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Weniger schwitzen im Alltag? Wir haben 5 Tipps für dich gesammelt. (Photo: istock.com/ AleksandarNakic)

5 Tipps, um im Alltag weniger zu schwitzen

Der Sommer zeigt sich in voller Pracht & bei dir trieft es aus jeder Pore? Mit unseren 5 Tipps zeigen wir dir, wie du im Alltag weniger schwitzen kannst!

Bei 30 Grad wird wohl kaum jemand die hellblaue Baumwollbluse aus dem Schrank ziehen, in der man fiese Schweißflecken auf Anhieb sieht. Schweiß ist mehr als verpönt und das, obwohl er lebensnotwendig ist – jedenfalls in Maßen. Wer aus dem Schwitzen gar nicht mehr rauskommt, für den haben wir hier fünf Tipps, um im Alltag weniger zu schwitzen.

Weniger Schwitzen? Aber Schwitzen ist wichtig!

Nasse Achseln und miefiger Schweißgeruch hat niemand gerne. Dabei sollten wir Schweiß weniger verteufeln, sondern als das sehen, was er ist: Eine lebensnotwendige körpereigene Klimaanlage! Denn Schweiß reguliert unsere Körpertemperatur, indem er auf unserer Haut verdunstet. Dabei schützt er uns vor Überhitzung.

Außerdem schwemmt er überschüssige Salze und Schadstoffe aus unserem Körper und öffnet unsere Poren. Das beste Hausmittel gegen Erkältungen? Unter die dickste Decke legen und alle Krankmacher einfach ausschwitzen! Auch aus diesem Grund sind regelmäßige Saunagänge so gesund.

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Schwitzen ist lebensnotwendig. Nichtsdestotrotz kann es uns lästig werden!(Photo: shutterstock/ Viktor Gladkov)

Ab wann das Schwitzen lästig wird

Schwitzen ist demnach lebensnotwendig. Dennoch kann es nerven, wenn er uns aus allen Poren strömt. Immerhin sind die Schweißdrüsen über unseren gesamten Körper verteilt – ausgenommen unsere Lippen und Augäpfel.

Unsere Achseln, Kniekehlen, Handflächen, unsere Stirn, aber auch unsere Fußsohlen haben die meisten Drüsen. Die Folge? Vor allem an diesen Körperteilen schwitzen wir besonders und unangenehme Gerüche treten auf.

Dabei hat Schweiß an sich gar keinen Eigengeruch! Er besteht nämlich zu 99 % aus Wasser. Allein das letzte Prozent, welches aus Elektrolyten, Lactat, Aminosäuren, aber auch Harnstoff, Zucker und Ascorbinsäure besteht entwickelt bei der Zersetzung den unangenehmen Schweißgeruch

In der Regel hat Schwitzen nachvollziehbare Gründe wie:

  • Hitze
  • Sport
  • Stress/Nervosität
  • Krankheiten (Grippe, Panikattacken, Schilddrüsenüberfunktion, Übergewicht etc.)
  • Falsche Kleidung
  • Ungesunde Ernährung

In seltenen Fällen (ca. 1-2 % der Bevölkerung) handelt es sich allerdings um eine Hyperhidrose, bei der starke Schweißausbrüche an Händen, Füßen und dem Kopf ohne Grund auftreten.

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Deos helfen nicht gegen das Schwitzen, das schaffen nur Antitranspirante.

Tipps, um im Alltag weniger zu schwitzen

Wer mehr schwitzt, als ihm lieb ist, für den haben wir hier fünf Tipps gesammelt:

1. Auf das passende Deo setzen

Der Trend geht heute allgemein hin zu natürlichen und nachhaltigen Inhaltsstoffen in Deos und Antitranspiranten. Wer jedoch stark schwitzt, sollte auf Deos setzen, welche die Poren verengen. Am zuverlässigsten sind hierfür ANtitranspirante mit Aluminium. 

Doch Achtung: Diese sind nicht ohne Bedenken zu verwenden, denn Aluminium im Deo steht im Verdacht krebserregend zu sein. Jüngste Studien wollen das aber widerlegt haben. 

2. Auf die richtige Kleidung setzen

Wer viel schwitzt, sollte vor dem Kauf ein Blick in das Etikett des neuen Shirts werfen: Kunststoffe wie Polyester und Acryl begünstigen Flecken und unangenehme Gerüche. Auch zu enge Kleidung ist nicht zu empfehlen. Besser sind natürliche Materialien wie Leinen, die bewusst etwas weiter geschnitten gewählt werden, um weniger zu schwitzen.

Tipp: Baumwolle nimmt Schweiß zwar zunächst gut auf, bindet unangenehme Gerüche auf Dauer allerdings. 

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Ungesunde Ernährung erhöht nicht nur die Anzahl unserer Schweißausbrüche, sondern verschlechtert auch unseren Körpergeruch!(Photo: imago images/Westend61)

3. Auf die richtige Ernährung setzen

Wer weniger schwitzen möchte, sollte seine Ernährung und Trinkgewohnheiten überdenken. Vor allem salzhaltige und scharfe Speisen begünstigen ungewollte Schweißausbrüche. Dazu zählen im Übrigen auch Wurst- und Fleischwaren aller Couleur. Die bessere Wahl sind Obst- und Gemüsesorten in rauen Mengen. 

Aber auch, wer zu wenig trinkt, bringt den gesamten Flüssigkeitshaushalt seines Körpers aus dem Gleichgewicht. Am besten werden allerdings ungekühlte Getränke genossen, sodass der Körper weniger arbeiten muss. 

Tipp: Alkohol und Zigaretten begünstigen nicht nur ungewollte Schweißausbrüche, sondern lassen den Schweiß gleich doppelt ekelig riechen. Wie du dir das Rauchen abgewöhnst und was der Alkoholverzicht sonst noch mit deinem Körper anstellt, liest du hier. 

4. Auf den Stressabbau setzen

Wer viel Stress hat, schwitzt auch viel. Dabei wird nicht nur in Stresssituationen auf der Arbeit geschwitzt: Auch ist Schwitzen ein Anzeichen unseres Körpers, dass wir auf unsere mentale Gesundheit achten sollten. Panikattacken und nervöse Anwandlungen gehen häufig mit dem Transpirieren einher. 

Wie du allgemein Stress abbaust oder eine 10-Minuten-Meditation in deinen Alltag einbaust und dadurch weniger schwitzt, liest du hier. 

Frau Pilates
Wer regelmäßig Sport treibt & schwitzt, schwitzt im Alltag seltener!(Photo: istock.com/ FreshSplash)

5. Auf regelmäßige Sporteinheiten setzen

Nicht nur Saunagänge helfen, die Schweißproduktion des Körper zu regulieren, auch wer das Schwitzen regelmäßig beim Sport provoziert, bringt seine Schweißproduktion in Einklang. 

Die Devise: Wer gezielt beim Sport schwitzt, wird seltener von unerwünschten Schweißausbrüchen im Alltag heimgesucht. Dabei ist es egal, ob du regelmäßig Pilates oder ein HIIT Cardio Workout absolvierst. 

Gesund & aktiv leben, um weniger zu schwitzen

Schweiß sollte nicht verteufelt werden, da er uns in den meisten Fällen einen treuen Dienst erweist und unseren Körper auf angenehme Betriebstemperatur kühlt. Wer gesund und aktiv lebt, wird in den meisten Fällen wenig Probleme mit unerwünschten Schweißausbrüchen haben! Und wenn die heißen Tage doch mal wieder alles geben, hilft das gute alte Deo und eine erholsame Pause im Schatten, um weniger zu schwitzen!

Wusstest du, dass dein Schweiß etwas über deine Fitness aussagen kann? Und so unterstützt dich dein Schweiß, wenn du Sport in der Hitze machst!


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