Woher ich weiß, dass man bei einem Dreier besser die Gastrolle spielen sollte oder dass Frauen vor dem Orgasmus in einer Plateauphase verweilen? Von meinen liebsten Sex-Serien natürlich! Die unterhalten nämlich nicht nur köstlich mit anzüglichem Humor und heißen bis lustigen Sexszenen, sondern bringen einem ganz nebenbei alles bei, was man über Sex wissen sollte. Ich habe dir fünf Serien rausgesucht, die auch mir schon so einiges beigebracht haben…

5 Sex-Serien, die das Binge-Watching wert sind

Lasst uns eines zum Beginn klarstellen: Sex-Serien sind keine erotischen Serien. Sicher, auch sie leben von der ein oder anderen erotischen Szene. In der Regel ist der Lehrfaktor jedoch größer als der Sexiness-Faktor.

Wer jetzt enttäuscht ist, für den haben wir hier eine Liste voller erotischer Serien. Alle anderen, die längst nicht ausgelernt haben und mehr darüber wissen wollen, was zwischen den Laken alles möglich ist, werden hier fündig…

1. Masters of Sex

Woher man heute weiß, dass Frauen etwas länger brauchen, um in Fahrt zu kommen und sich vor dem Höhepunkt in einer Plateauphase befinden? Durch die Forschungsergebnisse des Gynäkologen William Howell Masters und die Wissenschaftlerin Virginia Johnson aus den 50er und 60er-Jahren. Diese Sex-Serie erzählt ihre Geschichte mit einer ordentlichen Portion Drama nach und hält dabei selbst für die erfahrensten Liebhaber:innen noch so einiges an Wissen bereit!

Wo streamen? Amazon.

2. Sex Education

Diese Sex-Serie avancierte 2019 zu den erfolgreichsten Netflix-Originalen überhaupt – und das völlig zurecht. So viel wokeness, Offenheit und Diversität rund um das Thema Sexualität wurde zuvor selten bis nie in einer Serie geboten.

Der Protagonist Otis ist der Sohn einer Sexualtherapeutin, gespielt von Gillian Anderson, und eröffnet kurzerhand mit einer Freundin Maeve selbst eine Sexualberatung auf dem Schulklo. Das Unwissen rund um Verhütung, Orgasmen, sexuell übertragbare Krankheiten, Fetische uvm. ist bei den Schüler:innen nämlich durchaus groß und verspricht zugleich eine lukrative Einnahmequelle zu sein…

Wo streamen? Netflix.

3. The Bold Type

The Bold Type ist weniger eine Sex-Serie als eine Serie für starke Frauen, die sich ihre tägliche Portion Inspiration und Motivation abholen wollen. Und doch gibt es hier zahlreiche Folgen, in denen ich mein Sexwissen erweitern konnte. Seien es die Versuche der Protagonistin Jane, ihren ersten richtigen Orgasmus zu erleben oder ihre Experimente in einem Sex-Club mit ihrem Pinstripe Guy Ryan. Großes Plus? Hier werden mit der Figur Kat auch Einblicke in lesbischen und bisexuellen Sex gegeben.

Wo streamen? Amazon Prime.

4. Sex and The City

Don’t judge me! Ich weiß sehr wohl selbst, dass Sex and The City heutzutage an manchen Stellen antifeministisch daherkommt und einmal zu oft danach fragt, wie man Männern im kurzen Glitzerkleid gefallen kann.

Und dennoch gibt es zahlreiche Szenen aus dieser Sex-Serie aus dem Jahr 1998, die mich auch heute noch zum Lachen bringen und eins zu eins in einer Sex-Bibel landen könnten. Zum Beispiel Samanthas Ratschlag, dass man bei einem Dreier immer die Gastrolle spielen sollte…

Wo streamen? Sky/ Amazon.

5. Girls

Die letzte Sex-Serie ist von Sex and the City inspiriert, allerdings weitaus feministischer, da von Lena Dunham produziert, die gleichzeitig die Hauptrolle der Hannah Horvarth spielt.

Nachdem ihre Eltern ihr die finanzielle Unterstützung entziehen, versucht die junge Schriftstellerin sich ein Leben in New York aufzubauen, stößt sich dabei jedoch immer wieder an der Frage, was sie eigentlich vom Leben will und vor allem, was sie von den Männern in ihrem Leben erwartet. Diese Serie erinnert an keine vor ihr, wartet mit mutigen Szenen auf und ist jede Minute der eigenen Lebenszeit wert!

Wo streamen? Amazon.

Gute Sex-Serien unterhalten & regen zum Nachdenken an

Was all diese fünf Sex-Serien vereint? Sie alle sind auf ihre Art einzigartig, kopieren nichts schon Dagewesenes und sind damit vor allem eines: mutig! Zudem bieten sie den idealen Mix aus Drama, Komik und Sex. Hier wird man alles in allem nicht nur verdammt gut unterhalten, sondern lernt zuletzt auch ordentlich was – zumindest ich habe hieraus einiges mitnehmen können…

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