Im Lockdown ist es gar nicht so einfach, sich zu entspannen. Immerhin hängen fast alle von uns die meiste Zeit zuhause. Abhilfe kann da die gute alte 10-Minuten-Meditation bringen. Mit wenig Aufwandkannst du deinen gestressten Geist entspannen und die selbst einfach mal etwas Gutes tun.

wmn erklärt, wie sich das Meditieren auf den Körper auswirkt und welche Entspannungsreise die beste für dich ist.

Warum sich die 10-Minuten-Meditation lohnt

Die Vorteile liegen auf der Hand: Meditation hilft dir Stress abzubauen. Außerdem kannst du damit deine Konzentartionsfähigkeit trainieren. Zusätzlich kann tägliches Meditieren Entzündungen vorbeugen, den Herzschlag regulieren, dir bei Schlafproblemen helfen, Schmerzen lindern und das Glücksempfinden steigern. Und das Beste: 10 Minuten reichen völlig aus.

Redaktionstipp: Du brauchst noch mehr Gründe fürs Meditieren? Erfahre hier, warum du mit dem Meditieren anfangen solltest.

Meditations Apps sind besonders für Anfänger geeignet
Machs im Liegen oder im Sitzen: Die Position ist beim Meditieren erst einmal egal.(Photo: Koldunov)

So startest du deine Mini-Meditation

Ob direkt nach dem Aufstehen, in der Mittagspause oder kurz vor dem Schlafengehen – wann du meditierst, ist dir überlassen. Allerdings hilft es, die Meditation immer zur selben Zeit praktizieren, um sie als Ritual zu etablieren.

Du benötigst nur wenige Hilfsmittel

Viel brauchst du nicht, um deine Meditationseinheit zu beginnen. Ein ruhiger Ort, an dem du dich hinsetzen kannst, genügt. Ob du im Schneidersitz oder auf einem Stuhl meditierst, ist ganz dir überlassen. Manchmal hilft ein Kissen oder eine Decke, um sich richtig wohl zu fühlen. 

Schließe nun die Augen und konzentriere dich auf deinen Atem. Wichtig ist, dass du es langsam angehst. Versuche keine Erwartungen an dich selbst zu haben. Es braucht Zeit und Geduld, um sich mit der Meditation vertraut zu machen.

Redaktionstipp: „Ich habe an einer Meditationschallenge teilgenommen und das hat es mir gebracht“ – Lies den spannenden Erfahrungsbericht unserer Redakteurin Lisa!

Mach dir keinen Druck!

Du musst kein Ziel erreichen, sondern einfach nur in dem Moment ganz bei dir sein. Sollten deine Gedanken wandern, lass sie zu und dann wieder los. Auch Geräusche um dich herum nimmst du wahr, ohne dass sie dich ablenken. Sei nicht frustriert, wenn es dir die ersten Male nicht gelingt, ganz bei dir zu bleiben. Wie beim Sport wirst du auch hier mit der Zeit Fortschritte machen und irgendwann in der Lage sein, deine Gedanken für einige Minuten ruhen zu lassen.

Nach den 10 Minuten ist es wichtig, nicht sofort aufzuspringen, sondern ganz ruhig im Hier und Jetzt wieder anzukommen. Bewege hierzu erst einmal deine Finger, deine Füße und öffne erst dann die Augen. Willkommen zurück.

Geführte Meditation via Youtube & Co.

Dir fällt es schwer, ganz ohne Begleitung und Anweisung zu meditieren, weil du deine Gedanken nicht kontrollieren kannst? Kein Problem. Auf Youtube, Instagram, Spotify & Co. gibt es mittlerweile jede Menge How-to-Audios und Videos, die dir zeigen wie die 10-Minuten-Meditation funktioniert und die dich gerade in der Anfangsphase unterstützen. Auch Apps wie Calm, 7 Mind und die Meditationsapp von Down Dog erfreuen sich großer Beliebtheit. Letztere kannst du wegen des Lockdowns noch bis Februar 2021 kostenlos nutzen.

Mady Morrison

Unsere Lieblings-Youtuberin und Yogalehrerin Mady Morrison führt dich in diesem Clip sanft durch eine 10-minütige Meditation. Perfekt für Anfänger!

10 Minuten-Meditation mit Mady Morrison: In ihrem Video gönnt sie dem Kopf die verdiente Ruhe.

Inhale Life

Jeden Montag gibt es auf Spotify, Google Podcasts und iTunes den Podcast von Inhale Life. Es erwarten dich kurze Meditationen, die du perfekt in deinen Alltag integrieren kannst. 

Inhale Life: Der Podcast hat mittlerweile über 80 Meditationseinheiten.

Meditation & Mindfulness

Auf dem Instagram-Kanal Meditation & Mindfulness finden sich jede Menge Memes und Visuals, die gerade Anfängern das Meditieren einfacher machen.

Dieser Instagram-Kanal zeigt anschaulich, wie du beim Meditieren atmen solltest.

Fazit: Schenk dir Zeit mit dir selbst!

Du siehst: Egal, wie beschäftigt du bist: Sich jeden Tag 10 Minuten Zeit für die Meditation zu nehmen, schaffst auch du! Schnell wirst du merken, wie positiv sich die Fähigkeit, wirre Gedanken für einen Moment abzuschalten und über die Atmung den eigenen Herzschlag zu regulieren, auf deinen Alltag auswirkt. Und oft wirst du nach den 10 Minuten feststellen: Alles halb so wild. 

Mit Pilates vereinst du deine bewusste Atmung mit kraftvollen Übungen für den Muskelaufbau.

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