Olivenöl galt lange als das gesündeste Öl schlechthin. Inzwischen hat sich allerdings ein anderes Öl nach oben gekämpft: Weizenkeimöl. Denn trotz der hohen Kaloriendichte von Öl, braucht der Körper Fette, besonders ungesättigte Fettsäuren. Vor allem Weizenkeimöl ist jede zusätzliche Kalorie wert. In diesem Artikel erfährst du alle Gründe, warum du das Öl häufiger konsumieren solltest.

Woraus besteht Weizenkeimöl?

Wie der Name schon vermuten lässt, wird das Öl aus den gespressten Keimen des Weizens gewonnen, also nicht aus dem fertigen Korn oder den Dolden. Der Keim macht nur 2,5 % des Weizenkorns aus. Daher ist die Gewinning vo Weizenkeimöl sehr aufwendig.

Auf 100 ml hat Weizenkeimöl 884 Kalorien, davon sind 62 g mehrfach ungesättigte Fettsäuren (sehr gut!), 19 g gesättigte Fettsäuren und nur 15 g einfach ungesättigte Fette. Diese Fette bestehen zur Hälfte aus Omega-6-Fettsäuren (gesund!), dann folgen Palmitin- und Ölsäure und schließlich Omega-3-Fettsäuren.

Du kannst du also wahrscheinlich schon denken, dass Weizenkeimöl für sehr viele Dinge besonders gut ist. Wir von wmn haben hier mal ein paar Gründe aufgezählt, die dir zeigen, weshalb du Weizenkeimöl in deinen Speise- und Beautyplan aufnehmen solltest:

1. Als Haarpflegeöl

Auf Dauer können aggressive Lotionen und Spülungen deine Kopfhaut ganz schön reizen. Um deine Haarwurzeln optimal mit Nährstoffen und Vitaminen zu versorgen kannst du etwas Weizenkeimöl auf die Kopfhaut auftragen und einwirken lassen. Nicht nur Schuppen sind danach passé, auch deine Haare bleiben weich und elastisch.

Frau Haare Sonne
Durch Sonne und Wärme werden Haare schnell brüchig.(Photo: pixdeluxe)

Ein weiterer Pluspunkt: Weizenkeimöl schützt deine Haare vor der Sonne und vor der Hitze des Föhns. 

2. Als Anti-Aging-Mittel

Neben wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen, enthält Weizenkeimöl viel Vitamin E. Und das fördert deine Zellgesundheit und bremst die Hautalterung.  Deine Haut wird jünger und straffer. Falten, Akne-Narben, Dermatitis und sogar Verbrennungen werden gelindert. Das gilt natürlich für die äußere Anwendung.

3. Gegen Krankheiten

Nicht nur äußerlich stellt dieses Superfood einiges mit dir an. Die enthaltenen Omega-6-Fettsäuren regulieren deinen Cholesterinspiegel und den Blutdruck. 

Außerdem wird dein Körper vor freien Radikalen, Herzinfarkten, Schlaganfall und Krebs geschützt. Zwei Teelöffel am Tag reichen, um deinen Bedarf zu decken. Um dein Immunsystem weiter zu stärken und wirklich nie wieder eine Arztpraxis von innen sehen zu müssen, kannst du dir zusätzlich ganz einfach Ingwershots selber zubereiten.

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Weizenkeimöl macht fitter & lindert Rückenschmerzen. Foto: Imago/Westend61 Foto: Imago/Westend61

4. Für die Fitness

Weizenkeimöl wird außerdem nachgesagt, die körperliche Leistungsfähigkeit langfristig zu steigern. Auch Wunden verheilen schneller und Rückenschmerzen können gelindert werden. Zudem soll es zur Gewichtsregulation beitragen.

So lassen sich beispielsweise Kettlebells leichter schwingen.

Fazit: Weizenkeimöl ist gesund

Weizenkeimöl ist also super gut für deine Gesundheit und trägt durch seine vielfältige Wirkung sowohl zur innerlichen als auch zur äußerlichen Schönheit bei. Dennoch solltest du zuletzt noch eine Sache beachten, damit dir kein Fauxpas mit dem Allround-Öl passiert:

Mit Weizenkeimöl solltest du lieber nichts in der Pfanne anbraten. Beim Kochen und auch Backen gehen die Inhaltsstoffe verloren. Verteile stattdessen lieber einen Esslöffel über deinem Salat.

Außerdem gibt es noch eine bittere Nachricht für alle, die eine Gluten-Unverträglichkeit haben. Das Öl wird nicht nur aus Weizen gewonnen, es riecht und schmeckt auch danach. Du lässt in diesem Fall also besser die Finger davon.

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