Seitdem die neue Coronavariante unser aller Leben bestimmt, leidet die Urlaubs- und Reiseindustrie noch mehr als zuvor. Ein riesiges Problem haben beispielsweise die Fluggesellschaften. Schon im Sommer 2021 versuchten Airlines wie Lufthansa die 80-20-Regel einzuführen. Was es damit auf sich hat, erfährst du hier. Die neuen Flugregelungen zielen darauf ab, dass die Abstandsregeln in Flugzeugen und Flughäfen besser eingehalten werden können. Das könnte bedeuten, dass es Geisterflüge geben wird. Geisterflüge sind aber eine sehr schlechte Idee für die Umwelt.

Schon wieder Geisterflüge? Diese EU-Regel ist Gift für Fluggesellschaften

Bei der Fluggesellschaft EasyJet ist es nun passiert: Ein Fast-Geisterflug startete in London und landete später in Alicante, Spanien. An Bord waren gerade einmal 40 bis 50 Menschen, obwohl in die Maschine eigentlich über 200 Personen hineingepasst hätten, so berichtet das Magazin Metro.uk.

Ein in Spanien lebender Engländer namens Kevin Gibbons befand sich auf dem Flug und machte einige Fotos von dem leeren Flugzeug. Er sagte dazu es fühle sich an, als wäre es schon wieder Dezember 2020. Damals hatte es auch schon Geisterflüge gegeben.

Neue Regel: Daran liegt es, dass England wieder Geisterflüge hat

Eine neue Regel hat die britische Regierung festgesetzt. Demnach dürfen Reisende ab einem Alter von 12 Jahren nicht mehr ohne einen weniger als 48-Stunden alten PCR-Test in Großbritannien einreisen. Diese Regel gilt ab dem 07. Dezember 2021. Interessant ist, dass die Regel auch für die Menschen gilt, die bereits geimpft sind. Und sie gilt ebenfalls für die Menschen, die in England wohnen, aber in einem anderen Land Urlaub gemacht haben.

Länder auf der „Roten Liste“

England hat eine „rote Liste“ mit den Ländern herausgegeben, die besonders scharfe Regeln einhalten müssen, um in die UK einzureisen. Der Grund ist, dass hier das Omicron-Virus sehr ausgeprägt ist. Diese Liste beinhaltet 11 afrikanische Staaten: Angola, Botswana, Eswatini, Lesotho, Lamawi, Mozambique, Namibia, Nigeria, Südafrika, Sambia und Simbabwe. Menschen, die aus diesen Ländern ein- oder ausreisen, müssen noch härtere Coronaregeln befolgen.

Die Reiseindustrie wird leiden

Gerade an Regeln wie dieser wird die Reiseindustrie zu knabbern haben. Viele Menschen werden sich nicht mehr trauen einen Flug zu buchen, wenn sie zuvor solche großen Hürden überwinden müssen. Außerdem ist es nicht klar, dass sie zurückkehren dürfen, sollte der Test im Urlaubsland positiv ausfallen. Die ABTA, the British association of travel agents and tour operators, ist verzweifelt. Sie sagen, dass die Krise sogar den Sommer 2022 treffen wird, da gerade jetzt viele Menschen ihre Flüge für den Sommer buchen.

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