Dir widerfahren in letzter Zeit vielen unschöne Dinge? Dann wird es vielleicht Zeit, dein Karma ein wenig aufzubessern. In diesem Artikel erfährst du, was Karma überhaupt ist, wie du ein gutes Karma erhältst und welche Vorteile dir das bringen kann.

Was ist Karma?

Den Satz „Karma regelt das schon“ hast auch du bestimmt schon das ein oder andere Mal gehört. Doch was ist Karma eigentlich? Karma bedeutet, dass jede deiner Handlungen, deiner Worte und auch deiner Gedanken eine Wirkung hat. Einfacher gesagt, bedeutet das, wenn du Gutes verbreitest, widerfährt dir auch nur Gutes. Verbreitest du allerdings eher Schlechtes, wird dir auch fast ausschließlich Schlechtes widerfahren. So viel erst mal zum Grundprinzip des Karmas.

Doch wenn man es genau nimmt, müssen sich die schlechten beziehungsweise guten Dinge gar nicht in diesem Leben ereignen, sondern können dir auch in einem deiner nächsten Leben widerfahren. Der Begriff Karma kommt nämlich ursprünglich aus dem Altindischen.

Dort beschreibt Karma ein Konzept, das auf dem Wechselspiel aus Ursache und Wirkung beruht. Vor allem in den indischen Religionen Buddhismus, Hinduismus und Jainismus ist die Lehre des Karmas eben eng mit dem Glauben an Wiedergeburten verbunden. Demnach haben die also die Dinge, die in deinem jetzigen Leben passieren, ihren Ursprung eventuell in einem vorherigen Leben.

Du musst Karma natürlich nicht unter diesem religiösen Aspekt betrachten. Die meisten Menschen sehen Karma vielmehr als eine Lebenseinstellung, wodurch sie gewährleisten, stets etwas Gutes zu tun, um so im Endeffekt auch ein gutes Karma zu haben.

Buddhismus
Vor allem in indischen Religionen wie dem Buddhismus ist Karma weit verbreitet. Credit: canva.com/chaiyon021/Getty Images Pro

Das bringt dir ein gutes Karma

Ein gutes Karma zu haben ist schön und gut, doch was genau kann es dir nützen? Wenn du nur Gutes tust und somit auch ein gutes Karma hast, bedeutet das im Umkehrschluss, dass dir auch nur gute Dinge widerfahren. Das heißt, dass du deine Ziele schneller erreichen kannst als Menschen, die ein schlechtes Karma haben und somit eventuell auch schneller Erfolge haben wirst, egal ob im Job, bei deinen Hobbys oder auch bei der Partnersuche.

Natürlich ist das ein sehr spiritueller Ansatz, wenn du jedoch fest daran glaubst, geht mit Sicherheit der ein oder andere Wunsch in Erfüllung.

So bekommst du ein gutes Karma

Im Alltag kann ein schlechtes Karma leider sehr schnell entstehen. Oft reicht es schon aus, wenn du dich beispielsweise darüber ärgerst, dass dein:e Kolleg:in die Beförderung bekommen hat und du nicht.

Aber neben deinen Gedanken, die nicht ganz so stark dein Karma beeinflussen, zählen vor allem deine Taten. Jemanden zu beleidigen oder gar körperlich zu verletzten, gehören hierbei zu den Taten, die dein Karma am schlimmsten beeinflussen können. Aber auch kleinere Taten, wie zum Beispiel den Müll irgendwo liegen zu lassen, können dein Karma sehr negativ beeinflussen.

Was kannst du also tun, um dein Karma aufzubessern beziehungsweise um überhaupt erst mal ein gutes Karma zu erhalten? Wir von wmn haben hier einige Tipps, mit denen du ein gutes Karma erhältst:

1. Rette Lebensmittel

Grundsätzlich solltest du versuchen, Lebensmittel nicht direkt wegzuschmeißen. Das bedeutet natürlich nicht, dass du verschimmelte Lebensmittel noch essen musst, jedoch kannst du viele Produkte auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch konsumieren.

Ist beispielsweise ein Joghurt vor ein paar Tagen abgelaufen, du hast ihn aber bisher noch gar nicht geöffnet, ist er höchstwahrscheinlich noch essbar. Verlasse dich bei Lebensmitteln am besten immer auf deine Sinne: Bist du dir nicht sicher, ob ein Lebensmittel noch haltbar ist, dann schnuppere mal kurz daran. Danach wirst du schon merken, ob es noch genießbar ist oder eher nicht.

Eine andere Variante der Lebensmittelverschwendung vorzubeugen sind Foodsharing Apps wie Too good to go. So viele Geschäfte produzieren mehr Lebensmittel, als sie verkaufen können und haben am Ende eines Tages oft noch viel Essen übrig, das man sonst wegwerfen würde. Mit so einer App kannst du dir eine Menge Essen für einen kleinen Preis direkt bei den jeweiligen Läden abholen und es dir dann noch mal schmecken lassen.

2. Mache anderen Komplimente

Der wahrscheinlich einfachste Weg, um ein gutes Karma zu erhalten, ist es, Leuten Komplimente zu machen. Denn sind wir mal ehrlich, wer bekommt nicht gerne ein ernst gemeintes Kompliment? Selbstverständlich musst du jetzt nicht den ganzen Tag durch die Gegend laufen und jeder beliebigen Person, die dir über den Weg läuft, ein Kompliment machen.

Achte stattdessen lieber darauf, dass deine Komplimente wirklich ernst gemeint sind. Begegnest du also das nächste Mal einer Person, deren Haare ganz toll liegen oder deren Outfit einfach total super aussieht, dann sag das dieser Person doch einfach. Wenn du dir diese Einstellung einmal angewöhnt hast, ist es ganz einfach, ein gutes Karma zu erhalten.

Hilfe annehmen
Jemandem zu helfen oder zumindest deine Hilfe anzubieten hilft dir dabei, ein gutes Karma zu erhalten. Credit: IMAGO / Westend61

3. Biete deine Hilfe an

Ob es die ältere Dame im Bus ist, die Mutter mit dem Kinderwagen oder einfach nur ein:e Passant:in, der oder die dich nach dem Weg fragt, wenn du diesen Leuten hilfst oder ihnen zumindest deine Hilfe anbietest, verbesserst du dein Karma ganz automatisch. Je mehr du in deinem Alltag auf Leute die Hilfe brauchen achtest, desto schneller wirst du merken, wie vielen Leuten du unter die Arme greifen kannst.

Wein & Weiber ist der Podcast von wmn.de. Wenn du mehr über Motivation als Lebenseinstellung erfahren möchtest, dann hör‘ doch mal rein!

4. Shoppe lokal

Mittlerweile gibt es wirklich zahlreiche Onlineshops und Supermärkte, in denen man wirklich immer fündig wird. Doch gerade zu Zeiten von Corona ist es wichtig, die lokale Wirtschaft zu unterstützen. Also wie wäre es, wenn du bei deinem nächsten Shopping-Trip, anstatt bei den großen Unternehmen zu bestellen, einfach mal in die kleine Boutique von nebenan gehst?

Denn auch hier findest du bestimmt das ein oder andere süße Teil. Wenn du in deinem Wohnort keine kleine Boutique hast, kannst du natürlich auch den Supermarkt oder den Buchladen in deiner Nähe wählen, anstatt immer nur bei den großen Ketten einzukaufen.

5. Lieber reparieren statt wegwerfen

Ein weiterer Weg, um ein gutes Karma zu erhalten, ist es, Dinge lieber erst mal zu reparieren, anstatt sie direkt wegzuwerfen. Ganz egal ob es die Sohle deiner Schuhe oder dein Fahrrad ist, indem du diese Dinge reparierst, tust du nicht nur deinem Karma, sondern eben auch der Umwelt etwas Gutes.

Gutes Karma bekommst du ganz schnell

Ein gutes Karma zu erhalten, klingt nach viel Aufwand. Doch das ist gar nicht so. Vermutlich tust du viele dieser Dinge im Alltag schon ganz unbewusst und musst dich gar nicht mehr groß umstellen. Und wenn du Karma einfach als eine Lebenseinstellung ansiehst, um häufiger gute Dinge zu tun und mit einer positiven Grundeinstellung durchs Leben zu gehen, dann widerfahren dir in Zukunft bestimmt ebenfalls viele schöne Dinge.

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