Heute ist Vollmond. Doch was bedeutet das?

Der Mondzyklus beeinflusst das Leben der Menschen schon seit sehr langer Zeit. Der Mond und seine Umlaufbahn um die Erde haben einen großen Einfluss auf unser tägliches Leben und unsere Natur. So wird das Meer durch Ebbe und Flut durch den Mond durcheinandergebracht.

Bei alten indigenen Völkern sollte der Mond vor allem für die Ernte, die Jagd und Entscheidungen, was das Dorf anging, einen großen Einfluss haben. Das hat sich heute natürlich gewandelt. Und trotzdem achten wir noch darauf, was der Mond uns eigentlich sagen will.

Wir haben die vier Mondphasen analysiert und erklären euch, wie sie noch heute euer tägliches Leben beeinflussen können. Auch viele Beautyexperten schwören auf Mondroutinen: Wie kann man sich den unterschiedlichen Phasen des Mondzyklus besser anpassen?

Neumond: Ausprobieren

Der Neumond ist der Beginn des Mondzyklus und kann wie der Frühling als Neustart verstanden werden – der perfekte Zeitpunkt, um mal wieder ein neues Produkt auszuprobieren oder die Haarfarbe zu ändern. Es ist ein guter Zeitpunkt, Altlasten oder schlechte Gewohnheiten loszuwerden: etwa in Form eines Körperpeelings und einer ausgiebigen Dusche.

Danach braucht die Haut besonders viel Pflege: Eine feuchtigkeitsspendende Bodylotion oder ein Öl sind ein Muss!

Während des Neumonds soll die Haut Nährstoffe aus Kosmetikprodukten besonders gut aufnehmen. Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, ein neues Fitnessprogramm auszuprobieren.

Zunehmender Mond: Lang Aufgeschobenes angehen

Die Phase des zunehmenden Mondes ist der ideale Zeitpunkt, schon seit längerem anstehende Projekte zu verwirklichen und sich um Hautprobleme oder Beschwerden zu kümmern. Wer schnelleren Haarwuchs anstrebt, sollte nun seine Spitzen schneiden.

Auch soll die Anfangsphase des zunehmenden Mondes ein guter Zeitpunkt für eine Mani- und Pediküre sowie andere Spa-Behandlungen sein. In dieser Zyklusphase sollte man auf Kosmetik mit aggressiven Inhaltsstoffen verzichten.

Vollmond: Relaxen

Der Vollmond ist der Höhepunkt des Mondzyklus: Hier sind Mond, Erde und Sonne in exakt einer Linie, was sich stark auf Emotionen auswirken kann. Während dieser Zeit sollte man großen Fokus auf eine entspannende Beautyroutine legen: ein warmes Schaumbad, eine Massage oder eine feuchtigkeitsspendende Gesichtsmaske. Zudem sollte man während dieser Mondphase viel Öl in die Beautyroutine einbauen, sowohl auf der Haut als auch in den Haaren.

Anti-Aging & Haarpflege: 4 Gründe, weshalb du Weizenkeimöl in deinen Speiseplan aufnehmen solltest

Abnehmender Mond: Ausmisten

Nach der Hochphase des Mondzyklus, dem Vollmond, beginnt sich alles zu beruhigen. Der abnehmende Mond gleicht der „letzten Jahreszeit“, dem Winter. Es ist die ideale Zeit für Haarentfernung am Körper, Augenbrauen-Waxing sowie drastische Haarschnitte, die nicht schnell nachwachsen sollen. Ruhige sportliche Aktivität wie Yoga oder Meditation ist ideal für diese Phase.

Badezimmer Gäste Frau
Gerade im Badezimmer können Gäste einige Dinge auffallen. Foto: Willie B. Thomas / Getty Images

Fazit: Der Mond bestimmt nicht dein Leben

Auch wenn der Mond einen großen Einfluss auf deinen Alltag und deine Schlafroutine haben kann, bedeutet das noch lange nicht, dass du davon dein Leben abhängig machen solltest. Im Gegenteil: Bei deiner Beauty-Routine solltest du vor allem darauf hören, was dir selbst guttut. Beim Vollmond kann es gut sein, dass du nicht besonders gut schlafen kannst und du deswegen einen Frischekick am Morgen benötigst.

Noch mehr Tipps?

(ncz/spot)