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Steigende Coronazahlen: Ist eine Übertragung zwischen Mensch und Tier möglich?

Haustiere in Deutschland haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Ist das gefährlich für die Tiere oder gar für den Menschen? Hier die Antwort.

© Roman Kartalov / EyeEm / Getty Images

Diese Hunderasse ist besonders anfällig für Krankheiten

Der Hund ist des Menschen bester Freund! Natürlich wünscht man sich da, dass der Vierbeiner rundum gesund bleibt. Diese Rasse ist laut einer Studie besonders krankheitsanfällig.

Seit einigen Wochen steigen die Neuinfektionen mit dem Coronavirus wieder an. Da nun auch die Grippezeit vor der Tür steht, werden Haustierbesitzer:innen hellhörig, wenn die Fellnase zu niesen und zu schniefen beginnt. Klar ist: Hund und Katze können sich mit Corona infizieren. Doch ist eine Übertragung zwischen Mensch und Tier möglich?

Corona bei Hund & Katze: Sorgen vor der Übertragung von Tier auf Mensch?

Über eine Sache müssten wir uns derzeit jedoch keine Sorgen machen. Und zwar, dass das Virus vom Haustier wieder auf den Menschen übertragen werden könnte. Das war bis jetzt nur vereinzelt der Fall. Das meldete der Tierschutzbund, der deswegen davon ausgeht, dass eine Infektion von einem Haustier für unwahrscheinlich hält.

Übrigens: Selbst wenn du deine Vierbeiner infizierst, werden sie aller Wahrscheinlichkeit nach einen milden Verlauf haben. Trotzdem solltest du nicht allzu sehr mit ihnen kuscheln, wenn du infiziert bist.

Zwar gab es am Anfang der Pandemie große Aufschreie wegen infizierter Nerze, doch das sei etwas anderes. Die Nerze seien Wildtiere und könnten somit in ihrer Infektion auch für den Menschen gefährlich werden. „Das ist im Zweifelsfall nicht nur für die Tiere gefährlich, sondern auch für uns Menschen“ – etwa, wenn das Virus mutiere, so der Virologe Thomas Mettenleiter.

Weltweite Tierinfektionen mit Corona

Die weltweiten Infektionen belaufen sich ebenfalls größtenteils auf Katzen und Hunde. Zwei Drittel davon seien Katzen, ein Drittel Hunde. Aus Zoos seien mehrere Infektionen von Großkatzen bekannt, unter anderem in Südafrika. Wer Frettchen als Haustiere halte, müsse ebenfalls damit rechnen, dass sie sich anstecken können. Infizierte Menschen sollten daher auch Abstand zu ihren Haustieren halten, mahnte Mettenleiter. Die Vierbeiner könnten durch das Coronavirus ebenfalls an Atemwegsinfektionen erkranken und schlimmstenfalls sterben.

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