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Aldi gibt es auch in den USA - Dort muss man ebenfalls nach den Regeln spielen. Credit: Gettyimages/ LEON KUEGELER / Kontributor

Der Weltkonzern Aldi besteht bereits seit dem Jahr 1913 – allerdings läuft er erst seit den 60er-Jahren unter seinem heutigen Namen. Überall auf der Welt finden wir heutzutage Aldi-Filialen. Von Europa bis hin zu den USA. Aldi hat überall auf der Welt die gleichen Discounterregeln. So sind die Amerikaner:innen häufig verwundert, teilweise sogar schockiert darüber, dass hier alles etwas anders abläuft. Die Regeln bei Aldi sind verbindlich – Wir zeigen dir, warum hier effizienter als in den USA gearbeitet wird.

Die USA und Deutschland sind in vielerlei Hinsicht sehr verschieden. Obwohl beide Länder westliche Standards haben, unterscheidet sich das Leben doch maßgeblich voneinander. Seitdem Aldi in den USA angekommen ist, verschwimmen diese Unterschiede aber immer mehr.

Die USA wundern sich: Das sind die Regeln bei Aldi?

Aldi ist ursprünglich ein deutsches Unternehmen. Hier gelten deutsche Einkaufsregeln, egal auf welchem Kontinent wir uns befinden. Das ist vor allem deswegen interessant, da die Einkaufsgewohnheiten von Deutschen und Amerikaner:innen weit auseinanderklaffen. In den USA bekommt man nämlich bei einem ganz gewöhnlichen Einkauf im Supermarkt eine viel höhere Serviceleistung als bei uns in Deutschland.

Eine amerikanische TikTokerin hat in ihrem Video darauf aufmerksam gemacht, dass Aldi ein Regel-System nutzt, das es den Menschen erlaubt, sehr viel schneller und effizienter zu shoppen. Natürlich kennen wir das System in Deutschland sehr gut – es wird beinahe in jedem Einkaufsladen in Deutschland verwendet. Die TikTokerin zeigt damit aber die großen Unterschiede zwischen Deutschland und den USA auf.

Warum ist Aldi so anders als amerikanische Supermärkte?

Besonders bei Aldi sind diese Unterschiede riesig, denn Aldi ist – wie wir alle wissen – ein Discounter. Discounter sind günstiger im Vergleich zu normalen Supermärkten und müssen deshalb an vielen Stellen Einsparungen machen. Da geht es unter anderem um die Anzahl der Mitarbeitenden auf der Verkaufsfläche. Bei Aldi sind das sehr viel weniger als beispielsweise bei Edeka. In US-amerikanischen Supermärkten hat jede Verkaufsfläche noch mehr Mitarbeitende – warum das so ist, sehen wir weiter unten.

Auch bei der Einrichtung macht Aldi große Abstriche. Hier gibt es keine oder nur wenig Werbung im Markt. Auch die Regale an sich sehen also weniger schick aus und sind eher funktional.

„Not a single lie was told. Aldi has been living in the future for years.“ So beginnt die TikTokerin @theeonlyjanessa ihr Video. Danach erklärt die junge Frau, was sie an Aldi so faszinierend findet. Hier sind die Regeln bei Aldi aufgelistet, die für uns selbstverständlich, aber in Amerika teilweise schockierend sind.

  • Aldi lässt die Produkte einfach in den Boxen, mit denen sie verladen werden. So ist das Einräumen der Regale sehr viel weniger zeitaufwendig. In Amerika ist es ganz normal, alle Produkte aus den Packungen zu räumen und ordentlich aufzureihen.
  • Die Kassierer:innen bei Aldi bekommen einen gemütlichen Stuhl zum Sitzen. Das ist in Amerika nicht Gang und Gebe, sondern die Kassierenden stehen hinter der Kasse.
  • Nach dem Bezahlen muss man seine Einkäufe selber verräumen. In Amerika gibt es dafür extra Angestellte, die das für einen erledigen. Das ist zwar ein super Service, aber es dauert an der Kasse immer ein bisschen länger, bis man dran ist.
  • Die Einkaufswagen müssen bei Aldi natürlich selbst geholt und weggebracht werden. Für viele Amerikaner:innen ist das etwas komplett Neues. Oft gibt es in jedem amerikanischen Supermarkt Angestellte, die dafür zuständig sind, die Einkaufswagen zu verräumen.

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