Eine Cleanse ist unfassbar gesund. Während des Fastens besinnt sich dein Körper auf sich selbst zurück und spült viele schlechte Substanzen aus dir heraus, die du normalerweise täglich zu dir nimmst.
Man kann auf die verschiedensten Arten fasten, jede:r muss dabei für dich selbst herausfinden, welche Fastenkur am besten zu einem passt. Die meisten Fastenden haben sich aber vor allem eines hinter die Ohren geschrieben: Fasten und Sport passt nicht zusammen, denn beim Fasten hat man zu wenig Energie, um sich zu verausgaben. Aber stimmt das auch? Ist es vielleicht doch möglich, während des Fastens Sport zu treiben?

Wir von wmn haben uns mit dem Thema auseinandergesetzt und wissen: Du musst beim Fasten nicht komplett auf Sport verzichten. Wir zeigen dir, wie du deinen sportlichen Hobbys nachgehen kannst, obwohl du gerade nichts essen darfst.

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Wer sowieso viel Sport treibt, der kann auch während des Fastens weitermachen. In Maßen. Foto: Gettyimages/martin-dm / Credit: Gettyimages/martin-dm /

Welcher Sport passt zu welcher Fastenkur?

Bevor du damit loslegst, dein gewöhnliches Sportprogramm auch in deiner Fastenkur durchzuziehen, werde dir erst einmal darüber bewusst, wie sehr deine Kur in dein tägliches Leben eindringt. Machst du eine Heilfastenkur, eine Saftfastenkur oder einfach nur Intervallfasten? Je nach Kur solltest du dein Sportprogramm anpassen.

Hier findest du heraus, welche Fastenkur wirklich zu dir passt.

Redaktionstipp: Es geht nicht nur darum, welche Fastenkur du gerade machst. Es geht auch darum, für wie lange deine Fastenkur ausgelegt ist. Wenn du nur drei Tage fastest, wird dein Körper weit weniger belastet, als würdest du 7 Tage fasten.

Du willst wissen, welcher Sport zu deiner Fastenkur passt? Das ist ganz einfach: Es ist der Sport, den du ohnehin gerne ausübst. Dein Körper ist während einer Fastenkur sehr gestresst und du tust ihm keinen Gefallen, wenn du auf einmal mit einem schweißtreibenden HIIT-Workout oder einer anstrengenden Kampfsportart beginnst, die du zuvor noch nie ausgeübt hast. Wenn du aber ohnehin ein Fan der Workouts von Pamela Reif oder Sophia Thiel bist, dann musst du nicht damit aufhören. Auch Läufer:innen müssen nicht auf ihr Runners‘ High verzichten, wenn sie fasten.

Wichtige Regeln beim Fasten & Sport

Wenn du eine längere Zeit keinen Sport machst und gleichzeitig nichts isst, werden deine Eiweißreserven in den Muskeln angegriffen. Das bedeutet, dass du nach der Fastenkur wahrscheinlich geschwächter und weniger kräftig sein wirst als noch davor. Deswegen solltest du auf keinen Fall komplett auf Sport verzichten.

Was du beim Fasten in Verbindung mit Sport immer im Hinterkopf haben solltest, ist das eigene Empfinden. Wenn du dich in deinem Körper gut fühlst, dann mache Sport. Wenn du dich während des Fastens schlecht fühlst, dann lass es sein. Wichtig ist es, dass du dabei ehrlich zu dir selbst bist. Wenn du vom wenigen Essen zu schlapp bist, dann zwinge dich nicht zu einer Überanstrengung. Das bist du deinem Körper schuldig.

Während des Fastens hat der Körper sehr wenige Reserven, auf die er während oder nach dem Sport zurückgreifen kann. Sei dir darüber bewusst, dass Trainingseinheiten deshalb zu großen Hunger oder sogar Schwindelattacken führen können. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, es nicht zu übertreiben. Auch wenn du ein sportlicher Mensch bist: Einen Marathon sollte niemand während des Fastens laufen.

Fasten & Sport? Probiere dich selbst aus

Niemand kann dir vorschreiben, wie du mit deinem Körper umzugehen hast. Rufe dir nur während des Fastens immer wieder in Erinnerung, dass du gerade nicht auf dem Höhepunkt deiner Kräfte sein kannst. Erwarte also nicht zu viel von deinem Körper.

Wir in der wmn-Redaktion sind große Fans des Fastens und zeigen dir, wie unsere Erfahrungen mit dem Saftfasten sind und was man dabei dringend beachten sollte.