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Studie zeigt: Zu dieser Uhrzeit setzt das Essen am meisten an

Hast du dich auch schon mal gefragt, ob es kalorienmäßig einen Unterschied macht, wann wir essen? Eine Studie hat untersucht, wie die Tageszeit unseren Stoffwechsel beeinflusst.

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Die einen wachen schon morgens mit einem Bärenhunger auf. Andere könnten abends so richtig reinhauen beim Essen. Doch zu welcher Tageszeit setzt das Essen eigentlich mehr an? Eine Studie aus Schottland hat genau das untersucht. Welchen Einfluss die Tageszeit auf unsere Verdauung hat und wann essen am sinnvollsten ist, erfährst du hier.

Wann essen? Es gibt unterschiedliche Theorien

Spätestens seit dem Trend des Intervallfastens fragen sich immer mehr Leute: Wann sollte man eigentlich essen, um die Kalorien bestmöglich zu verbrennen und kein Fett anzusetzen? Manche lassen das Frühstück ausfallen, um die nächtliche Fastenzeit zu verlängern. Wieder andere sind Anhänger:innen von Dinner Cancelling. Doch zu welcher Tageszeit darf man sich denn nun den Bauch vollschlagen und wann ist Verzicht angesagt?

Dazu gibt es unterschiedliche Theorien. Im Ayurveda beispielsweise nimmt man an, dass das Verdauungsfeuer, das sogenannte Agni, mittags am stärksten ist. Deshalb sollte die Hauptmahlzeit am Mittag sein. Frühstück und Mittagessen sollten hingegen eher klein ausfallen.

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Frühstück Frau
Ist das Frühstück wirklich die wichtigste Mahlzeit des Tages? Foto: stock_colors / Getty Images

Der Volksmund empfiehlt hingegen, morgens ausgiebig zu speisen. Das Mittagessen sollte etwas kleiner ausfallen. Am Abend gibt es dafür nur einen Snack. Dahinter steckt die Annahme, dass die aufgenommenen Kalorien über den Tag verbrannt werden müssen. Morgens benötigt man Kalorien, die in Energie umgewandelt werden können, daher ist das die beste Tageszeit, um sich richtig satt zu essen. Am Abend, kurz vor dem Zubettgehen, braucht der Körper kaum mehr Energie. Werden ihm jetzt Kalorien zugeführt, so setzen diese – laut der Theorie – sofort an. Ist das wirklich so?

Studie sucht besten Zeitpunkt zum Essen

Forscher:innen der University of Aberdeen wollte es genauer wissen. Die Studie sollte ermitteln, wie die Tageszeit den Stoffwechsel beeinflusst.

Dafür wurden 30 Frauen und Männer mit moderatem bis starkem Übergewicht untersucht. Sie alle bekamen 2 Monate lang täglich 3 Mahlzeiten. Eine Gruppe erhielt morgens die Hauptmahlzeit, das entspricht 45 Prozent der Gesamtkalorien des Tages, die andere Gruppe abends. Nach einem Monat wechselten die Gruppen, sodass jede:r Proband:in seine eigene Testperson war.

Während der gesamten Zeit wurden der Energieverbrauch und der Grundumsatz der Studienteilnehmer:innen gemessen. Außerdem überprüfte man täglich Blutzuckermesswerte und den Blutdruck. Das Körpergewicht wurde dreimal wöchentlich festgehalten.

Fazit: Wann wir essen, ist eigentlich egal

Das Ergebnis: Die Personen in beiden Gruppen nahmen innerhalb von 4 Wochen etwa 3 Kilogramm ab. Die Wissenschaftler:innen gehen also davon aus, dass es egal ist, wann wir essen. Im Hinblick auf die Kalorienaufnahme ist die Tageszeit irrelevant.

Jedoch berichteten die Teilnehmer:innen, dass ihnen ein ausgiebiges Frühstück dabei geholfen habe, Essanfälle vorzubeugen und Gelüsten entgegenzuwirken. Der Hunger sei am Tag weniger ausgeprägt, wenn man bereits morgens eine üppige Mahlzeit gehabt habe.