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Aufgeblähter Bauch? Aus diesem Grund solltest du auf einen Strohhalm in deinem Getränk verzichten

Ein aufgeblähter Bauch kann echt nerven. Wenn du ihn immer wieder bekommst, solltest du deine Ernährung checken. Wir erklären dir, warum Kaffee und 4 andere Getränke Schuld daran sein können.

Frau Getränk Strohhalm
Es gibt einige Getränke, die einen aufgeblähten Bauch verursachen können. Foto: IMAGO Images / Westend61

Immer wieder werden wir darauf eingeschworen, auf unsere Ernährung zu achten. Jedoch zählt zur Ernährung auch das Trinken. Denn auch manche Getränke können zu einem aufgeblähten Bauch führen. Welche das sind und wieso du zusätzlich darauf verzichten solltest, mit einem Strohhalm zu trinken, liest du hier.

Diese Getränke sorgen für einen aufgeblähten Bauch

Wenn du häufig Symptome wie Völlegefühl, Blähungen, Luft im Bauch oder Pupsen hast, kannst du für einige Tage auf die folgenden Getränke verzichten und beobachten, ob sich die Symptome bessern.

1. Aufgeblähter Bauch aufgrund von Kaffee

Einen Morgen ohne Kaffee? Können sich viele gar nicht vorstellen. Doch tatsächlich kann das Getränk auch zu einem aufgeblähten Bauch führen. Warum? Weil das schwarze Gold zu mehr Luft im Bauch führt, weil es die Magen-Darm-Bewegungen steigert. Dadurch befördert es Bestandteile der Nahrung in den Dickdarm, die noch nicht genug verdaut wurden. Blähungen entstehen.

Aufgeblähter Bauch? Kaffee kann schuld sein. Foto: Getty Images/People Images

2. Aufgeblähter Bauch aufgrund von Diät-Getränken 

Diät-Cola und andere zuckerfreie Limonaden enthalten – wie der Name schon sagt – keinen Zucker. Stattdessen sind sie mit künstlichen Süßstoffen, wie etwa Aspartam, Cyclamat und Sucralose gesüßt. Das Problem dabei: Manche Menschen vertragen die künstlichen Süßstoffe super. Andere hingegen bekommen einen Blähbauch. Denn bei der Zersetzung dieser Stoffe entstehen Gase, die zu Blähungen führen. 

Hand Milch
Mittlerweile gibt es schon einige Alternativen zu Milch. Foto: Getty Images / Francesco Carta fotografo

3. Aufgeblähter Bauch aufgrund von Milch

Manche Menschen haben eine unentdeckte Laktose-Intoleranz. Hier kannst du lesen, welche Symptome dabeu auftreten. Wusstest du zum Beispiel, dass Kopfschmerzen ein Symptom sind?

Aber zurück zur Milch: Wenn du eine Laktose-Intoleranz hast, kann der darin enthaltene Milchzucker Wasser in den Darm ziehen. Die Folge? Ein aufgeblähter Bauch, Durchfall und Pupsen.

4. Aufgeblähter Bauch aufgrund von Kohlensäure

Sprudelwasser, eisgekühlte Limos oder Fruchtschorlen schmecken gerade im Sommer erfrischend lecker. Doch: Die darin enthaltene Kohlensäure besteht im Prinzip aus Gas, das für eine kleine Schwellung im Bauch sorgen kann. Bessere Alternativen? Eisgekühlte Tees und stilles Wasser.

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Auch Apfel können zu Blähungen führen. Foto: Getty Images / Laurence Monneret

5. Aufgeblähter Bauch aufgrund von Apfelsaft

Yes, we know that an apple a day can keeps the doctor away. Trotzdem kann Apfelsaft zu einem aufgeblähten Bauch führen. Denn Äpfel enthalten viel Sorbitol, also einen natürlichen Zucker, der ebenfalls zu Blähungen und Luft im Bauch führen kann. Darüber hinaus haben auch viele Menschen eine Fruktose-Intoleranz. Das bedeutet, dass sie nicht so viel Fruchtzucker vertragen. Die Folge? Ein aufgeblähter Bauch, Müdigkeit und andere Beschwerden.

6. Aufgeblähter Bauch aufgrund eines Strohhalms

Besonders an heißen Tagen trinkt man sein Getränk gern mal mit einem Strohhalm für das perfekte Urlaubsfeeling. Allerdings kann genau dieser zum Verhängnis werden und somit jedes Getränk, das du trinkst, zu einem Blähbauch führen. Durch den Strohhalm schluckst du zusätzlich Luft, die du nicht einsaugen würdest, wenn du aus einem Glas trinkst.

Einen aufgeblähten Bauch solltest du ernst nehmen

Wenn du dann und wann mal einen aufgeblähten Bauch hast, musst du dir keine Sorgen machen. Aber wenn du bemerkst, dass dein Bauch ständig angeschwollen ist, obwohl du nicht viel isst, solltest du nicht nur die Getränke weglassen, sondern der Ursache auf den Grund gehen. Dafür kannst du ein Ernährungstagebuch schreiben und es auswerten sowie mit deinem Arzt über deine Probleme sprechen.

Denn: Wie wir hier bereits geschrieben haben, ist es nicht normal, ständig einen Blähbauch zu haben. Hinter dem scheinbar unproblematischen Symptom können sich ernstzunehmende Beschwerden verstecken.

Hier findest du 7 weitere Tipps, die dir dabei helfen, dein Foodbaby wieder loszuwerden.

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