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Bauchfett bei Frauen kann verschiedene Ursachen haben. Du musst sie kennen, um es zu verlieren. (Photo: wmn)

Diese 5 Ursachen sorgen für Bauchfett bei Frauen

Ein dicker Bauch ist nicht immer Bauchfett. Die Form verrät dir die Ursache & wie du es loswirst.

Nicht nur bei Frauen ist Bauchfett besonders ungeliebt, denn es geht mit erhöhten Gesundheitsrisiken einher. Allerdings gibt es große Unterschiede. Um es effektiv zu bekämpfen, musst du wissen, welche Ursache dahinter steckt. 

Hier kannst du den Artikel zu Bauchfett bei Frauen als Story sehen.

Bauchfett bei Frauen: Das sagt deine Bauchform über deine Gesundheit aus

Ein bisschen Bauchfett ist für Frauen eigentlich kein Grund zur Sorge, denn wir alle sollten unserem Waschbrettbauch einen kleinen Schutzpanzer gönnen. Eine schwedische Studie fand allerdings einen Unterschied zwischen gutem Bauchfett und schlechtem Viszeralfett.

Aus Viszeralfett bestehen nicht unsere gut gehüteten Fettpolster unter der Haut, sondern Bauchfett, welches sich direkt an unsere Organe heftet. Viszeralfett kann auf Dauer zu Diabetes Typ 2 und anderen Herz-Kreislauf Erkrankungen führen. Leider sind vor allem wir Frauen betroffen. Ein Kilo mehr an Viszeralfett erhöht das Diabetesrisiko fast um das Siebenfache.

Wie wird man dieses fiese Bauchfett los? Wie jede andere Form von Fett im Körper durch Sport und Ernährung. Bevor du dich aber panisch im nächsten Gym einschreibst, betrachte erst einmal deinen Bauch genauer. Denn nur weil dieser “dicker” erscheint, muss es sich nicht immer um Fett handeln. Vielleicht ist es auch nur ein gut getarnter Blähbauch. Dann solltest du zu anderen Mitteln greifen.

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Bauchfett bei Frauen hat verschiedene Ursachen.(Photo: Pixabay [M])

5 Typen von Bauchfett bei Frauen & wie du sie bekämpfst

Besonders im Profil sehen unsere Bäuche alle sehr unterschiedlich aus. Hier kannst du am Besten sehen, welche Bauchfettverteilung du hast und was das für deine Fitnesspläne und Gesundheit heißt:

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Baum hormonellen Bauch wird bei Frauen besonders am UnterbauchFett gesammelt, während die Taille schmal bleibt.(Photo: istock.com/ozgurdonmaz)

1. Hormoneller Bauch

Sogar die ausdauerndsten Sportlerinnen können trotz ausgewogenem Lebenstil Bauchfett am Unterbauch und rund um die Hüfte anlagern. Meistens erkennt man den Hormonbauch an seiner ungleichen Verteilung. Taille und oberer Bauch sind schmal. Um die Hüfte liegt allerdings ein Fettring. Dieses Fett ist kein Resultat von zu wenig Bewegung oder übermäßiger Nahrungsaufnahme, sondern liegt an einem Hormonungleichgewicht

Besonders Frauen sind betroffen. Wenn du unter weiteren Symtopmen wie Schlappheit, Stimmungsschwankungen, unregelmäßigen oder sehr starken Zyklen und Heißhungerattacken leidest, solltest du deinen Hormonhaushalt beim Arzt kontrollieren lassen. Erst wenn diese im Lot sind, kannst du dem Bauchfett durch Sport und Ernährung den Kampf ansagen.

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EIn Bierbauch ist zwar eher bei Männern zu finden, kann aber auch Frauen treffen.(Photo: Elnur via Cava)

2. Bierbauch

Diese Form des Bauchfetts taucht recht selten bei Frauen auf und ist eher ein Problem der Männer. Auch als Bierbauch bekannt, zeichnet alkoholbedingtes Bauchfett sich durch seine Festigkeit aus: Der Bauch wirkt fest und “aufgebläht”. Es unterscheidet sich aber vom Blähbauch, da es gleichmäßig um den ganzen Bauch verteilt ist.

Dabei ist nicht immer der Alkohol der primäre Übeltäter, sondern die Dehydration und der Heißhunger auf Süßes und Fettiges. Einen Alkoholbauch kann man leicht bekämpfen durch weniger Alkoholkonsum, mehr Gemüse und Obst und natürlich viel Sport.

Bist du Alkoholiker? Wir verraten es dir.

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Ein postnataler Bauch entwickelt sich oft von allein zurück. Die Verteilung des Fetts kann aber danach anders sein, als vor der Schwangerschaft.(Photo: Jacob Lund via Canva.com)

3. Postnataler Bauch

Zu aller erst einmal: herzlichen Glückwunsch. Dein Körper hat Unglaubliches geleistet und Leben auf die Welt gebracht. Als frischgebackene Mutter solltest du nicht zu kritisch mit deinem Körper umgehen und ihm Zeit geben zu heilen. Hier hast du es weniger mit Bauchfett als mit einer eingefallenen Bauchdecke zu tun.

Rückbildungsgymnastik wird dir helfen, deine Muskeln wieder zu aktivieren. Dein Bauch wird mit großer Wahrscheinlichkeit aber nicht mehr zu seiner alten Form finden. Er hat sich über neun Monate immer weiter vergrößert und stürzt dann “plötzlich” ein. Das muss man erst einmal verkraften und es kann bis zu neun Monate dauern, bis er sich zurückbildet

Hast du die Rückbildungsgymnastik hinter dir, kannst wieder mit Sport beginnen. Auch eine gute Ernährung kann helfen, aber bitte mache keine Diäten während der Stillzeit. Das kann dir und deinem Kind schaden. Deine Hebamme ist in allen Fragen zu deinem Körper nach der Geburt dein bester Ansprechpartner.

Bleibt dein Bauch hartnäckig nahc der Schwangerschaft, dann könnte es auch Rektusdiastase sein.

Tipp: Hier findest du unsere besten Übungen für einen starken Beckenboden für Frauen.

Stress löst Kortisol aus, welches zu Fettpolstern an deinem Bauch sorgen kann.

4. Stressbauch

Stress kann viele Ursachen haben: Zu wenig Schlaf, zu viel zu tun auf der Arbeit, Unterforderung, privater Stress oder ein nervöser Magen. Auch Unverträglichkeiten können deinen Körper stressen. Passiert das, wird Kortisol ausgeschüttet.

Das Hormon sorgt dafür, dass Frauen Bauchfett ansetzen und das oft ziemlich ungleichmäßig. Besonders die Taille ist betroffen, was ihn von Hormon- und Blähbauch unterscheidet. Die einzige Möglichkeit dieses unerwünschte Bauchfett zu bekämpfen, ist die Ursachen des Stresses zu finden und zu eliminieren. 

Genug Schlaf und ein guter Lifestyle helfen ebenfalls. Du solltest außerdem Koffein, Alkohol, zu viel Salz, Süßigkeiten und Junk Food vermeiden. Gewöhne dir regelmäßige Mahlzeiten (besonders Frühstück) an. Yoga Partnerübungen oder Achtsamekits-Übungen können dir ebenfalls helfen zu relaxen. Wenn du diese Stresssymptome hast, solltest du unbedingt zurückfahren.

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Ein Blähbauch hat nichts mit Bauchfett zu tun.(Photo: Niran_pr [M])

5. Blähbauch

Unser Bauch verändert sich den Tag über. Eigentlich ist das auch ganz logisch, denn er muss die verschiedensten Nahrungsmittel verarbeiten. Wenn du allerdings extreme Unterschiede zwischen deinem morgendlichem Bauch und deinem Abendbauch feststellst, dann solltest du nach den Ursachen forschen.

Ein starker Blähbauch ist kein Bauchfett, sondern ein Zeichen für Lebensmittelunverträglichkeiten, Allergien oder Probleme deines Verdauungstrakts. Versuche blähende Lebensmittel zu vermeiden und nimm mehr Probiotika zu dir, denke an ausreichend Wasser, versuche mehr Kohlehydrate durch Gemüse und Obst zu ersetzen. Hilft das alles nicht, solltest du dich beim Arzt auf Allergien checken lassen. 

Mehr zum Thema ständiger Blähbauch, gibt es hier. Du kannst deinen Blähbauch mit etwas Übung auch wegmassieren.

Pilates ist super für ein Ganzkörpertraining geeignet & bekämpft auch dein Bauchfett.

Fazit: Bauchfett bei Frauen ist nicht immer Fett!

Wenn du mit deinem Bauch unzufrieden bist, oder er sich in letzter Zeit stark verändert hat, kannst du in einer ersten Selbstdiagnose einfach nachprüfen, an welchen Ursachen das liegen könnte. Bauchfett ist nicht immer Bauchfett, besonders bei Frauen.

Bei extremen Veränderungen solltest du immer deinen Arzt konsultieren. Ansonsten hilft meistens ein ausgeglichener Lebensstil. Eine mentale Gesundheit, intuitives Essen und ein sportlicher Lebensstil sind die beste Vorbeugung gegen Bauchfett und Viszerales Fett. Für alle Couch-Potataos haben wir dafür das beste Training für zu Hause.


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