die deutlich günstigste Option.

Auf Platz 2 ist die Trend-Uhr Fitbit Charge 4. Sie verfügt über ein integriertes GPS, das Details zur Trainingsstrecke und Herzfrequenzzonen auf dein Smartphone übermittelt. Mit der Funktion „Aktivzonenminuten“ kannst du über deine aktuelle Herzfrequenzzone prüfen, ob du effektiv auf deine Ziele hin trainierst. Außerdem hat auch die Fitbit einen Schlafphasen-Tracker und kann Nachrichten und Anrufe anzeigen. Du bekommst sie ab 99 €.

Die beliebteste und laut Stiftung Warentest auch beste Fitness-Uhr kommt von Apple. Die Apple Watch 6 ist die mit Abstand teuerste Smart-Watch ab 430 €. Dafür kann sie aber auch einiges: Mit dem GPS Modell kannst du Anrufe annehmen und Nachrichten vom Handgelenk aus beantworten. Sie misst den Sauerstoffgehalt im Blut mit einem Sensor und einer App und prüft deinen Herzrhythmus mithilfe einer EKG-App. Deine Werte und Erfolge kannst du dir in der Fitness App auf dem iPhone anzeigen lassen.

Coregasm
Mit der richtigen Fitness Kleidung trainiert es sich gleich viel motivierter. Credit: IMAGO / Addictive Stock

Fazit: Fitness Kleidung und Accessoires als Motivationshilfe

Eine knackige Radlershorts, in der du dich richtig wohlfühlst, oder eine fesche Fitness-Uhr können deine Lust auf regelmäßige Sporteinheiten fördern und deinen Workouts oder Laufrunden den extra Fun-Faktor verpassen. Unterschätze daher nie die Wirkung von schöner und bequemer Fitness Kleidung und Accessoires und upgrade deinen Fitness-Alltag.

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