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Der Kürbis: Wie gesund ist dieser Herbsttrend eigentlich?

Was dem Sommer seine Wassermelone ist, ist dem Herbst sein Kürbis. Doch kann der Kürbis mehr als nur schmecken? Wie gesund ist das saisonale Trendfood?

Trendfood Kürbis – Wie gesund ist er eigentlich?
Zur kalten Jahreszeit steigen die Verkaufszahlen von Kürbissen und die Zahlen Kürbisrezepte überschlagen sich. Doch wie gesund ist der schmackhafte Kürbis eigentlich? (Credit: Unsplash)

Wie jedes Jahr habt ihr alles gegeben, wolltet euch selbst und vor allem eure Freunde übertreffen und ein einzigartiges Instagram Bild entstehen lassen: #kürbisschnitzen. Wie jedes Jahr wurde aus dem Versuch, eine überragende Disneyfigur in die Schale zu schnitzen ein Desaster: Es hat wieder nur zur zackenförmigen Fratze gereicht. 

Aber keine Sorge, Hauptsache die Kürbissuppe danach schmeckt. Hier könnt ihr euch verwöhnen und etwas Gutes tun. Doch wie gut und gesund ist so ein Kürbis eigentlich wirklich? Wir verraten es dir.

10 Fakten über den Kürbis

Lohnt sich der saisonale Kürbis Hype?

Das Internet ist überschwemmt von Kürbisrezepten und zahlreichen Varianten, wie der Kürbis am besten zubereitet werden kann. Dass er beliebt ist und schmeckt, wissen wir also. Das Beste an dem saisonalen Trendgemüse ist allerdings, dass es verdammt gesund ist. Es enthält wenig Energie, viele sättigende Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine. 

Die sättigenden Ballaststoffe im Kürbis begünstigen die Gewichtsabnahme und senken zudem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem ist der gesunde Kürbis mit nur 25 Kalorien auf 100 Gramm kalorienarm und ideal für alle, die eine leichte Mahlzeit bevorzugen

Das Fruchtfleisch enthält besonders viele Vitamine. Hier ist unter anderem der sekundäre Pflanzenstoff Beta Carotin gelagert, der sich im Körper in Vitamin A umwandelt. Vitamin A ist nicht nur gut für die Sehkraft – vor allem nachtblinde Menschen profitieren vom Kürbis – sondern vor allem für Haare und Haut ideal, denn das Vitamin verlangsamt die Hautalterung. Wer seiner Haut mehr als nur gesunde Ernährung bieten möchte, kann auf diese Tipps für schöne Haut zurückgreifen.

Außerdem liefert dir die Kürbissuppe wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen. Das Kalium ist beispielsweise gut für die Nerven- und Muskelzellen. Eine Handvoll Kürbiskerne decken zudem einen Großteil deiner benötigten Eisenmenge. Ein idealer Snack also für alle Frauen, die Probleme mit Eisenmangel haben. 

Der gesunde Hokkaido Kürbis hat es in sich.
Der Hokkaido Kürbis trägt mit das meiste Beta Carotin in sich, welches sich im Körper zum gesundheitsfördernden Vitamin A umwandelt.

Welcher Kürbis ist der gesündeste?

Insgesamt gibt es 800 bekannte Kürbisgewächse. Unter den Speisekürbissen sind uns dabei vor allem der Butternusskürbis, der Muskatkürbis, der Hokkaidokürbis, der gelbe Zentner oder der Spagetthikürbis bekannt. Nicht nur in Form und Geschmack unterscheiden sie sich, manche Kürbisse sind einfach besser als andere – in Sachen Gesundheit.

Der Superfood Spitzenreiter unter den Kürbissen ist dabei ganz klar der Hokkaido Kürbis, der ursprünglich von der gleichnamigen Insel in Japan kommt. Erst seit 20 Jahren wird er auch in Europa gezüchtet und überzeugt uns mit seinem aromatisch nussigen Geschmack.

Der saftige und faserarme Hokkaido Kürbis trägt besonders viel Beta Carotin in sich und beinhaltet die meisten Ballaststoffe. Er ist proteinreich, hat dafür allerdings auch die meisten Kalorien. Er trägt deutlich weniger Wasser in sich als andere Kürbissorten. Dadurch weist er eine besonders hohe Nährstoffdichte auf. Außerdem regt er die Blasen- und Nierentätigkeit an, wirkt also entwässernd. 

Kürbiskerne als gesunder Snack
Vor allem die Kürbiskerne sind besonders gesund. Aus ihnen kann hochwertiges Kürbiskernöl gewonnen werden, oder sie dienen als ballaststoffreicher Snack.

Wie bereitest du Kürbis am gesündesten zu?

Nachdem wir nun wissen wie gesund der Kürbis ist, wollen wir natürlich auch wissen, wie wir ihn am schonendsten zubereiten können. Immerhin wollen wir seine Nährstoffe und Vitamine nicht totkochen

Blanchieren und Garen im Ofen:
Beim Blanchieren kommt das Gemüse nur kurz mit siedendem Wasser in Berührung. Jedoch lange genug, um die Zellen aufzubrechen, sodass die fettlöslichen Mikronährstoffe heraustreten können und die Vitamine erhalten bleiben. Danach im Ofen kurz garen lassen. Gesundes Olivenöl sorgt für den Knuspereffekt.

Auch die Kürbiskerne sind nicht zu vernachlässigen. Sie haben zwar mit 500 Kalorien auf 100 Gramm deutlich mehr Bums, doch sie sind mit das gesündeste am Kürbis. Aus ihnen kann hochwertiges Kürbiskernöl gewonnen werden. Pur als Snack sind die Kerne echte Brainfoods. Sie enthalten vor allem Vitamin E und Linolsäure, die gegen einen erhöhten Cholesterinspiegel ankämpfen und Herz-Kreislaufkrankheiten vorbeugen. 

Der Kürbis – völlig zu Recht ein saisonales Trendgemüse

Der Kürbis wird völlig zu Recht alle Jahre wieder in der Herbst- und Winterzeit zum Kassenschlager in Supermärkten. Er schmeckt gut, ist vielseitig zuzubereiten und so gesund, dass wir gar von einem Superfood sprechen können. Wenn du nun also deine Suppe löffelst und dein Kunstwerk vom #kürbisschnitzen betrachtest, kannst du dir sicher sein, dass du dir mit all den Nährstoffen und Vitaminen etwas Gutes tust.