Müdigkeit, Schlafprobleme & Verstimmungen: Stille Entzündungen können der Auslöser vieler Probleme sein. Doch häufig erkennen wir die Warnzeichen nicht.

Sie sind besonders heimtückisch, unsichtbar und brandgefährlich: stille Entzündungen! Denn sie breiten sich in unserem Körper aus – ohne, dass wir es mitbekommen. Und dabei richten sie großen Schaden an.

wmn erklärt, woran du stille Entzündungen erkennst und wie du sie erfolgreich bekämpfst.

Stille Entzündungen: Der Teufel in unserem Körper

Wenn wir eine Entzündung im Körper haben, entdecken wir sie meist relativ schnell. Denn Entzündungen zeigen sich sehr deutlich. Zum Beispiel anhand von Rötungen, Schmerzen, Fieber oder Schwellungen. Anders sieht es hingegen bei stillen Entzündungen aus. Sie verursachen keine offensichtlichen Symptome. Dennoch breiten sie sich wie ein Schwelbrand in unserem Körper aus. Und das, ohne dass wir es merken.

Doch weniger gefährlich macht das sie nicht. Ganz im Gegenteil. Denn langfristig schwächen sie unser Immunsystem und erhöhen unser Risiko für ernst zu nehmende Krankheiten wie etwa Rheuma, Autoimmun-Probleme, die Lungenerkrankung COPD oder Krebs.

Wie können wir stille Entzündungen erkennen?

Auch wenn wir die stillen Entzündungen nicht sofort sehen, machen sie sich bemerkbar. Und du wirst:

  • schlapp
  • müde
  • depressiv
  • antriebslos
  • vergesslich
  • oder fühlst dich allgemein krank oder träge und hast beispielsweise immer eine laufende Nase.

Ob du stille Entzündungen hast, zeigt auch ein Bluttest. Dafür werden verschiedene Parameter im Blut untersucht. Zum Beispiel das C-reaktive Protein (CRP). Denn der CRP-Spiegel im Blut steigt, wenn wir Entzündungen haben. Und: Eine Erhöhung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) ist ebenfalls ein Warnsignal.

Was verursacht stille Entzündungen?

Es ist vor allem Übergewicht, das stille Entzündungen befeuert. Das damit einhergehende Bauchfett spielt eine große Rolle, da es viele Entzündungsbotenstoffe bildet. Darüber hinaus wirken Stress, Nikotin, Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung wie Brandbeschleuniger. Und auch das Alter spielt eine Rolle: Denn je älter wir werden, desto weniger Abwehrzellen bildet unser Körper.

Was hilft gegen stille Entzündungen?

Wenn du stillen Entzündungen vorbeugen oder sie gezielt bekämpfen möchtest, solltest du vor allem auf einen gesunden Lebensstil setzen. Dazu gehören vor allem diese zwei Punkte: eine antientzündliche Ernährung und viel Bewegung.

  1. Ernähre dich antientzündlich

Anstatt süßes Gebäck, frittiertes Fleisch, viel Zucker und Weißmehl-Produkte zu essen, solltest du vor allem auf frisches Obst und Gemüse setzen. Denn sie enthalten viele Vitamine, Mineralien und Antioxidantien, die antientzündlich wirken. Außerdem solltest du auf eine hohe Omega-3-Zufuhr achten, denn diese Fette bekämpfen Entzündungen ebenfalls.

Smoothie, Gemüse, Obst, Superfood
Obst und Gemüse sind besonders gesund. Credit: Foxys Forest Manufacture/Shutterstock / Foxys Forest Manufacture/Shutterstock

Kleiner Redaktionstipp: Wusstest du, dass der Darm unsere Abwehrkräfte beeinflusst? Immerhin sitzen hier mehr als 80 % der Zellen unseres Immunsystems. Um deinen Darm zu stärken und Entzündungen vorzubeugen, solltest du auf Antibiotika und Fast Food verzichten und stattdessen genügend Pre- und Probiotika essen.

2. Bewege dich genug

Um das gefährliche Bauchfett zu verlieren, solltest du dich regelmäßig bewegen. Sport hat aber noch zwei weitere Vorteile: Er hat einen positiven Effekt auf unsere Psyche und die Bewegung wirkt antientzündlich. Perfekt sind lange Spaziergänge, Schwimmen, Fahrradfahren oder Yoga.

3. Achte auf einen gesunden Lebensstil

Ein gesunder Lebensstil bedeutet nicht nur, auf seine Ernährung zu achten und ab und zu Sport zu machen. Sondern auch seinen Stress zu reduzieren und genug zu schlafen. Denn im Schlaf laufen wichtige Reparatur- und Regenerationsprozesse ab.

Möchtest du noch mehr wissen?

Dann lies hier, wie du dein Immunsystem stärken kannst und woran du erkennst, dass du einen gesunden Darm hast.

Mehr Food-Tipps findest du im Video.

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