Auch wenn viele Menschen in bestimmten Sachen unterschiedlicher Meinung sind, sind sich die meisten bei einem Fakt einig: Oma und Opa wissen alles. Sie können einem Beratungen in Sachen Küche liefern oder uns die besten Lebensweisheiten mit an die Hand geben. Ohne meine Oma wäre ich heute nicht der Mensch, der ich bin. Eine gesunde Angewohnheit, die fast jeder Oma und jeder Opa frönt, soll nun auch für uns richtig gut sein. Wir erklären dir, was dahinter steckt.

Diese gesunde Angewohnheit solltest du auch ausprobieren

Es wird immer gesagt, dass Renter:innen viel Zeit haben. Auch wenn das für einige ältere Menschen nicht stimmt, haben fast alle das gleiche Hobby: die Gartenarbeit! Egal ob deine Großeltern Stadt- oder Landmenschen sind – irgendwie und irgendwo finden sie immer einen Ort, an dem sie ihrer gärtnerischen Leidenschaft nachgehen können.

Und das sorgt nicht nur für einen schönen Garten oder selbst angebautes Gemüse, sondern auch für einen besseren Körper und Geist! Wir erklären dir, welche Vorteile das Gärtnern hat und wie diese gesunde Angewohnheit sich positiv auf dein Leben auswirken kann.

Oma gärtnert mit Enkelin
Gärtnern ist eine gesunde Angewohnheit, die wir uns von unserer Oma abschauen können. Foto: IMAGO Images / Westend61

Gartenarbeit als effektives Gehirnjogging

Laut einer Studie ist aus dem Jahr 2019 werden beim Gärtnern unsere kognitiven Funktionen erhalten und verbessert. Die gesunde Angewohnheit des Arbeitens im Garten ist also ein regelrechtes Gehirnjogging! Warum? Weil wir für das Planen und Organisieren des Traumgartens alle unsere Gehirnzellen brauchen.

Probleme bezüglich des Gartens zu lösen, ist ein super Training für unser Gehirn: Wie viele Blumen passen in das Beet? Wie bekomme ich die Schädlinge von dieser und jener Pflanze weg? Und braucht diese neue Pflanze mehr Licht oder mehr Schatten? All diese Fragen können unser Gehirn trainieren und den Geist auf Vordermann bringen!

Fitnessstudio? Das befindet sich schon im heimischen Garten!

Doch nicht nur der Kopf profitiert von der Gartenarbeit – immerhin bewegen wir uns ständig und leisten zum Beispiel beim Ausbuddeln einer Wurzel regelrechte Schwerstarbeit! Laut diversen Studien bekommen wir durch das Hobby-Gärtnern unsere tägliche Dosis an Bewegung. Diese kann Herz-Kreislauf-Krankheiten vorbeugen und unsere Gesundheit positiv beeinflussen.

Oma mit Schubkarre
Im Garten muss man manchmal mehr schleppen, als im Fitnessstudio Gewichte! Foto: IMAGO Images / MASKOT

Außerdem befindest du dich durch diese gesunde Angewohnheit die meiste Zeit an der frischen Luft und tankst indirekt Sonne – und dabei entsteht auch noch eine wunderbare grüne Oase! Eine Win-Win-Situation in jeglicher Hinsicht.

Gartenarbeit führt zu mehr Gelassenheit

Oma und Opa wissen also genau, was gut für uns ist – und das auch ohne die Studien der letzten Jahre. Du fragst dich aber manchmal, wie ältere Menschen so gelassen sein können? Auch hier hat die Gartenarbeit einen großen Anteil zum Glück, wie eine Studie aus dem Jahr 2019 weiß. Das Magazin Brigitte erklärt, was hinter dieser Garten-Gelassenheit steckt:

„Im Boden lebt ein Bakterium namens Mycobacterium Vaccae oder auch: die Vacca-Bakterie. Und anstatt Schaden anzurichten, wirkt es entzündungshemmend und unterstützt das Immunsystem.“ Dieses Bakterium kann dir also helfen, besser Angst und Stress zu bewältigen. Das Gärtnern beeinflusst möglicherweise sogar deinen Serotoninspiegel und sorgt für bessere Laune und Glücksmomente.

Oma gärtnern
Gärtnern ist für groß und klein eine gesunde Angewohnheit. Foto: IMAGO Images / MASKOT

Du siehst also, dass die gesunde Angewohnheit nicht nur Oma und Opa vorm schnelleren Altern schützen kann. Je früher du deshalb anfängst, dir eine gärtnerische Aufgabe zu suchen, desto eher wirst du die Effekte deines neuen Hobbys merken. In diesem Sinne: Fröhliches Gärtnern!

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