Wirst du öfter Mal morgens mit einem herzlichen Guten Morgen begrüßt und fragst dich, was an diesem Morgen jetzt bitte gut sein soll? Dann gehörst du eindeutig zur Fraktion der Morgenmuffel, die mindestens drei Anläufe brauchen, bis sie sich endlich aus dem Bett rollen, um aufzustehen. Aber das ändert sich jetzt, denn diese drei Tipps, um morgens besser aufzustehen, helfen dir mit Sicherheit, schneller in die Gänge zu kommen. 

Lerche und Eule
Wann wir am liebsten aufstehen, ist über unseren Chronotypen geregelt.(Photo: istock.com/ galitskaya)

Wer kann überhaupt morgens besser aufstehen?

Morgens nicht aus dem Bett zu kommen, wird gerne von den Frühaufstehern belächelt. Und wehe dem, jemand schläft regelmäßig bis um 10 Uhr aus oder bedient sich zu häufig der Snooze Taste, dann entsteht direkt der Verdacht der Faulheit.

Aber Morgenstund hat einfach nicht für alle Gold im Mund. Denn es gibt zwei Schlaftypen, bei denen die innere Uhr im Hinblick auf Schlaf- und Wachzeiten grundsätzlich unterschiedlich tickt. 

Da gibt es zum einen die sogenannten Lerchen, die absolute Frühaufsteher sind und zum anderen die nachtaktiven Eulen, die morgens eher schwer aus dem Bett kommen. Zu welcher der beiden Gruppen man gehört, bestimmt die Genetik. Auch wenn sich der Schlafrhythmus im Laufe des Lebens ändern kann, ist er von außen nicht abzuändern. Wie sich der Chronotyp von Eule und Lerche auf deine Fitness auswirkt, liest du hier. 

Redaktionstipp: Wie es für unsere Redakteurin ist, täglich weniger als 5 Stunden zu schlafen und welche Tipps sie für dich hat, erfährst du hier.

Frau Bett Wecker
Analoge Wecker im Zimmer zu verteilen, bleint die beste Methode, sich zum Aufstehen zu zwingen.(Photo: shutterstock/ LightField Studios)

4 Tipps, um morgens besser aufzustehen

Im Internet wimmelt es von Tipps, die zum einen das bessere Einschlafen und zum anderen das bessere Aufwachen möglich machen sollen. Ganz vorne dabei: Rechtzeitig schlafen gehen und auf Kaffee nach 16 Uhr verzichten. 

Das ist soweit natürlich richtig, hilft aber auch nur bedingt, wenn man morgens besser aufstehen möchte. Daher haben wir nach den drei besten Tipps gesucht, die dich auf Anhieb aus den Federn heben!

Tipp 1: Nimm dir etwas vor, auf das du dich freust

Der Morgen kann für dich nicht zum Spaß werden, wenn du ihn eigentlich am liebsten überspringen würdest, um direkt zum Abend überzugehen. Da ist es nachvollziehbar, wenn du lieber im Bett bleibst.

Vielleicht kannst du deine Tageaufgaben so konzipieren, dass du schon am frühen Morgen eine Aufgabe erledigen musst, die dir ein Grinsen ins Gesicht zaubert? Oder höre dir deinen Lieblingspodcast an, während du dir morgens den ersten Kaffee zauberst. Solche Kleinigkeiten können Wunder bewirken.

Tipp 2: Investiere in analoge Wecker

Du stellst dir deinen Wecker auf dem Handy, manchmal auch fünf an der Zahl und weißt irgendwann gar nicht mehr, wie oft du den Snooze Button bereits gedrückt hast? Dann wirst du ja wissen, dass diese Methode dich nicht zuverlässig aus dem Bett holt. 

Wer morgens besser aufstehen möchte, sollte daher mindesten in zwei analoge Wecker investieren, die nicht neben dem Bett stehen, sondern im Raum verteilt werden. Stelle beide Wecker nur um eine Minute versetzt, sodass dich das ungewohnte Weckerkonzert zum Aufstehen und auch Wachbleiben zwingt. 

Pro Tipp: Lege neben Wecker Nummer zwei deinen Morgen-/oder Bademantel, den du direkt überschmeißen kannst. So ist die Verlockung, wieder ins warme Bett zu schlüpfen, nicht so groß. 

Frau Yoga
Vom Bett auf die Yoga Matte? Hauptsache du gönnst dir etwas Zeit für dich, um in den tag zu finden.(Photo: istock.com/ FreshSplash)

Tipp 3: Ritualisiere deinen Morgen 

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass man besonders an Tagen länger liegen bleiben möchte, die das Potenzial in sich tragen, besonders stressig zu werden. Dass es kontraproduktiv ist, deswegen länger liegen zu bleiben, ist klar. Setze daher jeden Morgen zunächst auf deine Rituale, die dir guttun und bei denen du weißt, was dich erwartet. 

Statt aufzustehen und direkt in den Tag zu starten, gönne dir zum Beispiel eine ausgiebige Dusche, ein Frühstück vor einer guten Serie oder versuche dich im Hatha Yoga oder generell beim Frühsport. Mit diesen Tätigkeiten belohnst du dich für das frühe Aufstehen und wirst den Rest des Tages obendrein produktiver sein.

Young woman using cell phone and laptop at desk model
Wer morgens gleich produktiv durchstartne möchte, sollte am Abend zuvor seinen Tag schon strukturiert haben.(Photo: imago images/Westend61)

Tipp 4: Die Vorbereitung für den nächsten Tag

Der letzte Tipp, um morgens besser aufzustehen, besteht darin, am Vortag bereits den nächsten Morgen und Tag vorzubereiten. Dafür kann es helfen, eine To-Do-Liste für den nächsten Tag zu erstellen, die dann am nächsten Morgen als Anreiz und Motivation dienen kann, schneller aus den Federn zu kommen. 

Lege dir außerdem deine Kleidung am Tag zuvor raus, um nicht schon vor neun Uhr einem mittleren Nervenzusammenbruch zu verfallen. Auch die Utensilien für dein Frühstück kannst du dir bereitstellen und auch eine fertig gepackte Tasche sind alles Dinge, die dich im Bett weniger zögern lassen, aufzustehen. 

Morgens besser aufstehen bedeutet vor allem Routine & Vorbereitung

Natürlich werden dich unsere drei Tipps, um morgens besser aufzustehen, nicht vom einen Tag auf den anderen vom Morgenmuffel zum Frühaufsteher schlechthin verwandeln. Doch hat sich bei dir erst eine Routine etabliert, dann wirst du merken, wie viel Zeit dir der Tag bieten kann und, vor allem wirst du auch verstehen, was das goldige an dieser Morgenstunde bitte sein soll.

Und wenn alle Stricke reißen, dann hilft nur noch Koffein: Hier verraten wir dir fünf Gute Gründe, Dalgona Kaffee zu testen, das sind die leckersten Kaffeespezialitäten und falls du Kaffee nicht ausstehen kannst, haben wir hier die 10 besten Kaffeealternativen für dich!