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Wenn du diese Stresssymptome ignorierst, kann das gefährlich werden

Manche Stresssymptome sollte man besser nicht auf die leichte Schulter nehmen. Erfahre hier, welche dir zeigen, dass es bereits 5 vor 12 ist & was du dagegen tun kannst.

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6 Tipps gegen Stress

Diese 6 Tipps helfen, Stress zu vermeiden.

Wusstest du, dass Stress unterschiedlich sein kann? Es gibt den guten Stress, auch bekannt als Eustress, der einen vorantreibt und das Gehirn anregt. Auf der anderen Seite gibt es den negativen Stress, auch bekannt als Disstress, der dieses belebende Gefühl in sein Gegenteil verkehrt. In diesem Fall ist das Stresshormonlevel kurz vor dem Überlaufen und das Immunsystem wird immer schwächer. Aber wie erkennt man eigentlich diesen negativen Stress, der ernsthafte gesundheitliche Auswirkungen haben kann? Wir zeigen dir, auf welche Stresssymptome du in Zukunft achten solltest und welche Konsequenzen auf dich zukommen, wenn du weiterhin auf der Stresswelle reitest.

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Stresssymptome: Wirken auf Körper, Geist & Verhalten

Zahlreiche Menschen sind im Dauerstress. Das beweist die Stressstudie der Techniker Krankenkasse mit dem Titel „Entspann dich, Deutschland!“. Ganze 26 % der Befragten geben hier an, sich häufig gestresst zu fühlen.

Und damit meinen wir nicht den positiven Stress, den wir beispielsweise bei einer Achterbahnfahrt oder einer Prüfung (für die wir gelernt haben) verspüren. Damit meinen wir den negativen Stress, der aufkommt, sobald wir uns einer Herausforderung nicht mehr gewachsen fühlen. Und der auf Dauer krank machen kann.

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Weiterlesen: In diesem Artikel erklären wir anhand des Lazarus-Stressmodells, warum du dich gestresst fühlst, wenn andere es nicht tun.

Du bist dir nicht sicher, ob dein Stresslevel noch im grünen Bereich liegt? Immerhin haben wir alle über kurz oder lang mit stressigen Phasen in unserem Alltag zu kämpfen. Bedenklich wird es, sobald aus der Phase eine Dauerbelastung wird, der keine ausreichende Erholungsphase zugestanden wird.

Dann wird aus dem Versuch des Körpers, sich an das Pensum anzupassen, ein ernsthaftes, gesundheitliches Problem, welches mit einer chronischen Anspannung einhergeht. Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, solltest du auf diese akuten körperlichen wie psychischen Stresssymptome achten:

6 Tipps gegen Stress

Diese 6 Tipps helfen, Stress zu vermeiden.

Welche Auswirkungen hat Stress akut auf meinen Körper?

Diese körperlichen Symptome können dir anzeigen, dass du zu gestresst bist:

  1. Hautveränderungen: Akute Stresssymptome können sich durch Rötungen, Ausschläge, Ekzemen oder Schuppenflechten äußern. Mehr zum Thema Stressflecken erfährst du hier.
  2. Herz- und Kreislaufprobleme: Kreislaufprobleme, aber auch Herzrasen sowie ein Stechen in der Brust können Anzeichen von zu viel Stress sein.
  3. Muskelzuckungen: Ein zuckendes Auge oder andere Ticks können die Überforderung des Körpers ebenfalls anzeigen.
  4. Kopfschmerzen: Ein anhaltender Kopfschmerz tritt besonders häufig bei stressgeplagten Menschen auf. Daneben sind häufig auch der Nacken und die Gelenke betroffen. Was der Unterschied zwischen Kopfschmerz und Migräne ist, liest du hier.
  5. Atembeschwerden: Nicht selten sorgt der Stress dafür, dass wir das Gefühl bekommen, nicht richtig atmen zu können. Umso wichtiger ist es daher, spezielle Atemtechniken wie die Yoga-Atmung zu erlernen.
  6. Verdauungsbeschwerden: Stress greift auf unser vegetatives Nervensystem ein und kann uns Übelkeit, Durchfall oder das andere Extrem der Verstopfung sowie Magenschleimhaut- oder Dickdarmentzündungen bescheren. 
Frau Stress
Einfach mal nichts tun und faul sein ist wichtig für die eigene Gesundheit. Denn wir stehen heute ständig unter Stress. Foto: IMAGO / Westend61

Diese Auswirkungen hat Stress akut auf deine Psyche

Diese mentalen Symptome können dir anzeige, dass du zu gestresst bist:

  1. Konzentrationsschwierigkeiten: Nicht nur beschwert uns der Instagram-Effekt eine völlig verschobene Wahrnehmung der heutigen Welt, auch unsere Konzentration büßt ordentlich ein. Wer nebenher viel Stress hat, wird besonders Probleme mit Vergesslichkeit haben und oft unter Denkblockaden leiden.
  2. Schlafstörungen: Wer dem Stress und dem damit einhergehenden Gedankenkarussell nicht mehr entfliehen kann, wird nicht selten auch unter Einschlaf- oder Schlafstörungen leiden. Diese Ursachen haben Schlafstörungen außerdem.
  3. Erschöpfung: Wer ständig müde und erschöpft ist, leidet vielleicht unter zu viel Stress. Wer nicht in der Lage ist, richtig abzuschalten, bei dem ist es 5 vor 12.
  4. Sexuelle Unlust: Stress ist der Libidokiller schlechthin. Soll Sex uns doch eigentlich von unserem Stress befreien, sind besonders stressgeplagte Menschen dann nicht mehr in der Lage, richtig abzuschalten

Diese Auswirkungen hat Stress akut auf deine Gefühlswelt

Natürlich gehen diese akuten Stresssymptome nicht spurlos an dir vorbei. Solltest du einige der Symptome bei dir entdeckt haben und folgende Gefühls- und Verhaltensweisen bei dir auftauchen, ist es an der Zeit, etwas zu ändern:

  • Gereiztheit
  • Ärger und Wut (So kannst du deine Wut in den Griff bekommen)
  • Lustlosigkeit, Unzufriedenheit
  • Gefühl der Überforderung & der Hilflosigkeit
  • Gefühl der Fremdbestimmtheit 
  • Rastlosigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Neigung dazu, aus Frust zu essen, Alkohol zu trinken oder bis zur Sucht zu shoppen
  • Sozialer Rückzug

Weiterlesen: Hier erfährst du, ob du zu viel Alkohol trinkst.

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Wer unter Dauerstress steht, riskiert ernsthafte gesundheitliche Folgen… Foto: Foto: imago images/Westend61 /

Stresssymptome: Wollen dich vor Schlimmerem bewahren

Nun gilt es, die Notbremse zu ziehen. Wer sich weiterhin Stress aussetzt, wird ansonsten mit diesen dauerhaften Folgen zu rechnen haben:

  1. Burn-out: Hier haben wir dir bereits gezeigt, welche Burn-out-Phasen man durchläuft und mit welchen Tipps du Burn-out vorbeugst.
  2. Depressionen: Hier haben wir dir bereits gezeigt, wie man Depressionen im Studium umgeht.
  3. Angststörungen: Besonders Panikattacken spiegeln dann deinen Stress in körperlichen Symptomen. Wie du Panikattacken loswirst, haben wir dir hier verraten.
  4. Zwangsstörungen: Den Ofen dreimal überprüfen wirst du vor allem dann, wenn du dem dauerhaften Stress nicht standhalten kannst. Alles zum Thema Zwangsstörungen liest du hier.
  5. Suchterkrankungen: Aus dem Glas Wein zum Herunterkommen kann sich schneller eine Alkoholsucht entwickeln, als du Riesling sagen kannst. 
  6. Essstörungen: Mit der richtigen Ernährung kannst du deinem Körper nur Gutes tun. Verhindert Stress allerdings eine gesunde Ernährung, kannst du in einen Teufelskreis geraten, aus dem du dich allein nur schwerlich befreien kannst.

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Setze deinen Stresssymptomen ein Ende

Jeder Mensch ist anders beschaffen. Du hast momentan eigentlich eine entspannte Phase und findest dich dennoch völlig erschöpft vor diesem Artikel wieder? Egal, wie viel du momentan leistest. Zeigt dir dein Körper anhaltende Stresssymptome, dann solltest du sie immer ernst nehmen. Denn nichts, wirklich nichts ist so wichtig wie deine Gesundheit. 

Also, nimm dir ausreichend Zeit für dich. Nur für dich. Auch soziale Kontakte zu pflegen, kann Stress bedeuten. Ein regelmäßiges Entspannungsbad, ein Spa-Aufenthalt, kleine Übungen zur Entschleunigung im Alltag und allgemein mehr Achtsamkeit werden Wunder bewirken. 

Aber auch Meditieren zu lernen oder einfach mal mehr Sport zu machen können dich wieder erden. Weitere Tipps, wie du Stress abbauen und Stress reduzieren kannst, findest du ebenfalls bei uns.

Zeitverschwendung - Darum ist sie durchaus sinnvoll

Manche Stresssymptome sollte man besser nicht auf die leichte Schulter nehmen. Erfahre hier, welche dir zeigen, dass es bereits 5 vor 12 ist & was du dagegen tun kannst.