Matcha Powder wird zur Zeit überall reingemischt. Ob in Matcha Tee, Matcha Latte oder Matcha Pancakes – keiner kommt drum herum. Ob dieser Hype wirklich so gerechtfertigt ist und was die Benefits von Matcha Powder sind, erfährst du hier.

Matcha ist das neue Kultgetränk der Hipsteria. Das giftgrüne Getränk ist in vielen Cafés neben Chai Latte und Frappucino zu finden, aber wer es gerne trinken möchte, muss tief im Portemonnaie kramen. Weshalb Matcha Powder so gehyped wird, erfährst du hier.

Was ist Matcha Powder denn überhaupt?

Das grüne Pulver besteht aus gemahlenen Grünen Tee-Blättern und kommt ursprünglich aus Japan, wo es traditionell zu Teezeremonien getrunken wird. Bevor die Blätter geerntet werden, werden die Tee-Sträucher in den Schatten versetzt, wo sie vermehrt Chlorophyll produzieren – daher die giftgrüne Farbe. Die Blätter werden anschließend von Hand gepflückt und dann getrocknet. Die reinen Teeblätter werden traditionell nach dem Trocknen dann in mehreren Schritten vorsichtig in Steinmühlen gemahlen. So entsteht das Matcha Powder.

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Matcha Powder kannst du nicht nur im Tee verwenden. Pancakes und Waffeln sehen mega cool aus und schmecken total besonders. Foto: shutterstock/ Fascinadora

Das macht Matcha Powder so teuer

Die aufwendige Herstellung vom Matcha ist der Grund, warum das grüne Pülverchen so teuer ist. Tatsächlich kosten 30 Gramm gut und gerne mal 40€ im Supermarkt. In Japan wird der Matcha zum größten Teil noch traditionell hergestellt. Da Japan sehr gut mit den Teebäuer:innen umgeht und ihnen einen angemessenen Lohn zahlt, ist der Preis des japanischen Matchas höher als beispielsweise der des Chinesischem. Wenn es dein Geldbeutel zulässt, solltest du aber trotzdem zu dem japanischen greifen, da dieser sehr viel hochwertiger ist als das Matcha Powder aus China.

Matcha ist extrem gesund

Matcha ist ein absolutes Superfood. Das Powder wird nicht nur aufgrund seiner belebenden Wirkung so gerne getrunken, sondern auch wegen der vielen gesunden Benefits. Matcha Powder hat nämlich unglaublich viele EGCG-Antioxidantien.

Die regulieren den Blutzuckerspiegel und  senken den Blutdruck, was wiederum vor Herzkreislauf Erkrankungen schützt. Außerdem verhindert ein konstant guter Blutzuckerspiegel bekanntlich Heißhungerattacken! Die Antioxidantien stärken außerdem das Immunsystem und verzögern den Alterungsprozess des Körpers und der Haut. Mit seinem hohen Anteil an Vitaminen und Eisen und den ganzen anderen Gesundheitsboostern ist Matcha Tee einfach megagesund.

Wenn du neben Matcha noch andere Kaffeealternativen suchst, wirst du in unserem Video bestimmt fündig!

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Ist Matcha eine gute Kaffee-Alternative?

Matcha ist auf jeden Fall eine tolle Kaffee-Alternative! Denn Matcha Powder enthält ungefähr so viel Koffein wie Kaffee, macht also genauso lebendig, fit und konzentriert. Das Koffein einer Tasse Matcha Tee pusht dich ähnlich wie eine große Tasse Kaffee, nur besonders lang anhaltend. Übrigens: Wusstest du, dass auch Guarana eine ideale Kaffee-Alternative ist?

Matcha Tee oder doch Matcha Latte?

Die traditionelle Variante, Matcha Powder zuzubereiten ist, einen Matcha Tee zu kochen. Um deinen Matcha Tee zuzubereiten, siebst du 1-2 TL des Tee Pulvers und löst es in 80 Grad warmem Wasser auf. Am besten gibst du zwischen 70 und 100 ml dazu. Dann muss der Tee mit einem Bambusbesen leicht schaumig und cremig geschlagen werden. Et voila – dein Matcha Tee ist fertig.

Good to know: Du hast bestimmt auch schon mal die schöne grüne Coffee-Art à la Matcha gesehen. Aber sollte man Matcha Powder tatsächlich zusammen mit Milch einnehmen? Machen kannst du natürlich alles. Einigen schmeckt der besondere Geschmack des Matchas in Verbindung mit Milch einfach besser. Jedoch bindet tierische Milch das wertvolle Antioxidans EGCG. Gesund ist Matcha natürlich trotzdem, aber die Benefits, die wir oben beschrieben haben, gehen leider flöten.

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Matcha Powder wird oft als Matcha Latte getrunken. Das ist aber gar nicht so gut… Foto: shutterstock/ Maridav

Lohnt sich der Matcha Powder Hype?

Matcha hat enorm viele gesundheitliche Vorteile und hält dich genauso wach wie ein herkömmlicher Kaffee. Du solltest besonders darauf achten, Matcha aus einer guten Anbauregion wie zum Beispiel Uji zu verwenden, denn dann erlebst du sicher keine bösen Überraschungen.

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