Lidl erfindet sich immer wieder neu. Derzeit testet eine Lidl-Filiale die Einführung von bunten Preisschildern. Welche Bedeutung sich Kund:innen merken sollten und warum das erst der Anfang war.

Lidl mit neuem Preisschilderkonzept

Lidl bekommt richtig Farbe in seine Filialen. Der Grund sind die neuen bunten Preisschilder, die der Discounter derzeit zunächst im Raum Heilbronn testet. Die bisher verwendeten grauen Schilder sollen in Zukunft durch bunte, elektronische Schilder abgelöst werden. Der Grund dafür ist die Kennzeichnung verschiedener Produktgruppen.

Die Schilder werden „Electronic-Shelf-Labels“ (ESL) genannt. Sie werden folgendermaßen klassifiziert:

  • Bio-Produkte sind grün gekennzeichnet.
  • Glutenfreie Artikel sind orange gekennzeichnet.
  • Reduzierte Produkte sind rot gekennzeichnet.
  • Alle anderen Produkte bekommen einen weißen Rahmen.

Diese Neuerung soll das Einkaufen für die Verbrauchenden Schritt für Schritt erleichtern. Das ist aber erst der Anfang, denn die Entwicklung ESL-Technologie ist noch nicht abgeschlossen. Der Chef von Lidl, Matthias Oppitz, erklärte der Lebensmittelzeitung, dass neue Schilder mit mehr als drei Farben die Zukunft für Lidl bedeuten können. Auch bei Kaufland sind die elektronischen Schilder bereits im Einsatz.

Der Vorteil der neuen elektronischen Schilder

Mit den neuen Schildern wird es nicht nur den Kund:innen erleichtert, auf einen Blick zu sehen, welche Produkte welche Eigenschaft haben. Auch die Mitarbeitenden bei Lidl profitieren davon. Die Schilder sind nämlich direkt mit der Firmenzentrale verbunden und schicken Daten zu Verpackungseinheiten reduzierter Ware weiter. Auch müssen Mitarbeitende die Schilder nicht mehr manuell austauschen, sondern die Preise werden automatisch über Nacht aktualisiert. Das ist nicht nur arbeits-, sondern auch umweltschonend. Jedes Jahr werden laut Berechnungen der Landesgesellschaft 20 Bäume für Papieretiketten verbraucht.

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