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Fasten 2022: Dieser Fehler passiert jedem zum Beginn der Fastenzeit

Heute beginnt die Fastenzeit: Vom 02.03.2022 bis zum 14. April 2022 üben wir uns 40 Tage in Verzicht. Leider machen dabei alle den gleichen Fehler.

Frau mit Gemüse in der Hand.
Beim Fasten solltest du motiviert beginnen, aber nicht zu motiviert. Foto: gettyimages / Anastasiia Krivenok

Heute ist es so weit: Die offizielle Fastenzeit beginnt am 02.03.2022 und endet am 14. April 2022. Das sind 40 Tage, in denen sich viele dazu entscheiden, die Gelüste des Lebens zurückzulassen und sich in Selbstbeherrschung zu üben.

Normalerweise ist es nach den exzessiven Karnevalstagen an der Zeit, endlich mal wieder ein wenig zurückzutreten. Alkohol in rauen Mengen, süße Krapfen und nächtliche Exzesse sind stehen hier an der Tagesordnung. Damit soll nun Schluss sein: Die Fastenzeit ist hiermit eingeläutet. Aber Moment: Kann man einfach so mit dem Fasten beginnen, oder kann man dabei auch Fehler machen? Du willst deinem Körper schließlich etwas Gutes tun und nicht strapazieren.

Diese 6 Fastenfehler solltest du vermeiden

Grundsätzlich sind die Risiken beim Fasten überschaubar. Dennoch sollten einige Fehler vermieden werden, damit das Fasten sich auch lohnt und du dich während der Zeit unbeschwert und leicht fühlst.

1. Zu schnell anfangen

Gerade Fastenbeginner:innen tun sich oft schwer damit, das richtige Maß des Fastens einzuschätzen. Die Motivation ist zu Beginn einer Fastenkur so hoch, wie sonst niemals. Das ist gut und wichtig, doch kann es auch schnell zu Übermut führen.

Von heute auf morgen jegliche Nahrung zu streichen, ist nicht ratsam. Vielmehr solltest du dich körperlich und seelisch auf deine Fastenzeit vorbereiten. Es empfiehlt sich, vor dem Fasten eine Zeit lang auf ungesundes Essen zu verzichten. So wird dir das Fasten insgesamt leichter fallen. Zu Fasten bedeutet somit auch, sich richtig vorzubereiten.

2. Kein richtiges Ziel haben

Beim Fasten solltest du immer ein Ziel vor Augen haben und dir dieses Ziel immer wieder ins Gedächtnis rufen, wenn du gerade gewillt bist, aufzugeben. Der Grund dafür ist ganz einfach: Ein Ziel hält dich bei der Stange, auch wenn die eigentliche Motivation bereits schwindet.

Setze dir also bevor du überhaupt mit dem Fasten beginnst ein genaues Ziel. Diese können folgendermaßen aussehen:

  • Ich will 40 Tage lang auf Alkohol verzichten.
  • Ich will meinen Kaffeekonsum auf eine Tasse am Tag reduzieren.
  • Ich will keinen zugesetzten Zucker zu mir nehmen.
  • Ich will durch den Verzicht auf Nahrung eine größere Wertschätzung für das Essen bekommen.

2. Zu wenig trinken

Während des Fastens ist es wichtig, ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen – ungefähr 2-3 Liter pro Tag. Damit sind jedoch keine gesüßten Getränke gemeint, sondern Tee, Wasser oder Heilwasser. Das gilt auch für das Saftfasten. Außerdem ist es ratsam, auf Kaffee oder Alkohol weitgehend zu verzichten. Wenn dir nach etwas Geschmack ist, bietet sich Wasser mit Zitrone oder Gurkenwasser als Alternative an.

3. Sich keine Ruhe gönnen

Wenn in dem Leben gerade besonders viel Stress herrscht, dann ist es nicht der richtige Zeitpunkt, um zu fasten. Denn um richtig zu fasten, brauchst du Bewegung und Ruhe. Das bedeutet auch, täglich an die frische Luft zu gehen. Auf anstrengenden Sport solltest du jedoch verzichten, denn die Kombi aus Sport und Fasten kann für deinen Körper ungesund sein.

Wenn du richtig fastest, dann gehört es dazu dir ausreichend Ruhe zu gönnen und dich regelmäßig an der frischen Luft zu bewegen.

Vielmehr solltest du ruhig an die Sache herangehen, damit du genügend Energie für die gesamte Fastenzeit hast.

4. Alleine Fasten

Es ist natürlich möglich, alleine zu zu fasten. Aber besonders in den Augenblicken, in denen es dir schwerfällt zu widerstehen, sind Gleichgesinnte Gold wert. Sie können dich seelisch unterstützen und davon abhalten, das Fasten vorzeitig abzubrechen. Denn so leicht es auch klingt: Es ist definitiv möglich, dass du dabei an deine Grenzen kommst. Vorsorglich können dir der richtige Fastenplan & etwas Inspiration dabei helfen, dich auf die Situation vorzubereiten.

5. Am Ende der Fastenzeit zu viel Essen

Es ist verlockend, nach der Fastenzeit all die Dinge zu essen, die du in der Zeit davor vermisst hast. Ratsam ist das aber nicht. Denn dein Körper muss sich nach dem Fasten erst einmal wieder umstellen. Richtig zu Fasten bedeutet auch, es danach langsam angehen zu lassen.

Ähnliches gilt auch für das Intervallfasten. Wie es genau funktioniert, erfährst du in dem Video.

Diese Fasten-Fehler werden dir nicht mehr passieren

Bevor du mit dem Fasten anfängst, ist es ratsam die Ernährung etwas umzustellen und auf süße Getränke zu verzichten. Außerdem ist es leichter zu fasten, wenn du Gleichgesinnte hast, so könnt ihr euch gegenseitig unterstützen und euch gemeinsam freuen, wenn ihr die Fastenzeit durchgezogen habt.

Noch mehr über das Fasten?

Du denkst über das Intervallfasten nach? Dann erfährst du hier, ob es wirklich wirksam ist oder ob es überschätzt wird.

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