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Welche Sorte Kürbis ist am gesündesten?

Kürbis ist gesund – aber in welcher Sorte stecken die meisten Nährstoffe? Wir verraten dir, welche Kürbissorte die gesündeste ist.

Kürbis kochen Küche Ofen
Es gibt viele verschiedene Arten von Kürbis. Welche ist die gesündeste? Foto: Adobe Stock / Kalim

Ob als heiße Suppe, fluffige Pancakes oder herzhaft gefüllt: Kürbis ist nicht nur gesund, sondern auch ein echter Leckerbissen! Das Saisongemüse gibt es in etlichen Farben und Formen. Stellt sich die Frage: Welche Sorte trägt die meisten Vitamine und Mineralstoffe in sich? Wir haben die Antwort.

Darum ist Kürbis so gesund

Kürbis ist nicht nur der Klassiker unter den Herbstgemüsen, sondern auch noch ein echter Schlankmacher. Er enthält viele sättigende Ballaststoffe und wenig Kalorien. Gleichzeitig ist er voller nützlicher Vitamine und Mineralstoffe.

Im Fruchtfleisch steckt unter anderem der sekundäre Pflanzenstoff Betacarotin, der sich im Körper in Vitamin A umwandelt. Vitamin A ist nicht nur gut für die Sehkraft – vor allem nachtblinde Menschen profitieren vom Kürbis – sondern auch für Haare und Haut ideal. Das Vitamin verlangsamt nämlich die Hautalterung.

Außerdem liefert Kürbis wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen. Das Kalium ist beispielsweise gut für die Nerven- und Muskelzellen. Eine Handvoll Kürbiskerne decken zudem einen Großteil deiner benötigten Eisenmenge. Ein idealer Snack also vor allem für Frauen, die öfter Probleme mit Eisenmangel haben.

Der gesunde Hokkaido Kürbis hat es in sich.
Der Hokkaido Kürbis trägt mit das meiste Beta Carotin in sich, welches sich im Körper zum gesundheitsfördernden Vitamin A umwandelt.

Kürbiskerne und Blasengesundheit

In der Naturheilkunde gilt Kürbis, im Speziellen die Kerne, als nützliches Heilmittel für leichte Harnwegsinfekte und pflanzliches Medikament zur Stärkung der Blase. Die Extrakte aus Kürbiskernen sollen bei einer Reizblase helfen und Beschwerden wie häufigen Harndrang lindern. Wie die Verbraucherzentrale erklärt, stützen sich die angebotenen Produkte und Nahrungsergänzungsmittel jedoch nicht auf wissenschaftliche Studien.

Statt Geld für teure Produkte auszugeben, die möglicherweise gar keinen Nutzen haben, solltest du lieber auf den positiven gesundheitlichen Effekt von Kürbis als Nahrungsmittel setzen.

Welcher Kürbis ist die beste Wahl?

Insgesamt gibt es 800 bekannte Kürbisgewächse. Unter den Speisekürbissen sind der Butternusskürbis, der Muskatkürbis, der Hokkaidokürbis, der gelbe Zentner oder der Spagetthikürbis bekannt. Nicht nur in Form und Geschmack unterscheiden sie sich, manche Kürbisse sind einfach besser als andere – zumindest in Sachen Gesundheit.

Der Superfood-Spitzenreiter unter den Kürbissen ist dabei ganz klar der Hokkaido Kürbis, der ursprünglich von der gleichnamigen Insel in Japan kommt. Erst seit 20 Jahren wird er auch in Europa gezüchtet und überzeugt uns mit seinem aromatisch nussigen Geschmack.

Der saftige und faserarme Hokkaido Kürbis trägt besonders viel Beta Carotin in sich und beinhaltet die meisten Ballaststoffe. Er ist proteinreich, hat dafür allerdings auch die meisten Kalorien. Er trägt deutlich weniger Wasser in sich als andere Kürbissorten. Dadurch weist er eine besonders hohe Nährstoffdichte auf. Außerdem regt er die Blasen- und Nierentätigkeit an, wirkt also entwässernd. 

Kürbiskerne als gesunder Snack
Vor allem die Kürbiskerne sind besonders gesund. Aus ihnen kann hochwertiges Kürbiskernöl gewonnen werden, oder sie dienen als ballaststoffreicher Snack.

So bereitest du Kürbis gesund zu

Nachdem wir nun wissen wie gesund der Kürbis ist, wollen wir natürlich auch wissen, wie wir ihn am schonendsten zubereiten können. Immerhin wollen wir seine Nährstoffe und Vitamine nicht totkochen

1. Blanchieren und Garen im Ofen

Beim Blanchieren kommt das Gemüse nur kurz mit siedendem Wasser in Berührung. Jedoch lange genug, um die Zellen aufzubrechen, sodass die fettlöslichen Mikronährstoffe heraustreten können und die Vitamine erhalten bleiben. Danach im Ofen kurz garen lassen. Gesundes Olivenöl sorgt für den Knuspereffekt.

2. Kürbiskerne pur snacken

Auch die Kürbiskerne sind nicht zu vernachlässigen. Sie haben zwar mit 500 Kalorien auf 100 Gramm deutlich mehr Energie, doch sie sind mit das Gesündeste am Kürbis. Aus ihnen kann hochwertiges Kürbiskernöl gewonnen werden. Pur als Snack sind die Kerne echte Brainfoods. Sie enthalten vor allem Vitamin E und Linolsäure, die gegen einen erhöhten Cholesterinspiegel ankämpfen und Herz-Kreislaufkrankheiten vorbeugen. 

Kürbis: Das gesunde Trendgemüse im Herbst

Der Kürbis wird völlig zu Recht alle Jahre wieder in der Herbst- und Winterzeit zum Kassenschlager in Supermärkten. Er schmeckt gut, ist vielseitig zuzubereiten und so gesund, dass wir gar von einem Superfood sprechen können. Wenn du nun also deine Suppe löffelst und dein Kunstwerk vom #kürbisschnitzen betrachtest, kannst du dir sicher sein, dass du dir mit all den Nährstoffen und Vitaminen etwas Gutes tust.