Die Meinungen zum Thema Flirten lernen spalten sich. Während die einen sich sicher sind: Man kann es lernen, halten es andere für ein bereits angeborenes Talent, das die einen eben haben und die anderen nicht.

Wir in der wmn Redaktion sind uns sicher: Flirten kann man lernen. Und wenn du bereits auf diesen Artikel geklickt hast, dann wird es jetzt dringend Zeit, dass du etwas an deiner Technik feilst und den hotten Dude von nebenan endlich ansprichst.

Wein & Weiber ist der Podcast von wmn.de. In dieser Folge sprechen Lisa und Mona darüber, wie du deine Selbstzweifel loswirst.

Flirten lernen: Warum überhaupt flirten?

Flirten ist die Bekundung von Zuneigung durch ein bestimmtes Verhalten – durch Gesten, Blicke oder scherzhafte Worte. Also eine unverbindliche erotische Beziehung von kurzer Dauer.

Anders definiert: Es ist eine spielerische Herangehensweise, um herauszufinden, ob zwei Menschen sich attraktiv und sexuell anziehend finden. Ganz ohne die Garantie, dass auch wirklich etwas daraus wird.

Es ist somit ein Wechselspiel aus Nähe und Distanz. Flirten heißt, an Menschen generell Interesse zu haben und mit der Ungewissheit umzugehen, ob sich aus einem Blickkontakt auch mehr entwickeln kann.

Dabei ist es eigentlich ein biologischer Mechanismus, den du entwickelt hast, um anderen mitzuteilen, wie interessant du sie findest. Daher weisen auch Menschen weltweit ein ähnliches Flirtverhalten auf.

Flirten lernen
Du willst zum echten Flirtprofi werden? Dann erfährst du hier, wie es dir gelingt das Flirten zu lernen. Imago/Westend61

Was hält dich vom Flirten ab?

Sicher machst du dir viele Gedanken, bevor du jemanden ansprichst. Und häufig sind es so viele, dass du letztlich auf den Flirt verzichtest. Wenn dir die folgenden vier Punkte bekannt vorkommen, dann wird es jetzt Zeit, das Flirten zu lernen:

  1. Ich habe Angst, mich zu blamieren.
  2. Ich weiß gar nicht, ob der andere Single ist.
  3. Ich weiß nicht, was ich sagen soll.
  4. Was, wenn er mich dann plötzlich doch nicht mehr so mag?

Dir kommen diese Sorgen bekannt vor? Dann geht es dir wie vielen anderen auch. Umso wichtiger, dass du anfängst, das Flirten zu lernen, um Chancen nicht verstreichen zu lassen.

Flirten mit Maske ist gar nicht so einfach? Wir verraten dir hier, wie du trotz Maske lächeln kannst.

Flirten lernen – so geht’s

Beim Flirten lernen, gibt es zwei Situationen. Entweder du wirst angeflirtet und willst darauf reagieren oder du nimmst all deinen Mut zusammen und flirtest jemanden an.

Beides kann überfordernd sein. Besonders dann, wenn du zuerst gar nicht merkst, dass du angeflirtet wirst. Flirten zu lernen, bedeutet auch, den Flirt als solchen zu erkennen.

Parship hat bereits einige Hinweise geliefert, wie es gelingt, sich optimal auf das Flirten vorzubereiten und mit seiner eigenen Ausstrahlung zu überzeugen.

1. Selbstbewusstsein stärken

Beim Flirten ist es wichtig, selbstbewusst aufzutreten. Bevor du also das nächste Mal rausgehst: Stelle dich vor den Spiegel und betrachte all die Dinge, die du an dir magst. Und dann schreibst du deine positiven Charaktereigenschaften auf.

Zuerst klingt das nicht nur seltsam; es ist auch gar nicht so einfach. Aber genau darin liegt auch die Wirksamkeit der Methode. Sobald du alles aufgeschrieben hast, wirst du deine positiven Eigenschaften viel mehr verinnerlicht haben.

Flirten lernen
Um das Flirten zu lernen hilft es deine besten Freunde um Rat zu fragen. Imago/Westend61

2. Suche dir Unterstützung beim Flirten

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber vielleicht gibt es jemanden in deinem Umfeld, der das Handwerk bereits beherrscht. Gehe mit der Person aus und lerne das Flirten, in dem du sie in Action erlebst.

Was sagt sie, wie verhält sie sich und wie viele Gedanken macht sie sich, bevor sie jemanden anspricht? Diese Fragen und Beobachtungen werden dir dabei helfen, deine eigene Flirt-Strategie zu entwickeln.

3. Üben, Üben, Üben

Übe an Männern, die für dich nicht interessant sind (zum Beispiel an guten Freunden). So wird es dir mit der Zeit leichter fallen, einen Mann anzusprechen, der dir wirklich gefällt. 

Dabei solltest du mit den Männern vorab darüber sprechen, damit sie am Ende nicht enttäuscht sind und dir anschließend auch Feedback geben können. Grundsätzlich gilt: Je mehr du übst, desto besser wirst du.

Wenn du die ersten Skills bereits beherrschst, dann kommen hier noch ein paar Tipps, die dich zu einem echten Profi werden lassen.

Flirten wie ein Profi

Sicher kennst du ein paar Leute, die immer und überall ins Gespräch kommen – und einen Typen nach dem nächsten Kennenlernen. Es scheint, als hätten sie eine magnetische Anziehungskraft. Dafür brauchst du drei Faktoren:

1. Gefallen ausdrücken

Flirten zu lernen, bedeutet auch zum Ausdruck zu bringen, was dir an dem anderen gefällt. Es nur wahrzunehmen oder auch auszusprechen macht einen großen Unterschied.

Und du wirst überrascht sein, wie positiv es dein Gegenüber aufnehmen wird. Dabei solltest du niemanden mit Komplimenten überhäufen, aber ein ernst gemeintes Kompliment wird eine enorme Wirkung haben.

2. Charisma

Nicht immer ist es das äußere Erscheinungsbild, das jemanden attraktiv werden lässt. Sicher hast du schon mal jemanden extrem anziehend gefunden, der eigentlich nicht deinem Typ entspricht. Häufig sind das Menschen, die ein starkes Selbstbewusstsein haben und wenig darüber nachdenken wie sie auf andere wirken. Aber keine Sorge, auch das Selbstbewusstsein kannst du lernen.

3.  Sei verletzbar

Beim Flirten kann es immer vorkommen, dass dein Gegenüber kein Interesse hat und du am Ende enttäuscht bist. Dass jemand nicht interessiert ist, kann immer passieren und ist auch ganz normal. Oft hat es nicht mal etwas mit dir persönlich zu tun, sondern lässt sich auf die Probleme deines Gegenübers zurückführen.

Aber du solltest nicht zulassen, dass du am Ende enttäuscht bist. Du bist auch ohne Partner wertvoll. Und die Angst vor Ablehnung sollte dich nie davon abhalten, jemanden anzusprechen. Stattdessen erinnere dich daran, dass du deinen Traummann vielleicht nie finden wirst, wenn du gar nicht erst anfängst, nach ihm zu suchen.

4. Bleibe ein bisschen mysteriös

Es ist von Vorteil, beim Flirten oder vielleicht sogar beim ersten Date nicht direkt alles aus deinem Privatlebe preis zu geben. So bleibst du für deinen Gegenüber nicht nur ein bisschen interessanter, sondern du musst dich auch nicht völlig öffnen und fühlst dich so vielleicht noch etwas sicherer.

Und das Gute: Bei einem zweiten Treffen habt ihr immer noch genügend Gesprächsstoff. Du wirst ihr/ihm so garantiert in Erinnerung bleiben.

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Flirten ist kein Hexenwerk. Du kannst es mit etwas Übung lernen. Credit: Getty / Westend61

Flirten lernen ist gar nicht so schwer

Aller Anfang ist schwer und das Selbstbewusstsein zu stärken, braucht Zeit. Dennoch solltest du noch heute damit anfangen Menschen, die dir gefallen anzusprechen – auch ein kleines Lächeln ist ein erster Schritt. So kannst du dich langsam steigern und das Flirten schon bald gezielt einsetzen.

Du hast einen Korb bekommen? Welche Gründe das haben kann und an welchen Anzeichen du sein Vorhaben frühzeitig erkennst, erfährst du hier.

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