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Fitnessstudio: Dieses Gerät ist voller Keime und Bakterien

Wusstest du, dass manche Fitnessgeräte im Gym deutlich keimbelasteter sind, als andere? So sieht es wirklich mit der Hygiene im Fitnessstudio aus.

Frau Plank FItnessstudio
Weißt du, welcher Ort im Gym am meisten Keime beherbergt? Foto: Getty Images/skynesher

Seit der Pandemie achten wir alle verstärkt auf Hygiene, waschen uns die Hände und haben fast immer ein Desinfektionsmittel dabei. Doch an manchen Orten ist es gar nicht so leicht, Keimen und Bakterien zu entkommen. Ganz vorne mit dabei: das Fitnessstudio. Trotz Hygienemaßnahmen tummeln sich die unsichtbaren Krankheitserreger auf einem Gerät ganz besonders. In diesem Artikel erfährst du, wie es wirklich mit der Hygiene im Fitnessstudio aussieht und was du tun musst, um die Infektionsgefahr möglichst gering zu halten.

So sieht es mit der Hygiene im Fitnessstudio aus

Gründliches Händewaschen ist – spätestens seit Corona – für alle Menschen Pflicht. Trotzdem halten sich einige nicht daran. Manche waschen sich zwar die Hände, aber nicht lange genug. Dadurch gelangen Keime, die beispielsweise nach dem Toilettengang an der Handinnenfläche haften, auf Türklinken und Trainingsgeräte.

Doch Keime können sich nicht nur auf Oberflächen befinden. Auch über Atem und Schweiß können sich Krankheitserreger verbreiten und auf andere Trainierende übergehen.

 „Wir können eine Vielzahl gängiger Keime auf den Oberflächen von Fitnessstudios sehen, darunter alles von Grippe, Streptokokken und Staphylokokken bis hin zu COVID und RSV“, erklärt Patty Olinger, Direktorin des Global Biorisk Advisory Council gegenüber dem Magazin Well+Good. Außerdem können sich Pilzsporen, beispielsweise von Fußpilz auf dem Boden der Umkleidekabinen und Duschen befinden. Auch Dornwarzen werden auf diesem Weg weitergegeben.

Hier lauert die größte Keimbelastung im Fitnessstudio

Tatsächlich sind Trainingsmatten im Fitnessstudio der Ort, an dem am meisten Keime und Bakterien nachweisbar sind. Warum das so ist? Poröse Materialien, wie die Oberfläche von Yogamatten, Gummiböden und Medizinbällen, sind besonders schwer zu reinigen. Hier lauern die meisten Bakterien. Das Übertragungsrisiko ist besonders hoch, wenn man sich auf eine nicht gereinigte Gymnastikmatte legt, diese mit den Händen berührt und sich danach ins Gesicht fasst.

Verschwitzte Sportmatten sind auch ein wunderbarer Nährboden für Pilze, da sich diese vor allem in feuchter Umgebung wohlfühlen. Doch auch auf anderen Trainingsgeräten wie Laufband, Crosstrainer und auf Hantelstangen können Viren und Bakterien lauern, wenn diese nicht ordentlich gereinigt und desinfiziert werden.

Hygiene im Fitnessstudio: So vermeidest du eine Ansteckung

Vor der Benutzung sollte jedes Trainingsgerät gründlich gereinigt werden. In manchen Gyms liegen Desinfektionstücher aus, andere setzen auf Papiertücher und Desinfektionsmittel. Damit muss die Oberfläche komplett abgewischt werden. Es reicht nicht, nur die Stellen zu säubern, an denen das Gerät berührt wurde. Denn feinste Partikel aus Schweiß und Atem können sich auch kaum sichtbar an der Oberfläche absetzen.

„Bevor Sie sich hinsetzen, um Sit-ups auf einer Matte zu machen, schnappen Sie sich ein Spray und wischen Sie sie ab oder verwenden Sie ein Desinfektionstuch, und achten Sie darauf, Ihre Hände nach dem Training gründlich zu waschen„, empfiehlt Patty Olinger. Oder du bringst einfach deine eigene Matte mit.

Außerdem solltest du stets Indoor-Sportschuhe bzw. Badelatschen tragen, um eine Infektion zu vermeiden. Indem du auch auf kleinere Wunden Pflaster klebst, schützt du dich und andere.

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