Harry Potter war und ist meiner Meinung nach die besten Bücherreihe, die je verfasst wurde. Eine Kindergeschichte über Freundschaft, Magie, Treue, Liebe… und Drogen? Moment, wo soll das denn vorgekommen sein? Wir zeigen dir einige Hints in den Büchern, die darauf hindeuten, dass es auf Schloss Hogwarts ganz schön abging.

SPOILER: Diejenigen, die die Reihe noch nicht zuende gelesen haben, sollten schleunigst wegklicken.

Drogen auf Schloss Hogwarts

Eigentlich ist auf Schloss Hogwwarts jegliche Art von Droge verboten – zumindest für die Schüler:innen. Die Lehrer:innen und das Personal sind allerdings vor allem dem Alkohol nicht abgeneigt.

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Professor Trelawney ist dem Alkohol sehr zugesprochen. Credit: IMAGO / Ronald Grant

Alkohol auf Schloss Hogwarts

In zahlreichen Momenten bekommen wir mit, dass die Lehrer:innen Alkohol nicht nur als Genussmittel zur Begleitung eines leckeren Dinners nutzen. Von wegen:

Mad Eye Moodie ist dafür bekannt, dass er immer nur aus seiner persönlichen Taschenflasche trinkt. In Harry Potter und der Feuerkelch wird uns das klar. Das liegt zwar daran, dass er sonst niemandem vertraut außer sich selbst, doch wir können nicht ganz sicher sein, ob da vielleicht mehr als Kürbissaft in seinem Flachmann ist.

Zum Weihnachtsball in Harrys viertem Jahr geht das Gerücht um, dass Dumbledore 800 Fässer Glühwein bestellt hat. 800 Fässer – das ist eine Menge. Gehen wir mal davon aus, dass es 27 Lehrer:innen und Angestellte auf Schloss Hogwarts gab und 80 Schüler:innen, die den Ball besuchen durften. Das sind gerade einmal 107 Menschen auf dem Ball. Fast jede:r von ihnen müsste 8 ganze Glühweinfässer vernichten. Will Dumbledore die Kids zum Alkoholismus erzoehen, oder was?

Als Hagrid in Harrys sechstem Schuljahr seine geliebte Spinne Aragog verliert, besäuft er sich maßlos zusammen mit Slughorn. Als Professor Trelawney in Harrys fünftem Jahr die Drohung bekommt gefeuert zu werden, besäuft sie sich ebenfalls mit ihrem Kochsherry. Hier sehen wir, dass die Erwachsenen in Hogwarts teilweise ihren Kummer im Alkohol ertränken.

Kiffen auf Schloss Hogwarts

Das Gerücht geht um, dass auf Schloss Hogwarts ziemlich viel gekifft wurde. Die Huflepuffs sind bekannt dafür, dass sie sich mit der Aufzucht von Kräutern aller Art auskennen. Ihre Hauslehrerin Professor Sprout ist der Beweis dafür. Ihr Gemeinschaftsraum ist voller Pflanzen und liegt verdächtig nahe an den Schulküchen. Gut für die Midnight-Cravings?

Der Name Hufflepuff ist der letzte Stein des Puzzles: Huffle bedeutet auf Deutsch „schnauben“ und Puff bedeutet „pusten“. Ist das vielleicht das Geräusch, das die Hufflepuffs machen, wenn sie gerade den Rauch ihrer Marihuana-Zigarette ausamten?

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Harry Potter probiert sich im Laufe seiner Schulzeit durch viele Zaubertränke. Credit: IMAGO / EntertainmentPictures

Zaubertränke – eine Grauzone auf Schloss Hogwarts

Zaubertränke gehören eigentlich nicht unbedingt in die Riege der Drogen wie Muggel sie kennen, doch die Zauberer und Hexen machen davon auf Hogwarts durchaus Gebrauch.

Veritaserum ist laut Angaben von J.K. Rowling an Wodka angelehnt: Durchsichtig, klar und man muss die Wahrheit erzählen, wenn man davon getrunken hat. Professor Umbridge lässt während ihrer Investigativtätigkeiten auf Hogwarts sehr viele Leute unwissentlich davon trinken. Sie setzt die Kinder unter Drogen, ohne dass sie es beeinflussen können.

In Harrys sechstem Jahr brauen die Schüler:innen beispielsweise ein Euphorie-Elixir, das die Kinder für eine kurze Zeit ganz glücklich und hibbelig macht. Vergleichbar klingt die Wirkung mit Kokain oder Speed.

Der Zaubertrank Felix Felicis wird am Ende der Unterrichtsstunde mit Slughorn verlost. Harry bekommt das kleine Fläschen ausgehädigt. Felix Felicis ist einer der mächtigsten Zaubertränke überhaupt. Er kann nicht nur die eigenen Fähigkeiten beeinflussen, sondern auch noch die Welt um einen herum: Er macht, dass man für ein paar Stunden pures Glück hat. Macht das Horace Slughorn zu einem Drogendealer?