Sonne satt – mehr brauche ich nicht zu meinem Sommer-Glück. Doch je älter ich werde, desto mehr muss ich einsehen, dass lange Sonnenbäder, die den Körper braun und die Haare hell werden lassen, ihre Tücken haben. Immerhin: Für den Körper gibt es Sonnencreme und für die Augen Sonnenbrillen. Aber wie kann ich eigentlich meine Haare davor bewahren, trocken und spröde zu werden? In diesem Artikel gebe ich dir drei Tipps für den ultimativen UV-Schutz für die Haare, die mich verlässlich durch die heiße Jahreszeit bringen.

Schadet Sonne den Haaren?

Klare Frage, klare Antwort: Ja. Um zu verstehen, warum, muss man wissen, woraus Haare bestehen. Denn die weisen nicht nur Schuppen auf, sondern bestehen zu 80 % aus Eiweißen und zu 15 % aus Wasser. Diese Bestandteile sorgen dafür, dass unsere Haare elastisch, stabil und glänzend sind.

Frau Salzwasser
Nicht nur das Salzwasser, sondern auch die Sonne setzt deinen Haaren im Sommer erheblich zu. Credit: IMAGO / Westend61

Fahren wir aber in den Urlaub und setzen unseren Schopf Salz- und Chlorwasser sowie starker Sonneneinstrahlung aus, wird die Schuppenschicht unserer Haare angegriffen. Diese öffnet sich und unsere Haare verlieren wertvolle Eiweiße sowie Feuchtigkeit. Die Folge? Unsere Haare werden spröde, glanzlos und widerspenstiger.

Übrigens: Je heller die Haare, desto mehr Schaden kann die Sonne anrichten. Aber auch frisch gefärbte Haare sind besonders anfällig, da die chemische Haarfarbe die Schuppenschicht ebenfalls angreift. Gerade Blondinen und all diejenigen, die nicht auf ihre Coloration verzichten wollen, sollten daher besonders auf den UV-Schutz für die Haare setzen.

Darum werden Haare in der Sonne heller

Haare sind im Sommer und unter starker UV-Strahlung einer enormen Belastung ausgesetzt. Das führt aber nicht nur dazu, dass sie geschädigt werden. Bestimmt hast du auch schon beobachten können, dass deine Haare in der Sonne ausbleichen.

Die Farbe unserer Haut und unserer Haare wird durch das Farbpigment Melanin bestimmt. Treffen UV-Strahlen auf unsere Haut, bildet sich das Pigment und lässt uns braun erscheinen. Was du beim gesund bräunen beachten musst, liest du hier.

Trifft die Sonne auf unsere Haare, passiert genau das Gegenteil: Sie gewinnen nicht an Farbe, sondern bleichen aus. Das liegt daran, dass die UV-Strahlen die Farbpigmente der Haare zerstören. Ganz gleich übrigens, ob es sich um eine natürliche Haarfarbe oder gefärbte Haare handelt. Wobei dunkle Haare allerdings über mehr Melanin verfügen und daher schwerer ausbleichen. Blonde und rötliche Haare sind dagegen für das Ausbleichen extrem anfällig.

Good to Know: Im Urlaub bleichen Haare besonders schnell aus, da das Meer die UV-Strahlen reflektiert. Wer ein Ausbleichen vermeiden möchte, sollte auf einen UV-Schutz für die Haare setzen.

Mehr zum Thema gesund bräunen? Mona & Lisa sprechen im Wein & Weiber-Podcast über die Folgen vom exzessiven Bräunen.

UV-Schutz für die Haare: Wie schützt man die Mähne im Sommer?

Haare müssen im Sommer ganz schön was aushalten. Wer ihnen etwas Gutes tun möchte, setzt daher auf die folgenden Tipps:

1. Vor dem Sonnenbaden zum Friseur

UV-Schutz für die Haare beginnt bereits vor dem Sonnenbad und vor dem Urlaub. Und zwar mit einem Besuch beim Profi. Sonne setzt deiner Kopfhaut, aber auch deinen Spitzen erheblichen Strapazen aus. Um bereits splissige Spitzen im Urlaub nicht noch mehr zu schädigen, solltest du sie vom Friseur oder von einer Friseurin schneiden lassen. Auf die Coloration kurz vor dem Urlaub solltest du aus oben genannten Gründen aber besser verzichten.

Hier kannst du dich auch über Pflegeprodukte beraten lassen, die dein Haar im Sommer frisch und gesund halten. Aber Vorsicht: Nicht alles, was dir angepriesen wird, musst du auch kaufen. Wie du das Nein-sagen lernst, liest du hier.

Frau Hut
Die Haare sollten im Sommer nie der prallen Sonne ausgeliefert sein. Credit: IMAGO / Westend61

2. Die richtige Kopfbedeckung

Nie war es so leicht, einen modischen UV-Schutz für die Haare aufzutreiben: Die Geschäfte sind voll von Hüten, Tüchern und Caps, die nicht nur gut aussehen, sondern vor allem deine Kopfhaut vor einem Sonnenbrand schützen. Verbrennst du dich hier, wird die Schuppenschicht deiner Haare angegriffen und das lässt letztlich auch deine Haare leiden. Also: Sonne raus? Hut auf!

Übrigens: Es kommt der Punkt, da müssen wir einsehen, dass zu viel Sonne ungesund ist. Statt wie früher stundenlang zu brutzeln, solltest du dich deiner Gesundheit und deiner Haare zuliebe besser unter einen Sonnenschirm am Strand setzen.

Frau Tuch Sonne
Eine Kopfbedeckung ist der Nummer eins UV-Schutz für die Haare. Credit: IMAGO / Westend61

3. Eine ausgefuchste Pflegeroutine

Zuletzt wird, wer nach UV-Schutz für die Haare sucht, nicht um Pflegeprodukte nicht umhinkommen. So gibt es beispielsweise extra Sonnenschutz-Shampoos, die sonnengeschädigtes Haar und eine gereizte Kopfhaut verwöhnen. Nicht selten sind auch wichtige Vitamine für die Haare in ihnen enthalten wie Vitamin E oder das Provitamin B5. Außerdem entfernen diese Shampoos zuverlässig auch die letzten Überreste des Chlor- oder Salzwassers.

Die reinste Wohltat für trockene Spitzen sind Pflege-Öle, die du sanft in deine Spitzen einmassierst: Arganöl oder Mandelöl bieten sich zum Beispiel an und betören mit einem angenehmen Duft.

Je weniger du deine Haare in deiner Pflegeroutine angreifst, desto besser. Daher haben wir hier zwei Naturkosmetik-Produkte für dich rausgesucht, die deine Haare glänzend durch den Sommer bringen:

UV-Schutz für die Haare bedeutet Vor- und Nachsorge

Wer seine Haare vor UV-Strahlen schützen möchte, tut gut daran, die Sonne zu meiden. Andernfalls sollten die Haare abgedeckt und mit reichlich Pflege verwöhnt werden. Auf dass auch deine Haare dank dieser Tipps den Sommer gesund überstehen!

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