Hin und wieder betrachtest du dich vor dem Spiegel und fragst dich wo dieses riesige Food-Baby in deinem Bauch eigentlich her kommt? Keine Sorge, denn jeder kennt diese Situation und stellt sich regelmäßig die Frage, wann es denn eigentlich so weit ist…

Grundsätzlich ist ein aufgeblähter Bauch eine natürliche Begleiterscheinung der Verdauung und entsteht meist ganz plötzlich. Das Food-Baby wächst, deine Hose fühlt sich zu eng an und Schmerzen und Krämpfe machen sich in der Bauchgegend bemerkbar. Für dieses unangenehme Gefühl und die seltsamen Bauchgeräusche, die damit einhergehen, gibt es verschiedene Ursachen.

Ein aufgeblähter Bauch gehört somit definitiv zu den Dingen, die niemand in seinem Alltag braucht. Wie du deinem Food-Baby zuvorkommen kannst und was dir Helfen kann, wenn dich Schmerzen bereits plagen, das erfährst du hier.

Wie entsteht ein Blähbauch?

Morgens bist noch mit einem flachen Bauch aufgestanden und innerhalb weniger Stunden, wölbt er sich unschön nach vorne. Doch woran liegt das und wie trägt dein Essverhalten zum Wachstum deines Food-Babys bei?

Frau Bauch Schmerzen
Ein ein aufgeblähter Bauch kann unangenehm sein und Schmerzen. Doch woran liegt das?

Nach dem Essen bilden sich Gase in deinem Darm. Diese entstehen bei der Verarbeitung der Nahrungsmittel, wenn sie in ihre einzelnen Bestandteile aufgespalten werden. Einen Großteil der Gase atmest du dann über die Lunge wieder aus. 

Fängt dein Bauch jedoch an zu schmerzen, dann kann das unterschiedliche Ursachen haben.

  •  Zu viel Salz im Körper
  • Stress
  • Lebensmittelunverträglichkeiten/allergien
  • Reizdarmsyndrom
  • Darmpilze
  • Darmerkrankungen
  • Zu wenig Bewegung/ Sport

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Was kannst du gegen einen Blähbauch tun? 

Zuerst ist es ratsam, darauf zu achten, nach welchen Lebensmitteln dein Food-Baby anfängt zu wachsen. Diese solltest du dir unbedingt notieren und darauf verzichten. Außerdem ist es wichtig zu erkennen, wann sich die Beschwerden bemerkbar machen. 

Besonders bei starken Schmerzen, die wiederholt auftreten, solltest du deinen Arzt um Rat fragen. Grundsätzlich gibt es jedoch einige Tipps, die das Wachstum deines Food-Babys verhindern und somit Schmerzen vorbeugen können.

1. Weniger ist mehr

Du solltest darauf achten nicht zu viel auf einmal zu essen. Anstatt großen Mahlzeiten, solltest du lieber häufiger kleine Portionen zu dir nehmen. Der Vorteil: Es ist weniger belastend für die Verdauung und kann helfen Blähungen zu vermeiden. 

2. Lass dir Zeit beim Essen

In der Ruhe liegt die Kraft und das gilt auch für dein Essverhalten. Wenn du dir mehr Zeit beim essen lässt, dann verschluckst du weniger Luft und die Gasbildung wird verringert. Langsames Essen führt automatisch dazu, dass du vergleichsweise schneller satt bist.

Tasse Hand Frau
Verzichte auf Kaffee, denn der kurbelt die Säureproduktion im Magen an.

3. Verzichte auf Kaffee & Alkohol

Natürlich nicht immer, aber hin und wieder ist es ratsam, zu Alternativen von Kaffee zu greifen. Denn Kaffee kurbelt die Säureproduktion im Magen an, was zugleich für die Gasbildung im Magen und Darm verantwortlich ist. 

Somit gelangen unzureichend verdaute Lebensmittel in den Dickdarm und das kann zu schmerzhaften Blähungen führen. Generell ist es ratsam vollständig auf kohlensäurehaltige Getränke und Kaffee sowie Alkohol verzichten.

4. Regelmäßige Bewegung

Du solltest dich regelmäßig bewegen, um einen aufgeblähten Bauch zu vermeiden. Denn Bewegung und Sport bringen deine Verdauung in Schwung und reduzieren die Gasbildung im Bauch. Der bekannte Verdauungsspaziergang kann also wirklich helfen und lässt dein Food-Baby kleiner werden.

5. Keine Rohkost am Abend

Rohkost in Form von Obst, Salaten oder Gemüse ist besonders gärungsfreudig. Im Zusammenhang mit deiner Körperwärme entsteht ein Prozess, durch den schnell große Volumina an Gas erzeugt werden können. Vermeide daher Rohkost am Abend, da rohes Obst und Gemüse schwer verdaulich sind und zu Bauchschmerzen führen können.

Außerdem kann ein Food-Baby am Abend dazu beitragen, dass du schlechter einschläfst. Falls dies der Fall sein sollte, dann schaue dir den folgenden Artikel an, um besser einschlafen zu können.

6. Verzichte auf Fast Food

Grundsätzlich kannst du ohne Bedenken hin und wieder Fast Food essen. Dennoch solltest du es nur in Maßen genießen, da der hohe Gehalt an ungesunden Fetten und Zucker in großen Mengen deinem Körper schaden kann. 

Die richtige Ernährung trägt somit zu einem besseren Wohlbefinden bei und reduziert deinen aufgeblähten Bauch. Außerdem kann dein Bauchfett Aufschluss darüber geben, wie es um deine Gesundheit steht.

7. Wenn dein Bauch bereits aufgebläht ist

Dein Food-Baby ist bereits da? Dann kann eine Wärmflasche helfen. Wärme entspannt den Magen-Darm Bereich und verringert das aufgeblähte Gefühl. Auch Kamillen- oder Fencheltee sowie Ingwer können Helfen deinen Magen zu beruhigen. Aber Vorsicht: denn die Wirkungen und Nebenwirkungen von Ingwer sind vielseitig.

Essen Tisch
Du solltest auf eine gesunde Ernährung achten und Fast Food vermeiden.

Fazit: Achte auf deine Ernährung 

In den meisten Fällen ist die Ernährung schuld an deinem Food-Baby. Wenn du nach dem Essen von bestimmten Lebensmittel eine Häufung von Krämpfen und Schmerzen feststellen kannst, dann solltest du diese unbedingt vermeiden. 

Auch die Menge des Essens, die du zu dir nimmst, kann Ursache für deinen aufgeblähten Bauch sein. Daher ist es ratsam auf eine gesunde Ernährung zu achten. Wenn du mehr über Hausmittel gegen das Völlegefühl erfahren möchtest, dann wird dir dieser Artikel helfen.