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Daran erkennst du, ob du einen langsamen Stoffwechsel hast

Du glaubst, dass du einen langsamen Stoffwechsel hast, weil du permanent zunimmst? Diese weiteren Symptome können dafür sprechen.

Frau müde Bett
Müdigkeit und Kopfschmerzen deuten auf einen langsamen Stoffwechsel hin. Foto: Getty Images/Igor Ustynskyy

Wie schnell der Stoffwechsel arbeitet, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Die einen können große Mengen essen und bleiben trotzdem schmal, andere ernähren sich deutlich kalorienärmer und müssen trotzdem darauf achten, nicht in ein ungesundes Übergewicht zu rutschen. Doch es gibt noch mehr Anzeichen, die für einen langsamen Stoffwechsel sprechen.

Langsamer Stoffwechsel: Was ist das überhaupt?

Ob genetisch bedingt oder nach einer Diät: Oft hört man Menschen sagen, sie haben einen langsamen Stoffwechsel. Was ist damit gemeint? Der Stoffwechsel, auch Metabolismus genannt, entscheidet darüber, wie gut man Nahrung verwertet. Es gibt Stoffwechseltypen, die eher langsam verdauen und die Bestandteile der aufgenommen besonders gut zu Energie umwandeln können.

Wer einen langsamen Stoffwechsel hat, zieht besonders viele Kalorien aus seinem Essen. Das ist vorteilhaft, wenn man an Gewicht zunehmen will – und von Nachteil, wenn man gern Gewicht verlieren oder halten will.

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Das sind die häufigsten Merkmale

Doch nicht nur Gewichtszunahme ist ein typisches Erkennungszeichen eines gestörten Stoffwechsels. Diese 5 Merkmale können darauf hinweisen, dass dein Metabolismus besonders langsam ist:

1. Chronische Müdigkeit

Wachst du morgens schon erschöpft auf oder hast ein so heftiges Nachmittagstief, dass du auf der Stelle einschlafen könntest? Wer dauernd müde ist, hat vermutlich einen langsamen Stoffwechsel. Mit einer kleinen Sporteinheit, z. B. 15 Minuten Yoga, oder einem Abendspaziergang an der frischen Luft regst du deinen Stoffwechsel an.

Achte auch darauf, keine zu hohe Zimmertemperatur zu haben, wenn du schlafen gehen willst. Welche Angewohnheit deinen Schlaf ebenfalls ruiniert, liest du hier.

2. Kopfschmerzen

Manchmal ist ein langsamer Stoffwechsel auch die Folge einer unerkannten Schilddrüsenunterfunktion. Diese macht sich beispielsweise durch ständige Kopfschmerzen bemerkbar. Weitere Symptome sind depressive Verstimmungen, Konzentrationsschwäche und Kälteempfindlichkeit.

Sollten dir diese Erscheinungen bekannt vorkommen, vereinbare am besten einen Termin bei deinem Hausarzt oder deiner Hausärztin und lass deine Schilddrüse untersuchen.

3. Haarausfall

Sind die Prozesse im Körper verlangsamt, werden die Zellen unterversorgt. Das kann zu Haarausfall und brüchigem Haar führen. Dein Haarausfall kann jedoch noch andere Ursachen haben. Möglicherweise ist auch deine Ernährung daran schuld. Auf diese Lebensmittel solltest du im Winter besser verzichten.

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Skincare Herbst
Trockene Haut ist vor allem im Herbst und Winter keine Seltenheit. Foto: Getty Images / Sergey Mironov

4. Trockene Haut

Trockene Haut ist im Winter ganz normal. Die kalte Luft entzieht unserer Haut Feuchtigkeit, macht sie rau und spröde. Doch auch ein langsamer Stoffwechsel kann im Hautbild seine Spuren hinterlassen. Am besten erhöhst du deine tägliche Flüssigkeitszufuhr und trinkst etwa 2 Liter Wasser. Das kurbelt nicht nur den Stoffwechsel an, sondern kommt auch deiner Haut zugute. Diese Tricks helfen dir dabei.

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Das kannst du gegen einen langsamen Stoffwechsel tun

Am einfachsten bringst du deinen Stoffwechsel wieder auf Hochtouren mit viel Bewegung an der frischen Luft. Gehe spazieren und baue ein kleines Workout mit ein. Oder fahre mit dem Fahrrad – vorausgesetzt es ist noch nicht zu kalt dafür. Außerdem solltest du auf einen gesunden Schlaf achten. Diese Tipps helfen dir dabei.