Fasten bedeutet immer eine gehörige Portion Selbstkasteiung und Willensstärke. Wer ernsthaft behauptet, dass es ihm oder ihr leicht fallen würde nichts zu essen, lügt wie gedruckt. Wir von wmn sind echte Fastenprofis und haben schon einige richtig heftige Kuren mitgemacht: Heilfasten, Saftfasten, Intervallfasten, Mikro-Intervallfasten, Obst- und Gemüsefasten und natürlich Suppenfasten sind da nur einige Beispiele.

In diesem Artikel erwarten dich folgende Tipps

  • Tipp zur Vorbereitung
  • Tipp zur Darmentleerung
  • Tipp für Kaffeetrinker:innen
  • Tipp für Raucher:innen
  • Tipp für Hungrige
  • Tipp für Frierende

Fasten-Tipps und Tricks für Anfänger:innen

In den letzten Jahren haben wir bei wmn immer mal wieder Fastenkuren ausprobiert und sind dabei an unsere Grenzen gestoßen. So sind wir auf einige Tipps und Tricks gekommen, mit denen es uns leichter gefallen ist, die Fastenkur durchzuhalten. Hier sind unsere Tipps.

Saftfasten ist eigentlich ziemlich lecker. Aber es kann den Hunger nicht wirklich ersetzen. Befolge unsere Tipps für weniger Fastenprobleme. IMAGO / Addictive Stock

1. Fasten-Tipp zur Vorbereitung

Bevor du mit der Kur anfängst, solltest du mindestens einen Vorbereitungstag einlegen. An diesem Tag isst du keine verarbeiteten Lebensmittel, sondern nur Obst und Gemüse. Das wird deinen Körper auf die Entbehrungen der nächsten Tage vorbereiten. Wenn dein Körper zum Beginn der Fastenkur voller Salz und Zucker steckt, dann wirst du sehr viel schneller Hunger und vor allem Appetit verspüren.

2. Fasten-Tipp zur Darmentleerung

Nach einem Fastenvorbereitungstag machen viele Menschen von einer Darmentleerung Gebrauch. Diese kann man zum einen mit Glaubersalz machen: Dafür löst du einfach 2 Esslöffel Glaubersalz in einem halben Liter Wasser auf und trinkst alles auf einmal aus. Danach wirst du ein paar Stunden auf dem Klo verbringen. Und dein Darm wird ziemlich leer. Du kannst dir alternativ auch einen Einlauf machen. Der Vorteil eines leeren Darms ist, dass du weniger Hunger verspüren wirst.

2. Fasten-Tipp für Kaffeetrinker:innen

Verzichte schon vor der Kur auf Kaffee. Der Entzug ist vor allem bei starken Kaffeetrinker:innen kein Zuckerschlecken. Es kann sein, dass du am ersten Tag des Entzugs starke Kopfschmerzen bekommst. Das ist nur schwer auszuhalten, wenn du am selben Tag mit der Saftkur beginnt.

3. Fasten-Tipp für Raucher:innen

Als Raucherin ist es mir besonders schwer gefallen, beim Fasten auch noch auf das Rauchen zu verzichten. Der Fastenprofi Dr. Ruediger Dahlke von der Lebenswandelschule hat aber einen Tipp für diese vertrackte Situation: Verzichte nicht komplett auf das Rauchen. Nimm dir aber für jede Zigarette mindestens eine halbe Stunde Zeit. Setze dich gemütlich hin, trinke einen Tee dazu und schaue dir die Zigarette genau an, bevor du sie rauchst. Einen solchen Kult um die Zigarette zu machen, hilft dabei, viel weniger Verlangen nach weiteren zu haben. 

4. Fasten-Tipp für Hungrige

Wer eine Gemüsesaft-Kur macht, der hat gut lachen: Denn ein Gemüsesaft kann ganz einfach zur Gemüsesuppe werden. Wer beispielsweise Tomaten-Selleriesaft trinkt, der kann diesen für ein paar Minuten in die Mikrowelle stellen und dann wie eine Suppe essen. Das ist (fast) wie richtiges Essen.

5. Fasten-Tipp für Frierende

Wer nichts isst, der friert viel schneller. Es lohnt sich also, immer eine Thermoskanne mit Ingwertee dabei zu haben. Der wärmt richtig durch und ist gesund. Zitrone im Tee gibt dir den extra Vitamin-C-Kick.

Was passiert eigentlich nach dem Fasten?

Sei dir darüber bewusst, dass du nach dem Fasten nicht direkt wieder mit normalem Essen anfangen darfst. Sei erst einmal vorsichtig bei deinen Mahlzeiten. Wie du deine Fastenkur am besten durchhältst und wie man das Fasten brechen sollte, zeigen wir dir hier.

Welche Fastenkur passt zu dir? Hier findest du es heraus.

Du bist Sportler:in? Du musst während des Fastens nicht darauf verzichten. Wir zeigen dir, wie du trotz des Fastens noch Sport treiben kannst.