Während die Erdnussbutter in den USA schon lange zu den Grundnahrungsmitteln gehört, ist der Trend in Deutschland erst in den letzten Jahren aufgekommen. Das mag auch daran liegen, dass sich das Gerücht um die ungesunden Eigenschaften der Erdnussbutter hartnäckig hält. Wir haben herausgefunden, ob Erdnussbutter gesund ist oder nicht und worauf du beim Verzehr achten solltest.

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Erdnüsse haben etwa 26 Gramm Eiweiß auf 100 Gramm und sind somit sehr proteinreich. Allerdings muss man beim Verzehr etwas aufpassen. Credit: unsplash/corletta

Ist Erdnussbutter gesund? Die Hardfacts

Um beurteilen zu können, wie gesund Erdnussbutter wirklich ist, muss man natürlich erstmal wissen, was drin ist. Eine natürliche Bio-Erdnussbutter besteht klassischerweise nur aus Erdnüssen. Diese werden geröstet, die Schale wird entfernt und dann so lange gemahlen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Die Nährwerte einer solchen Erdnussbutter lauten in der Regel: sieben Gramm Protein, 16 Gramm Fett und zwei Gramm Ballaststoffe auf zwei Esslöffel.

Jedoch halten sich nicht alle Erdnussbutter-Hersteller an dieses Rezept und geben Zucker oder Öl hinzu, um die Creme länger haltbar zu machen. Das ist zwar praktisch, hat aber nichts mehr mit gesund zu tun.

Schon gewusst? Auch natürliche Erdnussbutter ohne Konservierungsstoffe hält sich mehrere Wochen, wenn nicht sogar Monate. Lagere die Butter einfach an einem kühlen, dunklen Ort wie einem Vorratsschrank.

Die Dosis macht das Gift

Wie mit allen Dingen ist auch Erdnussbutter nur so lange gesund, wie du sie in Maßen genießt. Expert:innen empfehlen zwei Esslöffel Erdnussbutter für eine vollwertige Mahlzeit wie ein Sandwich, jedoch nur wenige Teelöffel, wenn es sich um einen Snack handeln soll.

Funfact: Wenn du in deutschen Supermärkten auf der Suche nach Erdnussbutter bist, wirst du selten fündig. Das Wort „Butter“ ist in Deutschland nämlich Erzeugnissen aus Milch vorbehalten. In Deutschland heißt Erdnussbutter in der Regel Erdnussmus oder Erdnusscreme.

Sportler Ernährung
Wenn du viel Sport machst, ist Erdnussbutter eine geniale Proteinquelle. Credit: djiledesign/istock / djiledesign/istock

Erdnussbutter ist gesund für alle Fitness-Junkies

Wie oben schon gesagt, trieft die Erdnussbutter nur so vor gesunden Eiweißen und ist somit perfekt zum Muskelaufbau und zur Muskelregeneration geeignet. Am besten nimmst du also vor oder nach dem Training einen Shake mit Erdnussbutter zu dir oder isst eine Banane mit Erdnussbutter – das bringt noch einen Energiekick on top.

Funfact: Am effektivsten soll Erdnussbutter wirken, wenn du einen Esslöffel vor dem Schlafengehen zu dir nimmst. So ist dein Körper über Nacht mit wichtigen Proteinen versorgt und der morgendliche Heißhunger bleibt aus.

Erdnussbutter – Welche Alternativen gibt es?

Wer Erdnüsse nicht mag oder gar allergisch dagegen ist, muss nicht gänzlich auf die gesunden Benefits der Nussbutter verzichten. Es gibt nämliche viele Alternativen, die mindestens genauso gesund und lecker sind. Die Nährstoffe von Erdnussbutter, Mandelbutter und Haselnussbutter unterscheiden sich nicht wesentlich. Alle drei Nussbutter haben einen hohen Fett- und Proteingehalt. Im Gegensatz zur Erdnussbutter ist die Mandelbutter aber flüssiger und etwas süßer. Davon abgesehen haben alle drei Butter einen unverkennbar nussigen Geschmack und eine ganz besondere cremige Konsistenz. Wenn du dich bisher also noch nicht an Nussbutter rangetraut hast, ist jetzt definitiv die Zeit gekommen!

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