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Diese 3 Fehler machen die meisten beim Training im Winter

Wer Sport im Winter machen möchte, muss einige Dinge beachten. Diese 3 Fehler solltest du unbedingt vermeiden.

Sport im Winter
Wenn du Sport im Winter machen möchtest, reicht es nicht, dich nur warm genug anzuziehen. Was du noch beachten musst, erfährst du im Artikel. Foto: Getty Images/urbazon

Niedrige Temperaturen, Regen und Schnee können dich nicht vom Training an der frischen Luft abhalten? Das ist nicht nur besonders lobenswert, sondern auch sehr gesund für deinen Körper. Vorausgesetzt, du hältst dich beim Sport im Winter an bestimmte Regeln und vermeidest häufige Fehler.

Darum ist Sport im Winter so gesund

Sport im Winter hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen stärkst du mit frischer Luft dein Immunsystem. Zum anderen gibst du deinem Körper durch das Sonnenlicht die Möglichkeit, auch im Winter Vitamin D zu bilden. Das ist nicht nur wichtig für den Knochenstoffwechsel, sondern beugt auch depressiven Verstimmungen vor.

Zudem wirkt sich der Temperaturwechsel positiv auf deine Gesundheit aus. Denn dein Körper steuert der Kälte mit einem erhöhten Pulsschlag entgegen. Dadurch verbrennst du mehr Kalorien und dein Training wird noch effizienter.

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Diese 3 Fehler solltest du vermeiden, wenn du Sport im Winter machen willst

Leider kann man beim Sport im Winter auch einiges falsch machen. Damit macht man nicht nur die positiven Effekte des Trainings in der Kälte zunichte, sondern riskiert auch noch seine Gesundheit. Diese Fehler sollten dir nicht passieren:

1. Durch den Mund atmen

Bestimmt passiert dir das zurzeit auch häufiger: Du gehst in der Kälte joggen und verspürst plötzlich einen starken Hustenreiz. Schuld daran ist die kalte Luft, die Bronchien, Lunge und Schleimhäute reizt. Schon ein leichtes Brennen im Hals kann auf eine Entzündung der Atemwege hindeuten, die von der kalten, trockenen Luft ausgelöst wurde.

Beim Sport im Winter solltest du deshalb möglichst nicht durch den Mund einatmen, um deine Lunge und deine Bronchien zu schützen. Atme stattdessen durch die Nase ein – so kann sich die Luft auf dem Weg zur Lunge erwärmen. Außerdem wird so die Nasenschleimhaut angefeuchtet. Falls es dir gar nicht gelingt, durch die Nase zu atmen, solltest du eine Maske oder ein Tuch über Mund und Nase ziehen. So wird die Luft bereits erwärmt und angefeuchtet, bevor du sie einatmest.

Nice to know: Ausatmen durch den Mund ist kein Problem. Die Luft ist dann bereits erwärmt.

Weiterlesen: 3 Gründe, warum du dich im Winter vor dem Sport aufwärmen musst

2. Handschuhe und Mütze vergessen

Dass man sich beim Sport im Winter möglichst warm anziehen sollte, ist selbstverständlich. Viele konzentrieren sich jedoch so sehr auf wasserdichte Schuhe und windundurchlässige Jacken, dass sie Handschuhe und Mütze vergessen. Gerade über diese Körperteile geht jedoch besonders viel Wärme verloren.

Außerdem machen viele den Fehler, dass sie sich drinnen aufwärmen und dann erst anziehen. So wird die Außentemperatur oftmals falsch eingeschätzt und man zieht sich zu dünn an. Sinnvoll ist daher das Zwiebelprinzip: Erstmal viel anziehen und dann später gegebenenfalls etwas ausziehen. Hier findest du noch mehr Tipps für dein perfektes Sport-Outfit im Winter.

3. In der Kälte dehnen

Nach einer ausgiebigen Joggingrunde bleibst du noch ein paar Minuten draußen, um dich zu dehnen? Das ist keine gute Idee. Denn im Winter kühlen die Muskeln besonders schnell ab. Das kann dazu führen, dass sich mögliche Verhärtungen nicht rechtzeitig lösen können. Schlimmstenfalls kommt es zu Muskelverspannungen oder sogar Verletzungen beim Stretching.

Nach dem Sport solltest du daher so schnell wie möglich ins Warme gehen, deine durchgeschwitzte Kleidung ausziehen und dich vorsichtig dehnen. Vor allem in der ersten halben Stunde nach dem Training ist das Immunsystem durch die Belastung geschwächt, weshalb du jetzt kein Risiko eingehen, sondern dir lieber eine warme Dusche gönnen solltest.

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