Unsere liebsten Vierbeiner können sich mit Corona infizieren, das ist schon seit einer Weile klar. Zuerst ging man nur von Einzelfällen aus, doch Studien zeigen, dass Hunde und Katzen sich mit Corona infizierten. Hier erfährst du, wie wahrscheinlich eine Infektion ist und ob du dich auch von einem Vierbeiner infizieren kannst

Sorgen vor der Übertragung von Tier auf Mensch?

Über eine Sache müssten wir uns derzeit jedoch keine Sorgen machen. Und zwar, dass das Virus vom Haustier wieder auf den Menschen übertragen werden könnte. Das war bis jetzt nur vereinzelt der Fall. Das meldete der Tierschutzbund, der deswegen davon ausgeht, dass eine Infektion von einem Haustier für unwahrscheinlich hält.

Übrigens: Selbst wenn du deine Vierbeiner infizierst, werden sie aller Wahrscheinlichkeit nach einen milden Verlauf haben. Trotzdem solltest du nicht allzu sehr mit ihnen kuscheln, wenn du infiziert bist.

Zwar gab es am Anfang der Pandemie große Aufschreie wegen infizierter Nerze, doch das sei etwas anderes. Die Nerze seien Wildtiere und könnten somit in ihrer Infektion auch für den Menschen gefährlich werden. „Das ist im Zweifelsfall nicht nur für die Tiere gefährlich, sondern auch für uns Menschen“ – etwa, wenn das Virus mutiere, so der Virologe Thomas Mettenleiter.

Weltweite Tierinfektionen mit Corona

Die weltweiten Infektionen belaufen sich ebenfalls größtenteils auf Katzen und Hunde. Zwei Drittel davon seien Katzen, ein Drittel Hunde. Aus Zoos seien mehrere Infektionen von Großkatzen bekannt, unter anderem in Südafrika. Wer Frettchen als Haustiere halte, müsse ebenfalls damit rechnen, dass sie sich anstecken können. Infizierte Menschen sollten daher auch Abstand zu ihren Haustieren halten, mahnte Mettenleiter. Die Vierbeiner könnten durch das Coronavirus ebenfalls an Atemwegsinfektionen erkranken und schlimmstenfalls sterben.

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Im Fahrstuhl solltest du ebenfalls ein paar Dinge beachten, um auf Nummer sicher zu gehen und dich nicht anzustecken.