In den Weiten von Social Media schwirren immer wieder neue Modetrends herum, die dem einen mehr passen und dem anderen weniger. Vor allem bei TikTok sehen aber Stilrichtungen wie Cottagecore, Light Academia oder Dark Academia einfach bei jedem cool aus. Wie soll man da noch den Überblick behalten, welcher Style wirklich zu einem selbst passt? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben wir für dich acht Schritte, die dir helfen, deinen Style zu finden und damit deine Persönlichkeit hervorzuheben.

„Wie finde ich meinen Style?“: In 8 Schritten zur Lösung

Der Modemarkt bietet unglaublich viele Stilrichtungen, die einen schon mal überfordern können. Am liebsten würde man gleich alles auf einmal anziehen. Seinen eigenen Stil zu finden und „anzukommen“ ist aber mindestens genauso wichtig wie das Aussuchen der Kleidung selbst.

Wenn auch du durch deinen eigenen, unverkennbaren Stil begeistern möchtest, der nebenbei auch noch deinen Charakter reflektiert, folge einfach diesen acht Schritten, die dich zur Lösung der Frage „Wie finde ich meinen Style?“ führen.

Frau zwischen Kleidung
Manchmal ist es schwierig herauszufinden, was einem wirklich passt. Wir helfen dir dabei! Foto: Camila Malheiro / Eyeem

1. Suche dir Inspiration

Modische Inspiration findest du an allen Ecken. Egal ob in Filmen, Serien, auf Social Media oder eben auf Pinterest, wo du dir dein eigenes Moodboard mit Bildern von den Stilrichtungen, die dir gefallen, erstellen kannst. Hier hast du auf einen Blick all deine Inspiration im Taschenformat parat und kannst auf diese Weise visualisieren, wo die modische Reise hingehen soll – girly, elegant oder doch eher in die coole Sparte?

2. Überlege, was deine Persönlichkeit ausmacht

Sicherlich hast du schon einmal etwas von dem Sprichwort „Kleider machen Leute“ gehört. Und das ist auch absolut wahr. Deine Kleidung kann dich und deine Persönlichkeit super unterstreichen. Zu einer selbstbewussten und lauten Persönlichkeit passen florale Prints und zarte Pastelltöne beispielsweise weniger gut als zu einem eher schüchternen und freundlichen Wesen. Wenn du extrovertiert bist und gerne im Mittelpunkt stehst, darfst du auch zu knalligen Farben greifen, die dich von der Masse abheben.

Wenn dir das eigene Einschätzen schwerfällt, frag einfach deine Bekannten oder Freund:innen um Hilfe. Sie wissen sicherlich am besten, was dich ausmacht. Aber: Lass dich nicht in eine Schublade stecken. Stilbruch ist etwas Tolles und darf vor allem modisch total ausgelebt werden. Wenn du also nicht dem Prototyp einer bestimmten Richtung entsprichst, ist das etwas Tolles.

3. Verstehe deine Körperform

Modische Missverständnisse beim Entwickeln des eigenen Stils entstehen meistens bei der Einordnung des eigenen Körpertyps. Schließlich sollten deine Kleidungsstücke bombe sitzen und all deine Vorzüge betonen. Durch die Ermittlung deiner Körperform kannst du im Vorhinein bestimmte Kleidungsstücke ausschließen und musst dich mit diesen gar nicht erst beschäftigen. So schrumpft auch die Masse an möglichen Klamotten für dich und deinen Kleiderschrank!

Mache für die Ermittlung deines Körpertyps am besten ein paar Fotos von dir in verschiedenen Posen oder betrachte dich selbst im Spiegel. Auch hier kannst du natürlich deine Familie oder Freund:innen zurate ziehen. Wenn du deine Körperform ermittelt hast, kannst du dich erneut bei deinen Inspirationsquellen umsehen und bei Menschen mit ähnlichen Körpertypen schauen, was diese tragen.

By the way: All das bedeutet allerdings nicht, dass du dich auf diese „Vorbildkleidung“ einschießen musst. Im Endeffekt gilt: Trage die Klamotten, in denen du dich wohlfühlst!

Zwei Frauen
Vergiss nicht: Jeder Körper ist schön und gut so wie er ist. Foto: IMAGO Images / Addictive Stock

4. Finde heraus, welche Farben deinem Typ stehen

Die Slow Fashion-Bloggerin Janina Sell hat uns in einem Interview erzählt, dass sie zum Modebewusstsein gekommen ist, nachdem sie die Farben, die für sie gar nicht infrage kommen, aus ihrem modischen Leben „verbannt“ hat. Denn: Nicht jedem Typ stehen dieselben Farben. Finde deshalb für dich selbst heraus, welche Nuancen deinem Tein schmeicheln und welche dich blass machen.

5. Bestimme deine Signature-Pieces

Ab hier solltest du eine ungefähre Ahnung haben, was dir wirklich steht, wie der rote Faden deiner Looks aussehen soll und welche Inspiration zu dir und deinem Typ passt. Nun ist es an der Zeit, dir ein paar Signature-Pieces herauszusuchen. Das können Accessoires, Farben, Prints oder bestimmte Schnittarten sein, die immer wieder in deinen Outfits auftauchen werden und dadurch deinen Wiedererkennungswert pushen!

Sagen wir es, wie es ist: Nicht jeder Trend muss mitgemacht werden, weil er gerade die Modewelt dominiert. Du solltest in diesem Sinne nur Trends folgen, die auch zu dir und deinem Look passen. Überlege also, ob das neue Teil zu deinem modischen, roten Faden passt und deinen Stil widerspiegelt. Gib dich sonst lieber zeitlosen Basics hin, die du immer wieder anziehen kannst!

Frau im Schrank
So ein Ausmisten kann anstrengend sein. Aber es lohnt sich, um deinen Style zu finden. Foto: IMAGO Images / Addictive Stock

7. Sortiere deinen Kleiderschrank aus

Alles muss raus! Nun ja, so drastisch musst du deinen Kleiderschrank nun auch nicht aussortieren. Allerdings kannst du versuchen, dich von einigen Kleidungsstücken zu trennen, die nicht mehr zu dir und deinem Stil passen. Was du seit Monaten nicht mehr getragen hast, wirst du in den nächsten Monaten vermutlich auch nicht mehr tragen.

Beim Ausmisten kannst du gleich deine modischen Fehlgriffe studieren. Frage dich hier, was an diesem Kleidungsstück bei dir nicht funktioniert hat. War es die Farbe? Das Muster? Durch dieses Analysieren bekommst du noch ein feineres Auge für dich und deinen Stil!

Tipp: Wie du das Aussortierte schnell bei Vinted loswirst, erfährst du in unserem Vinted Guide.

8. Verliere nicht die Lust am Experimentieren

All das hört sich für dich zu pragmatisch an? Dann haben wir hier noch den letzten Schritt für deine Stilfindung: Verliere nie die Lust am Experimentieren. Scheue dich also nicht, auch mal außerhalb deines Stils zu shoppen. Du weißt nun, was dir gefällt und was dir steht und kannst jederzeit auf dieses Wissen zurückgreifen.

Im Endeffekt ist es eigentlich nur wichtig, dass du dich in deiner Haut wohlfühlst. Dein Stil sollte dich und deine Persönlichkeit, deine Individualität widerspiegeln. Und wenn du mal Lust hast, als Cottagecore-Girl den Vamp in dir heraushängen zu lassen – go for it! Mode kennt keine Grenzen und du solltest deine eigenen auch ab und an mal sprengen.

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