Der Lockdown zieht sich, Fitnessstudios haben zu und Sport muss wieder in der eigenen Wohnung getrieben werden. Wer nach dem ersten Lockdown noch aktiv war, dem geht spätestens nach einem tristen Weihnachten die Motivation flöten. Sport zuhause macht zwar weniger Spaß, hilft aber exzellent gegen Weihnachtskekse auf den Hüften und schlechte Stimmung! Wir zeigen dir in fünf Schritten, wie du dich selber motivierst.

1. Equipment besorgen

Das effektivste Trainingsgerät ist der eigene Körper, beziehungsweise das eigene Körpergewicht. Das weiß jeder, der bei Liegestützen schon einmal versucht hat, bis zum Limit zu gehen. Sport-Minimalisten nutzen Stühle, Tische und Sofas für verschiedene Übungen und mehr Abwechslung.

Dennoch kann dich Fitness-Equipment beim Sport zuhause zusätzlich motivieren. Das kann bereits ein cooles, weiches Sport-Shirt sein, oder ein kleines Trainings-Hilfsmittel. Kurzhanteln und Kettlebells nehmen kaum Platz weg und wirken um einiges ästhetischer als ein riesiges Rudergerät im Wohnzimmer. Wenn du in Sport-Equipment investierst, wirst du es auch häufiger nutzen, allein um das Gewissen zu beruhigen. Hunderte Euro sind dafür nicht notwendig, ein schönes und vielseitiges Hilfsmittel ist zum Beispiel eine Yogamatte, die Knie und Ellenbogen während dem Sport schützen.

Die besten Fitness-Übungen für zuhause findest du übrigens hier.

Urlaub Bilder an der Wand
Besonders motivierend können Urlaubsbilder sein.(Photo: Miss Pearl)

2. Erinnerungen platzieren

Zettel am Kühlschrank, am Schrank oder an Türen erinnern dich regelmäßig an den Sport. Darauf können kurze Notizen oder Motivationssprüche stehen, wobei auch Bilder dir helfen können, dich zu motivieren. Wichtig ist, dass die Zettel herausstechen und nicht innerhalb weniger Tage mit der Einrichtung verschmelzen.

Ein weiterer guter Tipp für mehr Selbstdisziplin: Self-Nudging.

3. Sportplan schreiben

Wichtig ist außerdem eine Sportroutine. Feste Trainingszeiten helfen dir, dich regelmäßig aufzuraffen und können gleichzeitig zu einer echten Befreiung vom stressigen Alltag und dem Job werden. Außerdem weißt du, wieviel du trainiert hast und kannst deine Erfolge besser einschätzen. Steiger dich lieber langsam, kurze Einheiten reichen zu Beginn vollkommen aus.

Wie du neuen Schwung in deine Sport-Routine bringst, erfährst du hier.

Sport Musik Workout Yoga
Musik kann beim Sport besonders motivierend sein.(Photo: FreshSplash)

4. Musik hören

Hast du dich zum Training aufgerafft, kann dir Musik dabei helfen, das Training durchzuziehen. Einer der Vorteile am Training zuhause ist, dass du die Playlist bestimmst. Keine ungewollte Fitnessstudiomusik, kein Radiogequatsche kann dich ablenken. Was vor allem bei denjenigen den Stresspegel senkt, die nicht regelmäßig in den Genuss von noise cancelling-Kopfhörern kommen.

Wie wäre es zum Beispiel mit diesen Motivations-Tracks?

5. Belohnungen einplanen

Nicht nur, dass Belohnungen die Stimmung heben, sie geben dir auch Kraft durchzuhalten. Niemand hält ein paar Wochen Sport durch, ohne sich selbst zu belohnen. Wie so eine Belohnung nach dem Sport aussehen könnte, ist dir überlassen. Wie wäre es mit einem leckeren Essen, einem Bad, etwas Wellness oder einfach einem Couchabend mit einer guten Serie oder einem guten Buch. 

Leg los!

Wenn der Sport auch zuhause gemacht werden kann, zieht keine Ausrede mehr. Fest steht aber auch, dass Sport glücklich und fit macht. Das wirst du schon nach den ersten kurzen Einheiten an dir selbst merken. Mehr Gründe sich regelmäßig durchzuringen braucht es nicht.

Diese kurzen Einheiten kannst du auch zuhause probieren.

Mehr Tricks?

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