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Das Kleine-Welt-Phänomen – so viele Promis kennst auch du

Das Kleine-Welt-Phänomen besagt, dass du nur über wenige Ecken mit fast allen Menschen auf dieser Welt bekannt bist. Wie du fast jede Person kontaktieren kannst und wie du das Kleine-Welt-Phänomen zu deinem Vorteil nutzt, erfährst du hier.

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Das Kleine-Welt-Phänomen kann dir in vielen Situationen weiterhelfen. Hier erfährst du, welche das sind. Foto: canva.com/eclipse_images/Getty Images [M]

Wusstest du, dass du die meisten Menschen auf dieser Welt nur über wenige Ecken kontaktieren oder vielleicht sogar kennen könntest? Und ja, dazu zählen auch berühmte Persönlichkeiten. Das besagt auf jeden Fall das Kleine-Welt-Phänomen. Was genau es damit auf sich hat und warum es für viele Situationen in deinem Leben von Relevanz sein kann, erfährst du hier.

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Was ist das Kleine-Welt-Phänomen?

Das Kleine-Welt-Phänomen beruht auf einer Theorie des US-amerikanischen Psychologen Stanley Milgram. Grob gesagt besagt die Theorie, dass jeder Mensch auf dieser Welt meist nur über wenige Ecken fast alle Menschen auf dieser Erde kontaktieren kann. Meist sind es drei bis sieben Personen, die wir kontaktieren müssen, um unsere Zielperson zu erreichen. Eine wirklich überschaubare Zahl, oder?

Tatsächlich gab es zu dem Thema in den vergangenen Jahren schon einige Untersuchungen von verschiedenen Wissenschaftlern. Milgram kam in seinem Experiment im Jahre 1967, bei dem er mehrere Versuchspersonen hatte, zu dem Ergebnis, dass es 5,5 (also aufgerundet etwa sechs) Kontakte benötigt, um so gut wie jeden Menschen auf der Welt zu kontaktieren. Weitere Untersuchungen von anderen Wissenschaftlern ergaben ähnliche Resultate. Das Experiment von Jure Leskovec und Eric Horvitz zeigte, dass die Versuchspersonen etwa 6,6 (aufgerundet also sieben) Kontakte benötigten, um wirklich jeden zu kontaktieren.

Doch die Experimente zeigten zudem eine weitere spannende Tatsache. Neben den normalen Kontaktpersonen, die jede:r kennt, gibt es auch die sogenannten Superspreader. Wie der Name schon verrät, verbreiten diese Leute Informationen besonders schnell, da sie zu sehr vielen Personen in Kontakt stehen. Sie machen es also überhaupt erst möglich, über gerade einmal sechs bis sieben Kontakte, alle möglichen Menschen zu erreichen.

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Durch Social Media wird unsere Welt quasi immer kleiner. Es ist aber auch immer einfacher, wirklich jede:n zu erreichen. Foto: imago images/Addictive Stock

Das Kleine-Welt-Phänomen auf Social Media

Durch die sozialen Medien können wir uns besser untereinander vernetzen, wodurch unsere Welt quasi immer kleiner wird. Das hat ein weiteres Experiment von den Machern von Facebook aus dem Jahre 2016 bewiesen. Laut diesem Experiment ist jeder Mensch mit jedem anderen also nicht nur über sechs Ecken bekannt, sondern sogar nur über vier. Das zeigt eindeutig, welchen Einfluss Social Media auf unsere Kontakte haben kann. Unsere Welt scheint also wirklich immer enger zusammenzurücken.

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Kleine-Welt-Phänomen: So wirkt es auf uns

Eine immer enger zusammenrückende Welt mag auf den ersten Blick etwas unheimlich klingen. Doch in Wirklichkeit gibt uns gerade das ein Gefühl von Sicherheit und Überschaubarkeit. Wir leben heutzutage in einer stark modernisierten und dadurch auch in einer immer schnelllebigeren Welt. Hier kann es schnell passieren, dass man sich verloren, allein oder sogar überrannt fühlt. Doch in dieser Welt einen vermeintlich Bekannten zu treffen, gibt uns wieder ein Gefühl von Übersichtlichkeit und in einigen Situationen vielleicht sogar einen noch festeren Halt im Leben.

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Auch die Chance auf einen guten Job kann durch das Kleine-Welt-Phänomen erhöht werden. Foto: iStock/Geber86 /

So kannst du das Kleine-Welt-Phänomen zu deinem Vorteil nutzen

Doch auch du kannst das Kleine-Welt-Phänomen für dich nutzen. Es funktioniert zum Beispiel super bei der Jobsuche. Bereits jetzt gelangen fast 40 Prozent der Deutschen durch eine Empfehlung oder durch Bekanntschaften an einen Job. Bei Führungspositionen sind es sogar 70 Prozent der Stellen, die erst nach einer expliziten Empfehlung eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin besetzt werden. Es lohnt sich also, in deinem Bekanntenkreis einfach mal ein bisschen rumzufragen und dir gegebenenfalls eine Empfehlung schreiben zu lassen. Denn laut Milgrams These und weiteren Untersuchungen benötigst du dazu nur vier bis sieben Kontakte. Und das ist ja wirklich machbar.

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Kleine-Welt-Phänomen – so einfach funktioniert Networking

Das Kleine-Welt-Phänomen kann dir also nicht nur dabei helfen, dich generell sicherer und wohler zu fühlen, sondern dir auch noch einen guten Job verschaffen. Und sollte das mal nicht funktionieren, ist doch allein die Vorstellung, wie viele prominente Personen du theoretisch ganz einfach kontaktieren könntest, wirklich grandios.

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