Etwas dirty, sehr intensiv, manchmal schmerzhaft und doch wunderschön – Analsex ist bei Frauen und Männern sehr beliebt. Und dennoch haben viele Angst davor, die Praktik auszuprobieren oder merken währenddessen, dass es schmerzhafter ist als gedacht. wmn hat deshalb drei Analsex-Tipps gesammelt, die das Liebesspiel zum Genuss und nicht zum Frust machen.

Warum du unsere Analsex-Tipps ausprobieren solltest

Unser After wird – ähnlich wie Klitoris und Vagina – von vielen Nerven durchzogen. Diese machen die gesamte Region empfindlich und sorgen dafür, dass sich die Berührungen extrem intensiv anfühlen. Mit herrlichen Folgen, wie uns eine Studie verrät. Forscher:innen der Indiana University School of Health haben rund 6.000 Frauen zum Thema Analsex befragt.

Das Ergebnis: 94 % der Frauen kommen beim Analsex zum Orgasmus. Ein Vergleich mit dem normalen vaginalen Sex zeigt: Das sind sehr viele! Denn normalerweise kommen „nur“ 64 % der Frauen zum Höhepunkt. Und dennoch bemerken viele beim Ausprobieren von Analsex, dass sich ihre Muskeln währenddessen anspannen und verhärten. Die Folge: Der Penis dringt schlechter ein, der Sex wird sehr schmerzhaft. Unsere Analsex-Tipps helfen dir deshalb dabei, dich besser zu entspannen und den Schmerzen ein Schnippchen zu schlagen.

1. Analsex-Tipp: Massier das Kreuzbein

Beginen wir mit unserem ersten und genialsten Analsex-Tipp: der Massage. Die Muskeln und Nerven des Kreuzbeins reichen bis in den Beckengürtel hinein. Um diese Region zu entspannen und das Eindringen des Penis zu erleichtern, kann dein:e Partner:in dich 15 bis 20 Minuten lang am Kreuzbein massieren.

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Wir zeigen dir Step für Step die richtige Analsexvorbereitung. Foto: Anastasiakollektion via Canva / Anastasiakollektion via Canva

2. Analsex-Tipp: Achte auf den 45-Grad-Winkel

Beim zweiten Analsex-Tipp geht es vor allem darum, das Poloch ausreichend vor zu dehnen. Und das im richtigen Winkel! Dafür könnt ihr einen Analplug nehmen, diesen mit genug Gleitgel einschmieren und ihn dann im 45-Grad-Winkel in den Anus einführen.

Übrigens: Es macht auch genauso viel Spaß, den Anus nur mit den Fingern zu stimulieren – ohne etwas reinzustecken.

3. Analsex-Tipp: Wähl die richtige Stellung

Beim dritten Analsex-Tipp dreht sich alles um die richtige Stellung! Denn es sind vor allem zwei Sex-Stellungen, die dir dabei helfen, sich richtig zu entspannen. Zum Beispiel:

  • Die Missionarsstellung: Wenn du auf dem Rücken liegst und deine Beine nach hinten zeigen, entspannt dein Körper die Anus-Region. Außerdem wird der Po dadurch gespreizt. Und der Mann kann leichter eindringen.
  • Löffelchenstellung: Sie eignet sich vor allem für Anfänger:innen, weil das Eindringen hierbei besonders einfach ist und ihr durch den engen Körperkontakt viel Nähe aufbauen könnt.
Missionarstellung
Die Missionarstellung eignet sich gut für Analsex. Foto: wmn / wmn

Noch ein letzter Analsex-Tipp

Manche Frauen nehmen auch Schmerzmittel oder spezielle Entkrampfungs-Sprays, um die Schmerzen zu lindern. Unser Analsex-Tipp: Lass es sein! Denn dein Körper teilt euch mit den Schmerzen mit, wenn etwas nicht stimmt. Und wenn du die unangenehmen Gefühle einfach nur betäubst, ignorierst du wichtige Warnzeichen. Hinzukommt, dass manche Mittelchen auch den Penis betäuben und so die Lust am Analsex nehmen.

Als Grundsatzregel gilt: Je häufiger ihr Analsex ausprobiert, desto schöner fühlt er sich an. Aber er sollte nur dann, und ausschließlich dann ausprobiert werden, wenn er euch beiden Freude bereitet. Sonst bitte nicht!

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Dann lies hier, wie die richtige Analsex-Vorbereitung funktioniert und wie drei Frauen den Analsex ehrlich beschreiben. Achtung: Es wird intim!