Bei manchen steht sie auf dem Frühstückstisch, bei anderen wird sie wegen ihres hohen Fettgehalts direkt aus der Küche verbannt: Erdnussbutter gilt nicht gerade als gesund. Wir haben uns den süßen Brotaufstrich trotzdem mal genauer angesehen und erstaunliche Eigenschaften entdeckt.

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Erdnüsse haben etwa 26 Gramm Eiweiß auf 100 Gramm und sind somit sehr proteinreich. Allerdings muss man beim Verzehr etwas aufpassen. Foto: unsplash/corletta

Wie gesund ist Erdnussbutter wirklich?

Natürliche Bio-Erdnussbutter ist gar nicht so ungesund, wie behauptet wird. Sie besteht nämlich aus Erdnüssen pur. Diese werden geröstet und von der Schale befreit. Anschließend werden die Nüsse so lange gemahlen, bis Creme daraus wird. Die Nährwerte pro Esslöffel: 4 Gramm Protein, 8 Gramm Fett und 1 Gramm Ballaststoffe. Viele Hersteller geben jedoch Zusätze wie Zucker oder Öl hinzu, sodass die Creme länger haltbar wird. Gesund ist die Erdnussbutter dann leider nicht mehr.

Schon gewusst? Auch natürliche Erdnussbutter ohne Konservierungsstoffe hält sich mehrere Wochen, wenn nicht sogar Monate. Lagere die Butter einfach an einem kühlen, dunklen Ort wie einem Vorratsschrank.

Warum Erdnussbutter ein gesunder Snack ist

Für viele gehört ein kleiner Snack vor dem Zubettgehen einfach dazu. Ein Löffel Erdnussbutter ist dafür perfekt geeignet. Und das hat gleich mehrere Gründe:

  • Durch den hohen Proteingehalt wird der Muskelaufbau über Nacht gefördert
  • Dein Körper erhält wertvolle Spurenelemente zur Regeneration
  • Du wachst am nächsten Morgen ohne Heißhunger auf
  • Du bist über Nacht mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt

Wie mit allen Dingen ist auch Erdnussbutter nur so lange gesund, wie du sie in Maßen genießt. Expert:innen empfehlen zwei Esslöffel Erdnussbutter für eine vollwertige Mahlzeit wie ein Sandwich, jedoch nur wenige Teelöffel, wenn es sich um einen Snack handeln soll.

Funfact: Wenn du in deutschen Supermärkten auf der Suche nach Erdnussbutter bist, wirst du selten fündig. Das Wort „Butter“ ist in Deutschland nämlich Erzeugnissen aus Milch vorbehalten. In Deutschland heißt Erdnussbutter in der Regel Erdnussmus oder Erdnusscreme.

Sportler Ernährung
Wenn du viel Sport machst, ist Erdnussbutter eine geniale Proteinquelle. Foto: djiledesign/istock / djiledesign/istock

Erdnussbutter ist gesund für alle Fitness-Junkies

Wie oben schon gesagt, trieft die Erdnussbutter nur so vor gesunden Eiweißen und ist somit perfekt zum Muskelaufbau und zur Muskelregeneration geeignet. Am besten nimmst du also vor oder nach dem Training einen Shake mit Erdnussbutter zu dir oder isst eine Banane mit Erdnussbutter – das bringt noch einen Energiekick on top.

Funfact: Am effektivsten soll Erdnussbutter wirken, wenn du einen Esslöffel vor dem Schlafengehen zu dir nimmst. So ist dein Körper über Nacht mit wichtigen Proteinen versorgt und der morgendliche Heißhunger bleibt aus.

Diese gesunden Alternativen gibt es zu Erdnussbutter

Wer Erdnüsse nicht mag oder gar allergisch dagegen ist, muss nicht gänzlich auf die gesunden Benefits der Nussbutter verzichten. Es gibt nämliche viele Alternativen, die mindestens genauso gesund und lecker sind. Die Nährstoffe von Erdnussbutter, Mandelbutter und Haselnussbutter unterscheiden sich nicht wesentlich. Alle drei Nussbutter haben einen hohen Fett- und Proteingehalt. Im Gegensatz zur Erdnussbutter ist die Mandelbutter aber flüssiger und etwas süßer. Davon abgesehen haben alle drei Butter einen unverkennbar nussigen Geschmack und eine ganz besondere cremige Konsistenz. Wenn du dich bisher also noch nicht an Nussbutter rangetraut hast, ist jetzt definitiv die Zeit gekommen!

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