Veröffentlicht inBody & Fitness

Vorsicht! Hier lauern im Fitnessstudio die meisten Keime

Benutzt du im Gym immer ausreichend Desinfektionsmittel? Das solltest du auch! So ist es wirklich um die Hygiene im Fitnessstudio bestellt.

© AnnaStills - stock.adobe.com

8 Ideen, die beim Sport helfen

8 Tricks, die Sport angenehmer machen

Schwitzen gehört im Fitnessstudio dazu. Mit Handtüchern, die auf die Trainingsgeräte gelegt, und Desinfektionsmittel, mit dem diese gereinigt werden, versucht man, die Bakterienbelastung im Gym möglichst gering zu halten. Doch wie gut funktioniert das? In diesem Artikel erfährst du, wie es wirklich um die Hygiene im Fitnessstudio bestellt ist und welcher Gegenstand die größte Keimschleuder ist.

So sieht es wirklich mit der Hygiene im Fitnessstudio aus

Gründliches Händewaschen sollte eigentlich für alle Menschen Pflicht sein. Trotzdem halten sich viele nicht daran. Manche waschen sich zwar die Hände, aber nicht lange genug. Oder sie benutzen keine Seife. Dadurch gelangen Keime, die beispielsweise nach dem Toilettengang an der Handinnenfläche haften, auf Türklinken und Trainingsgeräte.

Doch Keime können sich nicht nur auf Oberflächen befinden. Auch über Atem und Schweiß können sich Krankheitserreger verbreiten und auf andere Trainierende übergehen.

 „Wir können eine Vielzahl gängiger Keime auf den Oberflächen von Fitnessstudios sehen, darunter alles von Grippe, Streptokokken und Staphylokokken bis hin zu COVID und RSV“, erklärt Patty Olinger, Direktorin des Global Biorisk Advisory Council gegenüber dem Magazin Well+Good. Außerdem können sich Pilzsporen, beispielsweise von Fußpilz auf dem Boden der Umkleidekabinen und Duschen befinden. Auch Dornwarzen werden auf diesem Weg weitergegeben.

Hier lauert die größte Keimbelastung im Fitnessstudio

Tatsächlich sind Trainingsmatten im Fitnessstudio der Ort, an dem am meisten Keime und Bakterien nachweisbar sind.

Das mag überraschen. Denn eigentlich werden die Matten konsequent mit einem Handtuch bedeckt, bevor man sich darauf legt. Und bestenfalls auch nach dem Training desinfiziert.

Das Problem: Poröse Materialien, wie die Oberfläche von Yogamatten, Gummiböden und Medizinbällen, sind besonders schwer zu reinigen. Hier lauern die meisten Bakterien. Das Übertragungsrisiko ist besonders hoch, wenn man sich auf eine nicht gereinigte Gymnastikmatte legt, diese mit den Händen berührt und sich danach ins Gesicht fasst.

Verschwitzte Sportmatten sind auch ein wunderbarer Nährboden für Pilze, da sich diese vor allem in feuchter Umgebung wohlfühlen. Doch auch auf anderen Trainingsgeräten wie Laufband, Crosstrainer und auf Hantelstangen können Viren und Bakterien lauern, wenn diese nicht ordentlich gereinigt und desinfiziert werden.

Hygiene im Fitnessstudio: So vermeidest du eine Ansteckung

Vor der Benutzung sollte jedes Trainingsgerät gründlich gereinigt werden. In manchen Gyms liegen Desinfektionstücher aus, andere setzen auf Papiertücher und Desinfektionsmittel. Damit muss die Oberfläche komplett abgewischt werden. Es reicht nicht, nur die Stellen zu säubern, an denen das Gerät berührt wurde. Denn feinste Partikel aus Schweiß und Atem können sich auch kaum sichtbar an der Oberfläche absetzen.

„Bevor Sie sich hinsetzen, um Sit-ups auf einer Matte zu machen, schnappen Sie sich ein Spray und wischen Sie sie ab oder verwenden Sie ein Desinfektionstuch, und achten Sie darauf, Ihre Hände nach dem Training gründlich zu waschen„, empfiehlt Patty Olinger. Oder du bringst einfach deine eigene Matte mit.

Außerdem solltest du stets Indoor-Sportschuhe bzw. Badelatschen tragen, um eine Infektion zu vermeiden. Indem du auch auf kleinere Wunden Pflaster klebst, schützt du dich und andere.

Die mit dem Einkaufswagen 🛒 gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Die Produkte werden nach dem besten Wissen unserer Autor:innen recherchiert und teilweise auch aus persönlicher Erfahrung empfohlen. Wenn Du auf so einen Affiliate-Link klickst und darüber etwas kaufst, erhält wmn eine kleine Provision von dem betreffenden Online-Shop. Für Dich als Nutzer:in verändert sich der Preis nicht, es entstehen hierdurch keine zusätzlichen Kosten. Die Einnahmen tragen dazu bei, Dir hochwertigen, unterhaltenden Journalismus kostenlos anbieten zu können.