Maronen
Maronen sind ein unglaublich köstlicher Wintersnack. Aber wie gesund sind Maronen eigentlich? (Photo: przemyslawiciak/ Canva)

Maronen sind verdammt lecker! Aber wie gesund ist die Esskastanie wirklich?

Maronen schmecken aromatisch & vollmundig lecker. Aber wie gesund sind Maronen eigentlich? Wir haben 5 Gründe, warum sie als regelmäßiger Snack taugen!

Am Baum der Edel- oder auch Esskastanie wachsen die leckeren Nussfrüchte, die in den meisten Regionen unter dem Begriff Maronen bekannt sind. Doch die Maronen sind nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern in erster Linie ein gesundheitsbewusster Snack – zumindest, wenn man die Butter bei der Zubereitung weglässt. Wie viel Gutes wirklich in der Marone steckt, verraten dir unsere fünf Gründe, im Winter gesunde Maronen zu snacken.

Rosskastanien
Rosskastanien sind nicht genießbar und leicht giftig. Maronen sind dagegen sehr wohl bekömmlich und lassen sich durch ihre flache Beschaffenheit erkennen.(Photo: Canva via Pexels)

Maronen sind keine „Bastel-Kastanien“

Einen Trugschluss müssen wir gleich zu Beginn verhindern: Maronen bzw. Esskastanien sind keine klassischen Rosskastanien. Die rotbraunen Fundstücke, die jeden Herbstspaziergang abrunden, sind nämlich keineswegs genießbar – und überhaupt sind beide botanisch nicht einmal miteinander verwandt.

Die essbaren und gesunden Maronen wachsen vor allem in Süddeutschland und überall dort, wo ein mildes Klima herrscht. Ursprünglich kommen sie aus Zentralasien, heute werden sie vor allem aus der Türkei, Italien, Spanien und Südfrankreich eingeführt.

Frische Maronen gibt es von Oktober bis Dezember, somit werden sie zum Herbst-Snack schlechthin. Vor allem, wer es satt ist, Nüsse zu snacken ist mit den gesunden Maronen gut beraten, denn diese haben einen leicht nussigen und süßen, aber vor allem kräftigen Geschmack.

5 Gründe häufiger Maronen zu snacken

Heute werden Maronen vor allem verspeist, um den Gaumen zu freuen. Früher wurden sie dagegen vor allem wegen ihres Stärkegehalts geschätzt und von Großteilen der Bevölkerung als Kartoffel der Armen bezeichnet. Welche weiteren Vorteile die gesunde Marone wohl hat?

1. Maronen sind Nährstoffbomben

Du liebst es, dir in der Weihnachtszeit etwas Köstliches zu gönnen? Dann ist der Griff zu den gesunden Maronen die beste Wahl. Denn die bestehen zum Großteil aus Kohlenhydraten, haben nur zwei Prozent Fett und weisen einen großen Anteil an Wasser auf. Damit schlagen sie im Fettgehalt vor allem fettreiche Nüsse wie zum Beispiel die Walnuss.

Zudem sind sie voll von wertvollen Nährstoffen wie Magnesium, Kalium, Folat und reich an B- sowie C-Vitaminen. 

Maronen Markt
Wenn du das nächste Mal die Qual der Wahl zwischen Crêpe und Maronen hast, dann sei dir gewiss, dass Maronen gesünder fürs Herz sind.(Photo: Francesco Paggiaro/ Pexels by canva.com)

2. Maronen sind gut fürs Herz

Womit wir gleich zum zweiten Punkt für die gesunden Maronen überleiten können: Denn ihre Mineral- und Ballaststoffe sind besonders gut für unser Herz. Vor allem das Kalium in den Maronen sorgt dafür, das Natrium in unserem Körper zu neutralisieren, welches bei Überschuss zu Bluthochdruck führen könnte. 

Wer also für ein ausgewogenes Elektrolytverhältnis sorgt, verringert nicht nur das Risiko eines Schlaganfalls immens, sondern fördert auch das Herz-Kreislauf-System. Neben der gesunden Ernährung sind der Lebensstil und ausreichend Bewegung natürlich auch von Bedeutung. 

3. Maronen kurbeln die Verdauung an

Eine ballaststoffreiche Ernährung ist eine Wohltat für unsere Verdauung, da diese so angekurbelt wird und Verstopfungen vorgebeugt werden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt daher, am Tag 30 Gramm Ballaststoffe über die Ernährung aufzunehmen

Vor allem Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte sind hier die besten Lieferanten, aber auch die gesunden Maronen sind ideal. Denn diese liefern pro 100 Gramm ganze 9 Gramm Ballaststoffe. Noch nie war es so lecker, die Verdauung anzukurbeln!

Maronen
Wusstest du, dass Maronen gegen Heißhunger helfen?(Photo: kabVisio/ Getty Images Pro by canva.com)

4. Maronen bremsen Heißhunger aus

Maronen sind auch deshalb gesund, weil sie lästigen Heißhungerattacken vorbeugen. Der Grund dafür sind die enthaltenden komplexen Kohlenhydrate, die nachhaltig sättigen und den Blutzuckerspiegel nach dem Essen ganz gemächlich an- und später wieder absteigen lassen.

Somit wird das Hungergefühl verzögert und obendrein wird die Lust auf etwas Süßes getilgt. Wer gerade dabei ist, sich etwas bewusster zu ernähren, hat hierin demnach den idealen natürlichen Appetitzügler gefunden. 

5. Maronen bringen dich fit durch den Winter

Maronen sind voll von Vitamin C, welches bekanntlich ein Booster für unser Immunsystem ist. Auf 100 Gramm Maronen fallen so 27 Milligramm Vitamin C. Zudem sind die gesunden Maronen mit Vitamin B1 und B2 ausgestattet, die vor allem den Energiestoffwechsel unseres Körpers regulieren. 

Vitamin B1 sorgt unter anderem dafür, dass das Glückshormon Serotonin gebildet wird und wir weniger gestresst und erschöpft sind. Die sekundären Pflanzenstoffe in den Maronen haben außerdem eine antioxidative Wirkung und kämpfen so gegen Entzündungen im Körper. 

Noch mehr Tipps, um deine Abwehrkräfte zu stärken, findest du hier.

Gesund & lecker durch den Winter mit Maronen

Ohne Zweifel ist der Griff zur Marone eine gute Wahl, denn wie wir zeigen konnten, hat sie zahlreiche gesundheitliche Vorteile zu bieten. Wer es weniger streng mit der Ernährung nimmt und sich ab und an auch mal etwas gönnen möchte, kann die gesunden Maronen im Ofen natürlich auch mit Salz und Butter zubereiten. In der Winter- und Weihnachtszeit darf der Genuss ruhig auch mal an erster Stelle kommen!

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