Du zählst Kalorien und liest Nährwerttabellen, bist ständig in Bewegung und machst viel Sport. Doch trotzdem wollen die Pfunde einfach nicht purzeln! Schuld daran können bestimmte Angewohnheiten sein, die deinen Stoffwechsel daran hindern, Körperfett zu verbrennen. Wir verraten dir, auf was du achten solltest.

Körperfett verbrennen: Diese Angewohnheiten hindern dich daran

Zwischen gesundem Lifestyle und ungesundem Schlankheitswahn ist manchmal nur ein schmaler Grat. Oft halten wir unsere Gewohnheiten für gesundheitsfördernd und sicher. Doch in Wirklichkeit tun wir unserem Körper damit nichts Gutes.

Das Fiese ist: Unser Stoffwechsel kann nicht mit uns sprechen. Daher kommuniziert er, indem er genau das Gegenteil von dem tut, was er soll – zum Beispiel Körperfett verbrennen. Wir haben 3 Angewohnheiten identifiziert, die deinen Körper daran hindern, Fett abzubauen.

1. Du schläfst zu wenig

Ja, viel Bewegung ist wichtig und sinnvoll, um Körperfett zu verbrennen. Doch wer permanent unter Strom steht, nie zur Ruhe kommt und wenig schläft, wird seine ungeliebten Speckröllchen am Ende nicht los.

Das Problem: Im Schlaf wird das Sättigungshormon Leptin ausgeschüttet. Wenn wir nicht genug schlafen, fehlt zum einen das Leptin und zum anderen wird mehr Ghrelin produziert. Dieser Botenstoff regt den Appetit an und sorgt für Heißhunger.

Expert:innen empfehlen, 7 bis 9 Stunden zu schlafen. Wie eine Studie zeigte, verbrennt der Körper bei einer Schlafdauer von 8,5 Stunden optimal Fett. Dass man mal mehr und mal weniger Schlaf benötigt, ist übrigens normal. Im Schnitt sollten es aber idealerweise mindestens 7 Stunden sein.

2. Du isst zu wenige Kohlenhydrate

Kohlenhydrate haben den Ruf, dick zu machen. Daher lassen viele sie weitestgehend weg. Doch Kohlenhydrate gehören wie Fett und Protein zu den wichtigsten Nährstoffen. Sie liefern Energie, die du brauchst, wenn du viel Sport machst.

Um dauerhaft auf Kohlenhydrate zu verzichten, benötigt man nicht nur eiserne Disziplin. Du brauchst auch einen starken Willen, denn das Risiko für Heißhungerattacken steigt.

Zudem kann der Kohlenhydratverzicht deinen Stoffwechsel ganz schön durcheinander bringen. Denn ohne Kohlenhydrate wird kaum Insulin produziert. Um deinen Metabolismus stabil zu halten, solltest du Kohlenhydrate also nicht gänzlich von deinem Ernährungsplan streichen.

Weiterlesen: Hier erfährst du, wie viele Kohlenhydrate du täglich essen solltest.

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Was sollte man im Homeoffice essen? Foto: gettyimages / mapodile

3. Du stehst permanent unter Stress

Es gibt Menschen, die vergessen zu essen, wenn sie gestresst sind. Schlanker macht sie das aber nicht. Grund dafür ist das Hormon Cortisol. Das Stresshormon ist an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Wird es vermehrt ausgeschüttet, hindert es den Fettabbau des Körpers. Stattdessen sorgt Cortisol sogar für die Einlagerung von Bauchfett.

Sich regelmäßige Pausen zu gönnen, den Körper auch mal runterfahren lassen und zu entspannen, ist daher ebenso wichtig, wie ausreichend Bewegung und Sport. Versuche deshalb, ein gesundes Mittelmaß zu finden und dich selbst nicht zu sehr unter Druck zu setzen.

Fazit: Körperfett verbrennen mit den richtigen Angewohnheiten

Vielleicht kommen dir die 3 genannten Angewohnheiten in deinem Alltag unerheblich vor – auf die Fettverbrennung haben sie jedoch enorme Wirkung. Am Ende ist es immer ein Zusammenspiel aus verschiedenen Faktoren, die deinen Körper fit und deinen Geist gesund halten. Mit ausreichend Schlaf, ausgewogener Ernährung und regelmäßigen Pausen lieferst du deinem Stoffwechsel bereits die besten Voraussetzungen dafür, Körperfett zu verbrennen.

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