Einen richtig guten Kaffee kochen, das ist eigentlich nicht schwer. Doch mit einigen Fehler versaust du dir den Geschmack.

Der Wecker klingelt. Und für viele von uns steht bereits fest, was als Nächstes folgt: Kaffee kochen. Verwunderlich ist das nicht, denn das dunkelbraune Gebräu macht uns wach, belebt die Geister und schmeckt verdammt gut. Naja, zumindest wenn du das Getränk richtig zubereitest. Aber wusstest du, dass beim Kaffeekochen einiges schief laufen kann? Aber keine Sorge, wmn fässt dir zusammen, wie der Kaffee zum absoluten Genuss wird!

Kaffee kochen: 5 Fehler versauen dir den Geschmack

Aber lass uns erst mal damit beginnen, was du beim Kaffeekochen NICHT tun solltest!

Kaffee kochen – Fehler 1: Wenn du ihn falsch lagerst

Wird der Kaffee im Kühlschrank aufbewahrt, nimmt er die Aromen von den Lebensmitteln auf, die darin gelagert werden. Kaffee mit einer Käsenote? Darauf hast du bestimmt keine Lust.

Deshalb gilt: Vor dem Kaffee kochen, sollte er immer trocken und lichtgeschützt gelagert werden. Und das bitte auch nicht zu lange. Sonst verliert er seine Aromen und wird bitter.

Kaffee kochen – Fehler 2: Wenn du ihn vormahlst

Einige von uns kaufen ganze Kaffeebohnen und mahlen sie zu Hause schon einmal für die nächsten Tage vor. Doch: Das ist keine gute Idee! Denn gemahlener Kaffee verliert schnell sein Aroma.

Kaffee kochen – Fehler 3: Dein Wasser ist zu heiß

Einfach Wasser zum Kochen bringen, es in die French Press gießen und den Kaffee trinken? Falsch! Lieber solltest du beim Kaffeekochen darauf achten, dass dein Wasser eine Temperatur von 90 bis 95 Grad hat. Denn wenn das Wasser zu heiß ist, schmeckt dein Getränk bitter und verbrannt.

Kaffee kochen
Kaffee kann dir einen guten Start in den Tag bereiten – wenn er denn schmeckt. Foto: NOVELLIMAGE via www.imago-images.de / Imago Images

Kaffee kochen – Fehler 4: Dein Wasser ist zu hart

Das Wasser ist die Hauptzutat von Kaffee und ist deshalb entscheidend für das Aroma des Getränks. Doch wenn es zu viel Kalk enthält, schmeckt der Kaffee abgestanden. Ist das Wasser hingegen zu weich, schmeckt das Getränk zu sauer und bitter.

Falls du wissen willst, wie hart dein Wasser ist, kannst du dir auch einfach Teststreifen kaufen, mit denen du den Härtegrad des Wassers bestimmen kannst. Anschließend kannst du schauen, ob es sich lohnt, fürs Kaffeekochen auf einen Wasserfilter oder Mineralwasser umzusteigen.

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Kaffee kochen – Fehler 5: Du setzt auf den falschen Filter

Es gibt viele verschiedene Arten, seinen Kaffee zuzubereiten. Etwa mit einer klassischen Maschine, einer Handpress oder einer Siebstempelkanne. Aber insbesondere für den Filterkaffee setzen viele von uns auf Papierfilter. Sensible Gaumen schmecken den Papiergeschmack jedoch oftmals heraus. Eine Alternative sind deshalb andere Filtermöglichkeiten. Zum Beispiel aus Porzellan oder Kupfer.

Ein letzter Tipp, um den Kaffee perfekt zuzubereiten

Wie du siehst, gibt es einige Tricks und Hacks, um den Kaffee perfekt zuzubereiten. Aber einen letzten wollen wir dir an dieser Stelle doch noch verraten: Für den perfekten Kaffee kommt es auch auf das richtige Wasser-Kaffee-Verhältnis an.

Und das beträgt laut European Coffee Association 60 Gramm Kaffee pro Liter Wasser. Für waschechte Kaffee-Liebhaber kann es sich deshalb lohnen, die Menge wirklich abzuwiegen und je nach Geschmack anzupassen und nicht einfach Pi mal Daumen alles zusammen zu mischen.

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