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Warum stinken Pupse? Erklärungen & Tipps gegen den unangenehmen Geruch

Warum stinken eigentlich Pupse? Wir erklären es dir & geben gleichzeitig noch Tipps, wie du den unangenehmen Geruch vermeiden kannst!

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Wenn uns ein Pups in der Öffentlichkeit rausrutscht, wollen wir einfach nur im erdboden versinken. Foto: getty images/ Westend61

Wir alle waren sicher schon mal in einer Situation – sei es in der S-Bahn, im Fitnessstudio oder im Hörsaal – wo es extrem unangenehm ist, pupsen zu müssen. Und klar, genau dann gibt es kein Halten mehr. Besonders unangenehm wird es aber, wenn der Pups auch noch eklig riecht. Warum Pupse stinken und welche Erklärungen und Tipps es gibt, erfährst du jetzt!

Was sind Pupse & wie entstehen sie?

Tatsächlich denken immer noch viele Menschen, dass Pupse beziehungsweise zu viele Pupse ein Zeichen für eine gestörte Verdauung sind. Dabei ist den meisten Fällen das Gegenteil der Fall. Pupse sind ganz natürlich, denn die Luft, die wir beim Essen und Trinken mit „verschlucken“, kann vom Körper nicht verarbeitet werden und muss irgendwann wieder raus. Tatsächlich werden so am Tag unglaubliche 2,5 Liter Gas produziert, die glücklicherweise nicht alle hinten rauskommen. Ein Großteil der Gase wird in die Lungen weitergeleitet und ausgeatmet – ein komischer Gedanke, oder? Trotzdem ist zehn bis 20 Mal pupsen am Tag völlig normal und eher ein Zeichen dafür, dass in deinem Darm alles glattläuft.

Magen verdauungsfördernde Lebensmitte
Viele Menschen haben mit Verdauungsproblemen zu kämpfen. Foto: Dennis Ritter / EyeEm/Gettyimages

Warum stinken Pupse? Das sind die Gründe!

Dass Pupsen gesund ist, ist ja schön und gut. Der unangenehme Geruch ist trotzdem unerwünscht. Aber warum stinken Pupse, wenn es doch eigentlich nur Luft ist? Wir klären auf!

1. Ballaststoff- und schwefelhaltige Ernährung

Dass die Ernährung etwas mit dem Geruch deines Pupses zu tun hat, konntest du dir sicher schon denken. Tatsächlich gibt es genaue Erkenntnisse darüber, welche Lebensmittel die Pupse stinken lassen: Ballaststoff- und schwefelhaltige Lebensmittel sind die stinkigen Gewinner. Denn um diese Lebensmittel im Dickdarm zu zersetzen, braucht es jede Menge Bakterien, die bei der Zerlegung Schwefelwasserstoff produzieren. Wenn du dich noch dunkel an den Chemie-Unterricht erinnern kannst, weißt du, wie schlimm Schwefel stinkt.

Wenn du also an einem wichtigen Tag sicher gehen willst, dass deine Pupse nicht stinken, solltest du auf Hülsenfrüchte, Quinoa, Milchprodukte, Bohnen und Rosenkohl verzichten.

Superfood
Quinoa ist zwar super gesund, kann aber dazu führen, dass deine Pupse stinken. Foto: foxy

2. Den Darm in Schwung halten

Nicht immer sind Pupse nur stinkende Luft. Sie können auch wirklich schmerzhaft werden. Wenn du merkst, dass Pupse zu Blähungen werden und in deinem Bauch quer liegen, gibt es einige Übungen, die deinen Darm schnell wieder in Schwung bringen.

Eine einfache Übung ist zum Beispiel der Knie-Hebe-Lauf. Laufe eine Weile auf der Stelle und ziehe deine Knie dabei so weit an den Bauch, wie du kannst. Wenn schnelle Bewegungen weh tun, hilft dir vielleicht eher ein ruhiger Verdauungsspaziergang. Auch so wird die Bewegung in deinem Darm angeregt. Außerdem helfen Bauchmassagen im Uhrzeigersinn und das altbekannte „Radfahren in der Luft“.

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Solche langsamen Dehnübungen, bringen deinen Darm wieder in Schwung. Foto: shutterstock/Drazen Zigic

3. Essensregeln gegen Pupse

Wie oben schon erklärt, kommt die Luft, die wir letztendlich wieder auspupsen, durch die Nahrungsaufnahme in den Körper. Je hastiger du isst und je weniger du kaust, desto mehr Luft schluckst du. Aus diesem Grund gibt es einige Essensregeln, die du beachten solltest, wenn du weniger pupsen möchtest.

Zum einen sollte jeder Bissen ausreichend gekaut werden und langsam gegessen werden. Außerdem solltest du die Speisen regelmäßig über den Tag verteilen und nicht nur eine oder zwei große Mahlzeiten verspeisen, um anschließend im Food-Koma zu liegen. Soweit es geht, solltest du deine Lebensmittel dünsten und nicht braten. So bleiben nicht nur wichtige Vitamine erhalten, sondern es ist auch bekömmlicher für deinen Darm. Die oben genannten Lebensmittel solltest du wie gesagt in Maßen genießen. Ganz zu verzichten, ist aber auch nicht notwendig, denn besonders Quinoa, Vollkornprodukte und Nüsse sind wichtige Bausteine einer gesunden Ernährung.

Entspann dich! Pupsen ist ganz normal

Klar ist es unangenehm, in einem Raum voller Leute einen Pups loszulassen. Aber ganz ehrlich – gibt es etwas Normaleres? Pupsen ist ein Zeichen dafür, dass deine Verdauung 1a läuft und du solltest dir eher Gedanken machen, wenn du zu wenig pupst. Entspann dich also und versuche nicht Dinge zu unterdrücken, die ganz normal sind.

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