Wenn Wasser denken kann und Gefühle hat, dann müssen wir unseren ganzen Lebensstil umkrempeln. Schließlich bestehen wir zu mindestens 60% aus Wasser. Da überlegt man es sich doch lieber zweimal, ob man sich selbst hasserfüllt gegenübersteht.

Es ist nichts Neues: Vor allem Esoteriker behaupten bereits seit Jahrzehnten, dass Wasser ein Gedächtnis habe und Emotionen speichern könne. Im Laufe der Jahre haben sich aber immer mehr Wissenschaftler zu ihnen gesellt und unterstützen die These der “denkenden Wasserkristalle”. Was da dran ist und wie jeder von uns die Emotionen des Wassers selbst auf die Probe stellen kann, erfahrt ihr hier.

D. H. Lawrence (1929, Dichter)

Wasser ist H2O, zwei Teile Wasserstoff, ein Teil Sauerstoff. Aber da ist noch ein Drittes, das erst macht es zu Wasser, und niemand weiß, was das ist.

Und was soll da noch drin sein im Wasser? Eine Seele etwa? Könnte sein, wenn es nach dem japanischen Wissenschaftler Dr. Emoto Masuro geht. In seinen zahlreichen Experimenten zeigte der Doktor anschaulich, dass Wasser auf bestimmte Schwingungen mit der Bildung von Wasserkristallen reagiert.

Wasser kann Informationen speichern.

Dr. Masaru Emoto

Insel Meer Wasser Isolation
Unsere Stimmung hat angeblich großen Einfluss auf unsere Gefühle.(Photo: istock/erhui1979)

DIY-Experiment soll beweisen: Wasserkristalle haben Gefühle

Dr. Masuro Emoto spricht davon, dass Musik die Wasserkristalle bewegt und je nach Stimmung in der Musik anders geformte Kristalle entstehen. Musik ist aber nicht das Einzige, was Wasser aus der Fassung bringen soll. Auch unsere Stimmung und Stimme scheint Einfluss auf das Wohlbefinden des Wassers zu haben.

Diese Erkenntnis klingt erst einmal nach esoterischem Humbug. Und beweisen lässt sich diese These nur schwer. Testen können wir es aber. Und zwar, indem wir das berühmte Reis-Wasser-Experiment selbst nachstellen.

Das Experiment: Wasserkristalle haben Gefühle

“Deine Gedanken und Stimmungen werden von Wasserkristallen aufgenommen und gespeichert.” so sagt es der Wissenschaftler Masuro Emoto. Viele Influencer und selbst ernannte Freunde der Wissenschaft haben sich bereits daran gemacht, dieser Behauptung mit einem Experiment selbst auf den Grund zu gehen. 

Mit Erfolg! Die Youtuberin Natasha Kimberly hat beispielsweise bereits im Januar dieses Jahres mit dem Langzeitexperiment begonnen. Jetzt, fast ein halbes Jahr später teilt sie die Früchte des Experiments mit ihren Fans und Followern. Einfach unglaublich.

Reis-Eyperiment nach Masuro Emoto.

Wasserkristalle-Experiment: So geht’s

Für dieses wissenschaftliche Experiment brauchen wir wirklich nicht viel: Nur ein wenig Wasser, Reis, zwei leere Marmeladengläser und richtig viel Zeit. Koche den Reis, sodass er sich richtig mit dem Wasser vollgesogen hat und verteile ihn in die beiden Marmeladengläser. 

Tipp: Beschrifte beide Gläser, damit du sie nicht verwechselst. Achte außerdem darauf, dass die Gläser sauber sind. Bitte luftdicht verschließen. Stelle die beiden Gläser unter identischen Umständen in deiner Wohnung ab. (Gleiche Licht- und Wärmeverhätnisse sind wichtig, damit du das Experiment nicht verfälscht.)

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Unfassbar. Die Youtuberin Natasha Kimberly zeigt die Auswirkungen der Wassergefühle auf Reis.(Photo: Natasha Kimberly)

Wasserkristalle-Experiment: Ablauf

Dann kann es losgehen. Das eine Glas ist das HASS-Glas. Das andere das LIEBE-Glas. In den nächsten Monaten hast du sehr viel Zeit, dass HASS-Glas zu behandeln als hätte es dir die letzte Klopapierpackung im Supermarkt vor der Nase weggekauft. Das andere Glas überschüttest du täglich mit Liebesschwüren und Komplimenten. 

Beispielsätze für das LIEBE-Glas

Beispielsätze für das HASS-Glas

Ich liebe dich.

Du bist der schönste Reis, den ich je gesehen habe. 

Reis ist die leckerste Beilage, die es gibt.

Ich hasse dich.

Du bist so hässlich, dass ich dich kaum anschauen kann.

Ich esse eh viel lieber Nudeln als Reis.

Wasserkristalle-Experiment: Die Auflösung

Gib dir richtig Mühe, beide Gläser täglich mit einer Dosis Liebe oder einer Dosis Hass zu versorgen. Nach gut einem Monat solltest du die ersten Ergebnisse sehen können.

Laut Masuro Emotos Forschung sollte sich der LIEBE-Reis nicht groß verändert haben. Das luftdicht verschlossene Marmeladenglas sollte ihn davon abgehalten zu verschimmeln. Der HASS-Reis hingegen sollte erste braune Stellen zeigen. Die Wasserkristalle im Reis haben sich durch deinen schlechten Umgang so depressiv gefühlt, dass sie von selbst angefangen haben zu schimmeln.

Ob es wirklich klappt? Selbst ausprobieren! 

Fazit: Wasserkristalle finden sich überall

Wie Natasha Kimberly bereits in ihrem Video erwähnte: Wir Menschen bestehen zu 60- 80% aus Wasser. Wenn auch nur der leiseste Verdacht besteht, dass Maruso Emoto recht hat, dann sollten wir uns schleunigst darum bemühen, mehr gute als schlechte Stimmungen in uns aufzunehmen. Schließlich wollen wir nicht von innen verschimmeln.

Wenn dir schwerfällt, dir das Gute im Leben ins Gedächtnis zu rufen, dann kann es helfen ein Tagebuch zu führen.

Schlechte Angewohnheiten loszuwerden ist zwar schwer, aber mit diesen Tipps schaffst du es bestimmt. Es gehört allerdings etwas Selbstdisziplin dazu.

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