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3 Gründe, warum Inlinerfahren besser ist als joggen zu gehen

Inliner fahren ist gerade der Trendsport für den Frühling. Wir haben die drei wichtigsten Gründe für das Inlinern gesammelt.

inliner fahren
Wir geben dir Gründe, warum Inlinerfahrenn sogar besser sein kann als Joggen. Foto: gettyimages/ Tais Policanti

Kaum sind die ersten Sonnenstrahlen über dem Himmel der Bundesrepublik zu sehen, da sind die Bundesbürger schon wieder auf den Beinen, auf den Fahrrädern oder auf den Inline-Skates. Der Frühling ist für viele zum Sportmachen wie gemacht: Es ist nicht zu heiß und nicht zu kalt.

Ich bin eine dieser Personen, die bei den ersten Sonnenstrahlen die Inline-Skates aus dem Keller holt. Dann fahre ich in meiner Wahlheimat Berlin wie besessen Runde für Runde um das Tempelhofer Feld. Und warum tue ich das? Weil das Inlinerfahren eine der effektivsten und spaßigsten Sportarten überhaupt ist. Ich zeige euch gerne, warum Inlinern sogar besser sein kann als Joggen.

1. Beim Inlinerfahren die Landschaft sehen

Der erste und meiner Meinung nach wichtigste Grund, warum Inlinerfahren das Laufen um Längen schlägt, ist der Kilometerfaktor. Während du beim Joggen gerade einmal 6 – 10 km/h schaffst, kann das beim Inlinerfahren leicht das Doppelte sein.

Je nachdem, wie erfahren du bist, hast du mit den Inlinern ein Tempo von gut 20 – 30 km/h drauf. So kannst du so viel mehr von deiner Umgebung sehen. Anstatt also nur eine Runde um den Block zu fahren, kannst du dir mit den Inlinern ein schönes Ziel aussuchen, das einige Kilometer von deiner Wohnung entfernt ist.

Redaktionstipp: Halte Ausschau nach Inlinerstrecken in deiner Nähe. Kopfsteinpflaster eignet sich beispielsweise absolut nicht zum Fahren. Aber um viele deutsche Seen herum sind die Wege extra glatt asphaltiert worden, um für die Skater besonders geeignet zu sein. In Berlin ist das berühmte Tempelhofer Feld für die Skatenden prädestiniert.

2. Inlinern beansprucht die richtigen Muskeln

Inlinern ist ein richtiges Workout, doch bei weitem nicht so anstrengend wie Joggen zu gehen oder sich ein Workout à la Pamela Reif oder Sophia Thiel reinzuziehen. Hier werden vor allem Bein- und Pomuskeln aktiviert und gekräftigt. Sogar noch mehr als beim Fahrradfahren.

Auch die Bauchmuskeln und der Gleichgewichtssinn profitieren vom Inlinerfahren. Du willst genau wissen, welche Muskeln dabei beansprucht werden? Dann schau mal in diesen Artikel hinein.

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Inlinerfahren: Diese Schoner braucht jede:r. Foto: IMAGO / Michael Weber

3. Inlinerfahren lässt Kalorien brennen

Ohne es zu merken, schmelzen uns die Kalorien nur so vom Körper. Je nach Durchhaltevermögen und Tempo verbrennen wir gut 450 bis sogar 600 kcal pro Stunde, während wir mit den Inlineskates durch die Gegend brettern.

Zum Vergleich: Beim Joggen verbrennt man 500 bis 700 Kalorien. Beim Radfahren verbrennen wir gut 410 Kalorien.

Redaktionstipp: Wähle dein Workout lieber nicht danach aus, wie viele Kalorien damit maximal verbrennen kannst. Sport sollte vor allem eines sein: spaßig. Es bringt dir gar nichts, wenn du ein hoch anstrengendes HIIT-Workout absolvierst, das 1000 Kalorien in der Stunde verbrennt, wenn du dieses Workout nicht genießen kannst. Halte lieber Ausschau nach einer Trainingseinheit, auf die du dich freust. Der Grund ist einfach: Du wirst dieses Workout viel öfter machen, anstatt dich nur dazu zu zwingen. So wird es mindestens genauso effektiv sein wie jedes Training, das Tausende Kalorien verbrennt.

4. Inlinerfahren ist gelenkschonend

Die Knie und die Gelenke leiden sehr unter Sportarten wie Joggen oder auch Ballsportarten. Der Grund ist die hüpfende Belastung und die abrupten Bewegungen. Joggende Personen haben eine schnelle Be- und Entlastung der Gelenke. Bei Sportarten wie Basketball müssen Spieler:innen immer wieder springen und ihre Gelenke fangen den Sprung auf. Auf Dauer ist das sehr belastend.

Anders ist es beim Inline-Skating. Dieser Sport zeichnet sich durch eine dauerhafte Belastung der Beine und der Knie aus, denn im Normalfall wird hier nicht gesprungen, sondern die Bewegung entsteht durch die Kraft der Gesäß- und anderen Muskeln.

Allerdings müssen Fans des Inline-Skatings wissen, dass auch hier die Verletzungsgefahr hoch sein kann. Besonders häufig sind, so berichtet die Deutsche Apotheker Zeitung, Prellungen und Frakturen. Doch auch Überlastungen am Knie und am Rücken können auftreten. Das liegt daran, dass beim Inlinern vor allem die Rotationskräfte in den Gelenken gefragt sind. Nur mithilfe dieser Kräfte bewegen sich Inline-Skater:innen von A nach B.

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Beim Inlinerfahren werden einige Muskelgruppen angestrengt. Foto: IMAGO / Westend61

Inlinern ist dir noch nicht genug?

Natürlich ist das Inlinerfahren nicht der einzige Sport, den man in diesem Frühling ausüben kann. Hast schonmal über Kampfsport nachgedacht? Auch Joggen zu lernen kann übrigens richtig Spaß machen. Denn wenn du es erst einmal bis zum Runners‘ High geschafft hast, fliegst du über den Asphalt. Einfach mal ausprobieren!